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Anubis Gate - Covered in Black
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Anubis Gate

Covered in Black

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: Progmetal
Label: Nightmare Records
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Henrik Fevre Vocals,Bass,Sax
Kim Olesen Guitar,Keyboards
Michael Bodin Guitar
Morten Gade Sorensen Drums

Gastmusiker

Anne Vilain Cello on Psychotopia
Hanne Havndrup Jensen Doublebass on Psychotopia

Tracklist

Disc 1
1. Psychotopia 6.41
2. The New Delhi Assassination 3.16
3. The Combat 5.43
4. Too much time 7.35
5. A Journey to Nowhere 4.35
6. Black 4.45
7. Blacker 3.47
8. Blackest 2.43
9. Operation Cairo 9.17
10. From afar 7.24
Gesamtlaufzeit55:46


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Angeblich soll ein Bandmitglied in der Zeit von 2015-16 gewisse psychische Probleme zu bewältigen gehabt haben. Das war die Zeit der Entstehung des neuen Werkes von Anubis Gate. Diese gewissen Probleme hat die Musiker laut eigener Aussage dazu inspiriert, das neue Werk „Covered in Black“ zwar immer noch melodisch, gleichzeitig aber ein Stück anspruchsvoller als die bisherigen Alben der Band zu gestalten.

Das Album und damit die Texte, die Musik und das Artwork haben also einen besonders finsteren Touch verpasst bekommen. „Covered in Black“ widmet sich wie bereits angedeutet der düsteren Seite der Psyche eines Menschen. Die künstlerische Freiheit machte es offenbar möglich, dieses Thema von einem Band-Mitglied auf diverse finstere Charaktere sowie auf die ausgewachsenen und gefährlichen Psychopathen auszuweiten. Aber auch die sozialen Medien kriegten in den Texten ihr Fett weg, was sich angeblich durch mehr Komplexität in der Musik manifestieren soll.

Zudem wollten die Musiker anlässlich des neuen Werkes auf ihre vielfältigen musikalischen Inspirationen zurückgreifen, indem sie die Elemente von Kammermusik, Prog der 70er, Fernöstliches und Thrash Metal mit einbauten.

Damit ist schon fast alles gesagt, was „Covered in Black“ anbelangt. Unter dem kleinen Vorbehalt, dass die angedeuteten stilistischen Einsprengsel und die Düsternis in der Musik nur für die Anubis Gate-Verhältnisse wirklich prägend sind. Ein kammermusikalisches Zwischenspiel konnte ich gerade mal in „Psychotopia“ ausmachen und die musikalische Düsternis äußert sich bei Anubis Gate vor allem im Fehlen von früher prägenden Pop-Elementen. Fernöstliches und Orientalisches gibt es gerade mal kurz in dem Arrangement von „The New Delhi…“ und in den Melodien von „Operation Cairo“ zu bestaunen, wenn man die kurz in „Blacker“ auftauchende ethnische Perkussion mal außer Acht lässt. Dafür glaube ich den Prog der 70er in mehreren Stücken kurz wiederzuerkennen, sobald die Fragmente auftauchen, die mich an Pink Floyd aus der Zeit zwischen 1975 und 1977 erinnern.

Henrik Fevres versucht zwar mit einigem Erfolg seine helle und kraftvolle Stimme an die düsteren Texte anzupassen, aber ich werde den Eindruck nicht los, dass Düsteres nicht unbedingt seine Welt ist. Einige Refrains (darunter dieser von „Black“) haben schon etwas von einem (sehr gut gemachten) AOR-Ohrwurm, so dass man fast geneigt ist, gleich mitzusingen. Dafür haben sich Anubis Gate für „Blacker“ ordentliche Doom-Riffs einfallen lassen.

Der Hörer bekommt also nicht mehr und nicht weniger als den virtuos dargebotenen, tadellos gesungenen, songorientierten und energetischen Progmetal, der dem Genre zwar keine neuen Impulse verleiht, aber eine mehr als solide Leistung darstellt. Diese könnte den Sympathisanten von Dream Theater und Symphony X gleichermaßen zusagen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 13.10.2017
Letzte Änderung: 13.10.2017
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Anubis Gate

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