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Pere Ubu

20 Years in a Montana Missile Silo

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: Independent / Alternative; Punk; RIO / Avant
Label: Cherry Red Records
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

David Thomas Gesang
Keith Moliné Gitarre
Gary Siperko Gitarre
Kristof Hahn Steel Gitarre
Darryl Boon Klarinette
Robert Wheeler Analoge Synthesizer, Theremin
Gagarin Digitale Synthesizer
Michele Temple Bass
Steve Mehlman Schlagzeug

Tracklist

Disc 1
1. Monkey Bizness 2:18
2. Funk 49 1:57
3. Prison Of The Senses 2:11
4. Toe To Toe 1:34
5. The Healer 3:18
6. Swampland 1:50
7. Plan From Frag 9 3:18
8. Howl 2:59
9. Red Eye Blues 1:51
10. Walking Again 4:36
11. I Can Still See 4:10
12. Cold Sweat 3:39
Gesamtlaufzeit33:41


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Pere Ubu sind jetzt zu neunt! Zu der bisherigen Septettbesetzung kamen für 20 Years in a Montana Missile Silo noch zwei weitere Gitarristen, Gary Siperko von Rocket From the Tombs (die Vorgängerband von Pere Ubu, die seit 2003 wieder aktiv ist) und Kristof Hahn von Swans. Letzterer spielt, wie auch bei Swans, Steel Gitarre.

Kurz und knackig, so lautet die Devise des Nonetts. Nicht nur, was die einzelnen Songs betrifft, deren längster es auf gerade mal viereinhalb Minuten bringt, während mancher nicht einmal deren zwei erreicht, auch das Album als Ganzes ist mit einer Gesamtspielzeit von 34 Minuten reichlich kompakt ausgefallen.

Auch das „knackig“ kann man nicht genug unterstreichen, denn mit nunmehr drei Gitarristen rocken Pere Ubu ordentlich ab. Es kracht, scheppert und rumpelt unentwegt, natürlich stets auf die seltsam verquere Ubu-Art. Dazu quietscht und ziept die Elektronik, analog dargebracht von Altmeister Robert Wheeler, der dazu auch wieder das Theremin jaulen lässt, während fürs digitale Equipment wieder Gagarin (Graham Dowdall) zuständig ist. David Thomas läuft als Nicht-Sänger wieder zur Hochform auf, gurrt, knurrt, nölt und heult (natürlich auf Howl), dass es eine wahre Freude ist. Leider geht in dieser Lärmorgie Klarinettist Darryl Boon etwas unter, besser zur Geltung kommt er nur manchmal wie den für Pere Ubu ungewöhnlich zart und lyrisch anmutenden Songs The Healer und Cold Sweat.

Ansonsten finden sich neben typisch „dekonstruierten“ Songs wie Plan from Frag 9, Waking Again oder I Can Still See auch ein paar etwas konventioneller anmutende „Drauflosrocker“, wo die Band wohl mal ein bisschen die Sau rauslassen wollte (Swampland, Red Eye Blues). Nur die quietschende Elektronik und David Thomas’ eigenwillige Vortragsart verleihen diesen etwas Ungewöhnliches, aber für zwei kurze Songs passt das schon.

Somit zeigen sich Pere Ubu auch nach nunmehr über 40 Jahren Bandgeschichte voller Saft und Kraft. Schade nur, dass das Album so kurz ist, eigentlich ist es schon mehr eine EP. Bleibt zu hoffen, dass Pere Ubu im Rahmen ihrer für 2018 geplanten Europatour auch in unseren Gefilden Station machen werden.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 16.10.2017
Letzte Änderung: 16.10.2017
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Pere Ubu

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1978 The Modern Dance 12.00 2
1978 Dub Housing 10.00 1
1979 New Picnic Time 11.00 1
1980 The Art of Walking 12.00 1
1982 Song Of The Bailing Man 12.00 1
1988 The Tenement Year 10.00 1
1989 Cloudland 7.00 1
1991 Worlds in Collision 7.00 1
1993 Story Of My Life 8.00 1
1995 Ray Gun Suitcase 10.00 1
1998 Pennsylvania 11.00 1
1999 Apocalypse Now 7.00 1
2002 St. Arkansas 10.00 1
2006 Why I Hate Women 10.00 1
2009 "Long Live Père Ubu!" 11.00 1
2009 Datapanik in the Year Zero 12.00 1
2013 Lady From Shanghai 12.00 1
2014 Carnival of Souls 12.00 1
2015 The Pere Ubu Moon Unit 11.00 1

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