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My Soliloquy

Engines of Gravity

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: Progmetal; RetroProg
Label: Rare Artist Records
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Pete Morten Lead and Backing Vocals,Lead and Rhythm Guitars,Acoustic Guitars,Bass Guitars,Keyboards
Damon Roots Drums and Percussion

Tracklist

Disc 1
1. In Bed with the Enemy 6.45
2. Fire in the Blood 4.19
3. Exposition Suite: A modern Lexicon 8.28
4. Exposition Suite: Lamentation 2.08
5. The Progenitor 8.56
6. A Kind of Fury 6.21
7. Darkness is Gathering 6.27
8. Confluence 4.04
9. The Emptying of Meaning 8.44
Gesamtlaufzeit56:12


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Manche Menschen werden von der Mutter Natur sehr reichlich mit Begabungen beschenkt. Einer dieser glücklichen Menschen ist der ehemalige Threshold-Gitarrist Peter Morten. Bei seinem eigenen Projekt My Soliloquy betätigt er sich als Sänger, Komponist und Multiinstrumentalist. Morten ist zudem noch durch tiefgründige Songtexte und als kreativer Artwork-Designer positiv aufgefallen.

Als wäre das noch nicht genug geballtes Talent, liegen Mortens Leistungen als Sänger und Gitarrist weit über dem Durchschnitt, so dass es der Umsetzung seiner Kompositionen keineswegs schadet, wenn Morten als einziger bei My Soliloquy fast alle Instrumente im Alleingang beisteuert und all die schwierigen Melodien selbst singt. Nur ein Kollege am Schlagzeug begleitet ihn dabei. Der Projektname My Soliloquy (zu Deutsch: „Mein Selbstgespräch“) beschreibt diese Vorgehensweise sehr zutreffend, selbst wenn das Ergebnis nach einer perfekt eingespielten Band klingt.

Die mehrteilig aufgebauten Stücke wie „In Bed with Enemy“, oder „Fire in the Blood“ weisen jeweils mehr gelungene Einfälle auf, als manches Rockalbum. Dabei wirken sie keineswegs überladen, sondern ziehen den Hörer vielmehr durch die kreativen Arrangements und die unerwarteten Wendungen in ihren Bann. Feines Gespür für interessante Gesangsmelodien gepaart mit einem Händchen für hörenswerte Instrumentalparts, das ist es, was die meisten Stücke von Morten auszeichnet. So fällt es am Ende gar nicht mehr auf, wie lange und bedeutungsschwanger die meisten Songtexte von Morten eigentlich sind.

Für den Infozettel hat man die Namen Threshold und Pink Floyd als Vergleiche für „Engines of Gravity“ verwendet. Das soll vermutlich eine Verschmelzung von Progmetal und Artrock andeuten, auch wenn die Musik hier mit den meistens bedächtig agierenden Pink Floyd nichts am Hut hat. Viel eher schon mit dem verwinkelten Progmetal in der Art von Pain of Salvation, oder Fates Warning.

Die zweite Vollzeitscheibe von My Soliloquy bietet demnach eine überragende Leistung im Bereich des kreativen Progressive Rock. Damit jeder interessierte Prog-Freund es besser nachvollziehen kann, was ihn ungefähr erwartet, sollten in dem Zusammenhang doch die Stichworte wie Progmetal und Retroprog bemüht werden. Das Album ist jedoch farbenfroher als die meisten Progmetal-Alben und abwechslungsreicher als die meisten Retroprog-Werke ausgefallen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 19.10.2017
Letzte Änderung: 19.10.2017
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von My Soliloquy

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2007 Esoterica (EP) - 1

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