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Suburban Savages

Kore Wa!

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: ArtPop; Postrock; RIO / Avant; Zeuhl
Label: Apollon Records
Durchschnittswertung: 11/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Trond Gjellum drums, percussion, lead & backing vocals, programming, keyboards
Anders Kristian Krabberød bass
Nina Hagen Kaldhol electric guitars, moog guitar
Hans-Petter Alfredsen keyboards
Mari Lesteberg keyboards
Thomas Meidell electric guitars, baritone guitar, vocals, noises

Gastmusiker

Ketil Vestrum Einarsen vocals, flute

Tracklist

Disc 1
1. Fade Into Obscurity 5:02
2. Pronk 3:57
3. As I Am Dying 6:00
4. Guzarondan 5:29
5. Von Two-Step 4:24
6. Kore Wa! 4:12
7. Docteur Mago 8:43
Gesamtlaufzeit37:47


Rezensionen


Von: Nik Brückner @ (Rezension 1 von 2)


(tr-Ond and the) Suburban Savages stammen aus Norwegen und machen punkig unangepassten Prog im Bereich Zeuhl/Avant, aufgewürzt mit einer Prise Gentle Giant, hier und da. Der Prog der Savages sei sehr gut, liest man, und kein Wunder, rekrutiert die Band ihre Mitglieder doch aus Bands wie Panzerpappa, Ghost Karaoke, White Willow, Weserbergland, Now've Got Members und Fraction Distraction.

Gestanden nennt man das wohl. Und da Kobaïa bekanntlich De Hündïn is, ist die Musik der Norweger recht stark vom Zeuhl beeinflusst. Norwegischer Zeuhl aber, verdreht in so eine Art Japan-Punk-Pop, was besonders beim Titelstück ihres zweiten Albums "Kore Wa!" (deutsch etwa: "das ist!") deutlich zu hören ist. Den Gegenpol bilden die gentle-giant-artigen Vocals in "As I Am Dying". Dazwischen entfalten sich schräger, minimalistischer 4/4-Prog ebenso wie dissonante Orgelcluster. Oh, und Samba, “Von Two-Step” ist eine Art dissonante Schrägtaktsamba.

“Docteur Mago” holt den Hörer am Ende wieder zurück in die - wie soll ich sagen - Progrealität, mit herrlich käsigen Keyboards und einem stumpfen 4/4-Rhythmus. Aber keine Angst, das Stück wird noch richtig seltsam, schräg und zeuhlig. "“Kore Wa!” bietet erfrischende Abwechslung von all dem Murks, der heute so als Prog durchgeht" schreibt niemand anderes als - Metal.de, und sagt zu dem Album: "verquerer Prog zum Liebhaben und Liebgewinnen". Na, wenn sogar die das sagen. Recht haben sie.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 15.11.2017
Letzte Änderung: 16.11.2017
Wertung: 11/15
proggy, creepy, zeuhly, jazzy, geily

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Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 2 von 2)


Eine norwegische Band, die ihrem Album einen japanischen Titel gibt - das muss doch völlig durchgeknallt sein? Auf jeden Fall hat Kore Wa! von Suburban Savages nichts von der Melancholie, die man gemeinhin mit skandinavischem Progressive Rock verbindet. Aber der Kenner weiß: skandinavischer Prog kann statt melancholisch auch ziemlich ausgeflippt sein, was vermutlich davon abhängt, ob die Musik im Mittsommer oder im Winter entstanden ist.

Suburban Savages zeigen sich also recht ausgelassen und vermengen dabei allerlei Spielarten des 70er-Jahre-Prog zu einem kunterbunten musikalischen Kaleidoskop. Und auch wenn praktisch jedes Stück anders klingt, ergibt alles zusammen doch ein stimmiges Ganzes. Zeuhl schimmert immer wieder durch (besonders deutlich im Titelsong, einer wunderbaren Mixtur aus japanischer Überdrehtheit und Magma’schen Ork-Gesängen, ansonsten muss man schon genau hinhören), retro-proggige Einflüsse finden sich ebenso wie leicht Angejazztes, zwischendurch zeigt man sich gesanglich von Gentle Giant inspiriert (As I am Dying), und für den Anfang von Docteur Mago stand der elektronische Krautrock im Stil von Neu! und La Düsseldorf Pate.

Das Ganze wird noch mit allerlei Schrägheiten und Vertracktheiten garniert, die jedoch voller Leichtigkeit und Lockerheit präsentiert werden. Eingängige Schrägheit sozusagen. Schöne Musik mit Spaßfaktor!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 25.2.2018
Letzte Änderung: 25.2.2018
Wertung: 11/15

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