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Millenium

44 Minutes

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: Melodic Rock / AOR; Neoprog
Label: Lynx Music
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Lukasz Gall vocals
Piotr Plonka electric & acoustic guitars
Krysztof Wyrwa bass, Warr guitar
Dariusz Rybka saxophone
Grzegorz Bauer drums
Ryszard Kramarski keyboards, acoustic guitar

Gastmusiker

Karolina Leszko vocals, backing vocals

Tracklist

Disc 1
1. The Colours of my Life 5.16
2. Liferunner 4.40
3. Are we lost? 7.32
4. Calling 4.15
5. My Father always said 8.31
6. Lost Teddy Bear (Parts 1-2) 6.02
7. 44 Minutes 8.22
8. Ending Title (Bonus) 7.50
Gesamtlaufzeit52:28


Rezensionen


Von: Marc Colling @


Das letzte Album mit Sänger Lukasz Gall vereint noch einmal all die Stärken, für einige aber auch die Schwächen der Band. Was sich für viele wie eine Erweiterung des Kosmos von Pink Floyd anhört, bedeutet für andere nichts weiter als weichgespülter ArtRock. Zwar haben auch die Legenden des Prog ab „DSOTM“ eigentlich keinen reinen Prog mehr gespielt, aber ich fand sie immer noch gut. Ähnlich geht es mir bei Millenium. Mein Verstand sagt mir klar und deutlich, dass dies doch alles vorhersehbar, einlullend und wenig fordernd ist. Stimmt alles. Aber auch irgendwie so vertraut. Man fühlt sich wohl. Man will auch mal aus der reinen Progecke raus, nichts hektisches, nicht aggressives. Die Welt ist hart genug da draußen.

Die Kompositionen sind natürlich melodiös und harmonisch, besitzen aber diesmal richtig gute Ideen. Diese machen den doch enttäuschenden Vorgänger vergessen. Songs wie MY FATHER ALWAYS SAID sind vielleicht etwas lang und (zu) eingängig, besitzen aber eine Melodie die jedem Fan von MelodicProg die Tränen in die Augen treibt. Drüber liegt meist ein sanfter Keyboardteppich, allerlei elektronische Spielereien und ein groovender Bass.

Die vielfältigen Saxophoneinlagen geben dem ganzen Wohlklang der Songs eine gewisse Prise Pfeffer, um einer zu schnellen Abnutzung zu entgehen. Der Einsatz von Dariusz Rybka, seit neuestem festes Bandmitglied, ist eine wesentliche Bereicherung des Klangbildes von Millenium.

Millenium bedienen die Anhänger eines bis ins letzte Detail perfekt gespielten melodiösen Neoprog, der genauso perfekt produziert ist. Dass sie wirklich in keinem Moment aus ihrer Haut gehen dürfte manche stören, ist aber dem Fluss des Albums förderlich so fern man Anhänger von zusammenhängenden Alben ist. Trotzdem sollten auch Skeptiker mal antesten. Verdient hat das Album es schon. Wärmt so schön in der jetzt kommenden kalten Jahreszeit. Melancholie und das Nachdenken über das schnelle Vergehen des eigenen Lebens (die Band beschreibt das in ihren Texten vorbildlich) können manchmal sehr förderlich sein.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: Pink Floyd, Airbag, Marillion, IQ, Andy Jackson
Veröffentlicht am: 17.11.2017
Letzte Änderung: 17.11.2017
Wertung: 10/15
nichts für jeden Tag, aber manchmal muss es eben soft sein

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Millenium

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2000 Vocanda 9.50 2
2002 Reincarnations 7.00 2
2004 deja vu 9.00 1
2005 Interdead 5.50 2
2006 Numbers and the big dream of Mr. Sunders 4.00 1
2008 Exist 7.25 4
2008 Three brothers' epilogue 8.00 1
2011 Puzzles 9.00 1
2013 Ego 9.00 1
2014 In Search of the Perfect Melody 8.00 1

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