SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
21.8.2018
Pentangle - Cruel Sister
The Kentish Spires - The Last Harvest
20.8.2018
Mkwaju Ensemble - KI-Motion
19.8.2018
Shingetsu - The Best Of Album Outtakes 1976-1981
Expo '70 - America Here & Now Sessions
18.8.2018
Space Machine - 3
The Flaming Lips - At War With The Mystics
17.8.2018
Nathan - Era
Between the Buried and Me - Automata II
15.8.2018
Fabio Frizzi - Manhattan Baby
Goad - Landor
14.8.2018
The Muffins - Secret Signals 2
Node - Node Live
Anubis - Different Stories
13.8.2018
Visitor 2035 - Visitor 2035
12.8.2018
Thunkfish - Renegades
11.8.2018
Malady - Toinen toista
Douze Alfonso - Under
ARCHIV
STATISTIK
24846 Rezensionen zu 17021 Alben von 6635 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

RMP (Rozmainsky & Mikhaylov Project)

For the Light

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: instrumental; Blues; Jazzrock / Fusion; Klassikrock / Adaptionen; Psychedelic; RIO / Avant
Label:
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Ivan Rozmainsky klaviphon, virus ti2, other keyboards
Vladimir Mikhaylov guitar, bass, drill
Leonid Perevalov bass clarinets, clarinets
Yurii Groiser drums

Gastmusiker

Natalia Fyodorova gusli
Anastastasia Mikhaylova voices

Tracklist

Disc 1
1. Wounded By The Lack Of Light 2:16
2. Keep No Thou Silence 2:56
3. A Dedication To The Floydian Sun 4:00
4. Create In Me A Clean Heart 4:41
5. The Thing In The Light 3:14
6. Dancing Through The Twilight 3:05
7. Delivered From The Snare Of The Fowler 3:54
8. Irish Shine 2:51
9. Coming Of The Troubled Waters 5:48
10. A Flower In The Smoke 4:42
11. For The Light 10:35
Gesamtlaufzeit48:02


Rezensionen


Von: Christian Rode @


Ivan Rozmainsky ist den aufmerksamen Lesern dieser Seiten durch sein langjähriges Projekt „Roz Vitalis“ möglicherweise ein Begriff. Die Musik von Roz Vitalis war nie auf einen griffigen Nenner zu bringen und so geht es dem Hörer vermutlich auch mit dem neuen Projekt RMP, das vom eigenwilligen Wechselspiel der Protagonisten an Keyboards und Gitarre lebt. Hinzu kommen noch einige Akzente, die durch Klarinettentöne gesetzt werden. Und am Rande ist im vielschichtigen Klangkosmos des Projektes auch eine russische Zither (Gusli) zu hören.

RMP gelingt auf diesem Album das Kunststück, einerseits gut ins Ohr zu gehen, andererseits aber durchaus auch im skurrilen, avantgardistischen Bereich zu operieren. So eine Art Avant-Prog light. Besonders die E-Gitarre, die immer wieder ins Floydige geht, trägt zur Eingängigkeit der Stücke bei, die aber auch immer wieder aus dem Ruder laufen. Simplizität steht hier neben Verschachteltheit und lässt doch keine gravierenden Brüche erkennen. RMP entfalten bei aller Heterogenität der eingesetzten Stilelemente (Blues, Folk, Jazz, Klassik…) ein stimmiges Gesamtbild.

Dass die Stücke abgesehen vom titelgebenden Abschluss in der Regel nur um die 4 Minuten lang sind, merkt man beim Hören kaum. Es bleiben auch eher bestimmte Motive, die z.T. auch songübergreifend angelegt sind, hängen als vollständige Songs. Das Album hat dadurch einerseits etwas Fragmentarisches, andererseits aber wirkt es dennoch rund. Wie gesagt: auch dieses Album ist schwer auf einen Nenner zu bringen. Einerseits kann man dies als Vorteil sehen, weil es selten langweilig wird, andererseits weiß man nicht, wie man die Musik greifen soll. Aber genau das ist sozusagen das Markenzeichen von Rozmainsky, der hier auch RMP seinen Stempel aufgedrückt hat.

Schwer zu sagen, wem dieses eigenwillige Album zu empfehlen ist. Es sollte schon jemand sein, der den Spagat zwischen bluesigem Rock, versponnener Klassik und jazziger Improvisation, zwischen Schlichtheit und Verworrenheit nicht scheut.

Anspieltipp(s): Wounded by the Lack of Light, For the Light
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 1.12.2017
Letzte Änderung: 1.12.2017
Wertung: 10/15

Zum Seitenanfang

© 1999-2018; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Datenschutzerklärung - Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum