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Paranight

Into the Night

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017 (EP)
Besonderheiten/Stil: HardRock; Metal; sonstiges
Label: Eigenproduktion
Durchschnittswertung: 8/15 (1 Rezension)

Besetzung

Jason Kremer vocals
Torben Droste guitar
Lukas Hüttemann guitar
Jennifer Mols bass
Oliver Egidus drums,vocals

Tracklist

Disc 1
1. Children of a lost Decade 5.09
2. Infinite Fight 4.20
3. Told Ya 4.13
4. Seven Sadly Sins 4.27
5. Inhale 5.15
Gesamtlaufzeit23:24


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Paranight, das junge Quintett aus Soest versteht die eigene Musik als melodischen Metal mit breit gefächerten Einflüssen, die von progressiven Tendenzen, bis zum genauen Gegenteil alles Progressiven, dem sogenannten Arena Rock reichen können. Glücklicherweise habe ich auf der EP nichts gefunden, was ich dem Arena Rock zuordnen würde.

Textlich werden hier die sozialen Themen sowie die psychischen Störungen in ihrer beinahe unendlich anmutenden Vielfalt auf kritische Art und Weise abgehandelt. Bei Konzerten wird zu den EP-Stücken auch noch eine Song-Trilogie gespielt, die sich textlich mit der RAF und dem Baader-Mainhof-Pärchen auseinandersetzt. Wenn das kein Prog ist…

„Children of a lost Decade“ halte ich für eine Mischung aus traditionellen Thrash Metal und Hardrock, die mit progressiven Einsprengseln glücklicherweise etwas weniger vorhersehbar gemacht wird. So ähnlich kann es einem bei der Beurteilung der übrigen Stücke gehen. Es ist nach meinem Eindruck im Fall von Paranight nicht immer ganz einfach zu entscheiden, ob der Hardrock von „Infinite Fight“ und „Inhale“ eigentlich schon als Progmetal oder zumindest als progressiver Hardrock durchgehen könnte, oder ob der Bluesrock von „Told ya“ durch die unerwarteten Einfälle die eigenen Genregrenzen sprengt, oder eher nicht.

Aber nachdem die Band uns als eine Progressive Rock-Seite um eine Stellungnahme zu ihrer Debüt-EP gebeten hat, wollen wir doch nicht als die Betonköpfe dastehen, die die progressiven Einflüsse nicht zu erkennen vermögen. Nur liegen diese in besonders schwierigen Fällen im Ohr des Betrachters.

Die komplexen Breaks und Riffs von „Seven Sadly Sins“ machen die Zuordnung zum Progmetal, oder zum Heavy Prog schon wesentlich leichter. Gewisse Reminiszenzen an Iron Maiden sind hier allerdings nicht von der Hand zu weisen. Aber die werden von einigen auch für progressiv gehalten.

Wie auch immer die stilistische Zuordnung bezüglich der Musik von Paranight bei jedem einzelnen Musikfreund nun genau ausfallen mag: Freunde von einem soliden, aber nicht unbedingt durch ausgeprägte Originalität bestechendem Gemisch aus Rock und Metal (einige progressive Einwürfe inklusive) sollten der Band eventuell eine Chance geben.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 8.12.2017
Letzte Änderung: 8.12.2017
Wertung: 8/15

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