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Swunk

Soundscapes

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: instrumental; Jazzrock / Fusion
Label: Italy Sound Lab
Durchschnittswertung: 8/15 (1 Rezension)

Besetzung

Antonio Cece Guitar,Computer Programming
Saverio Giugliano Sax & Keyboard
Daniele de Santo Bass
Marco Fazzari Drums & Drum Machine

Tracklist

Disc 1
1. Standing on the Shoulders of the Giants 5.04
2. Savmarine 5.57
3. Preambolo Primaverile 7.38
4. Solaium 6.35
5. 118 4.42
6. Ore 22:00 6.15
7. Buddha 5.19
8. Travel 7.54
Gesamtlaufzeit49:24


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Swunk ist eine Jazz-Rock-Combo aus Neapel, die derzeit von London aus agiert. In den Informationen zu dem zweiten Album von Swunk liest man, dass die vier Musiker ihre zahlreichen Einflüsse in ihrer Musik verarbeiten wollen. Man fühlt sich nämlich gleichermaßen von Rock, Grunge, Metal, Progressive, Jazz, Electronics, Techno, klassischen neapolitanischen Songs, Trip Hop, Soul und Funk beeinflusst.

Und dann heißt das zweite Album auch noch „Soundscapes“. Man liest dazu, dass die Band stark an der visuellen Seite und an der elektronischen Komponente in ihrer Musik interessiert sei. Das einfallsreiche surrealistische Artwork und zwei aktuelle Videoclips belegen das.

Nach alledem würde ich eine durchgehend eklektische und originelle Musik erwarten. Leider bringen einige Instrumentals von „Soundscapes“ eine gewisse Enttäuschung mit sich, speziell nachdem man gelesen hat, was die Musiker alles anders machen wollen. Die Basis der Kompositionen bildet nämlich eine leichtfüßige, von Tenorsax angeführte Jazz-Rock-Musik, die für sich genommen nicht gerade originell anmutet. Dass einige Tracks von schrägen elektronischen Intros eröffnet, oder von diversen Samples begleitet werden, ist zwar lobenswert, währt aber nur sehr kurz. Immerhin gibt es in vielen dieser Stücke die gelegentlich begleitenden elektronischen, mitunter tatsächlich Soundscapes-artigen Klänge, die laut Cover-Angaben von dem die Keyboards spielenden Saxophonisten kommen müssten. Auch die Klänge, die vom Gitarristen erzeugt werden, dürfen manchmal schon als experimentell durchgehen.

Ìn „Preambolo…“ gibt der Gitarrist schnelle repetitive Gitarrenfiguren zum Besten, die man bei den Jazz-Rock-Combos eher selten zu hören bekommt. Und in „Solaium“ gibt es ab der dritten Minute Elektronisches und Soundscapes-artiges auf die Ohren. Was leider nach ca. einer Minute von der diesmal leicht progressiv eingefärbten Fusion-Musik mit bemerkenswerten Gitarrenfiguren und Solos abgelöst wird.

Das teilweise elektronische Fundament und die hektische Spielweise von „118“ stellen eine angenehme Überraschung dar, weil dadurch gezeigt wird, dass Jazz-Rock nicht immer funkig und leichtfüßig, sondern auch rockig, progressiv und hektisch sein darf. Was meine subjektiven Erwartungen anbelangt, kann ich bezogen auf „118“ nur sagen: sie können es, die Swunk, wenn sie nur wollen! Auch „Buddha“ halte ich für ein gelungenes Beispiel von progressiver Jazz-Rock-Fusion.

Falls sich jemand also für Jazz-Rock-Fusion mit gelegentlichen progressiven Einschüben interessiert, der darf Swunk auch mal antesten.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 29.12.2017
Letzte Änderung: 29.12.2017
Wertung: 8/15

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