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Melanie Mau & Martin Schnella

Gray Matters

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2015
Besonderheiten/Stil: Folk; Gothic; Klassischer Prog; Melodic Rock / AOR; Rock / Pop / Mainstream; sonstiges
Label: Progressive Promotion Records
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Martin Schnella Gitarren, Mandoline, Percussion, Cajon, Gesang
Melanie Mau Gesang

Gastmusiker

Stephan Wegner Gesang (2, 5, 6, 10, 11), Gitarre (5)
Niklas Kahl Cajon (2, 4, 5, 11)
Lars Lehmann Bass (2, 10, 11)
Leo Margarit Cajon, Gesang (3, 12, 13), Schlagzeug (12, 13)
Jens Kommnick Flöte, Dudelsack, Cello, Violine, Gesang (7)
Rolf Wagels Bodhran (7, 9)
Marek Arnold Saxophon (8, 11, 12)
Martin Huch Gitarre (14)
Tobi Reiss Piano (11)
Fabian Gödecke Cajon (10, 14)

Tracklist

Disc 1
1. Miracles Out Of Nowhere   (Kansas) 6:35
2. Digging In The Dirt   (Peter Gabriel) 4:54
3. Point Of Know Return   (Kansas) 3:19
4. Changes   (Yes) 5:06
5. Swim   (In Flames) 3:40
6. Let This River Flow   (Soilwork) 5:06
7. Curse My Name   (Blind Guardian) 5:57
8. Onward   (Yes) 3:56
9. The Storm   (Flying Colors) 4:16
10. Green Tinted Sixties Mind   (Mr. Big) 3:19
11. Stop Loving You   (Toto) 4:41
12. The Pinnacle   (Kansas) 9:28
13. The Grand Experiment   (The Neal Morse Band) 6:25
14. Colder Months/Peaceful Harbor   (Alpha Rev/Flying Colors) 7:36
15. I See Fire   (Ed Sheeran (Live At The Overlodge)) 5:01
Gesamtlaufzeit79:19


Rezensionen


Von: Nik Brückner @


In Melanie Mau und Martin Schnella kreuzen sich die Bands Flaming Row, Frequency Drift und Seven Steps To The Green Door, die, das gebe ich gleich vorweg zu, mich noch nicht wirklich ins Herz getroffen haben. Ganz anders geht es mir mit diesem Album - und wiederum Mau und Schnella mit den auf diesem Album versammelten Liedern. Sie sind ihnen echte Herzensangelegenheiten. Die beiden schreiben gleich zu Anfang in dem ungewöhnlich informativen Booklet: "Mit diesen besonderen Liedern verbinden wir viele Gefühle und Erinnerungen."

Das merkt man, auch an der Art, wie dieses Album entstanden ist. Die steckerlosen Coverversionen von Prog- und Rock-Klassikern der beiden sind ja schon einige Jahre lang auf YouTube zu sehen, und sogar Kansas höchstselbst teilten Mau/Schnellas Version von "Miracles Out Of Nowhere" auf ihrer Homepage und bei Facebook. Und so kam eins zum anderen Lied, und als die beiden fünfzehn davon beisammen hatten, erschien diese CD. Eine Zusammenstellung von akustischen Coverversionen bekannter und weniger bekannter Prog- und Classic-Rock-Tracks, darunter Songs von Yes, Kansas, Toto und Peter Gabriel.

Die wir prompt zwei Jahre lang unrezensiert liegenließen. Asche auf unser Haupt! Denn "Gray Matters" ist eine ganz wundervolle Scheibe. Ich bin ja normalerweise kein Freund von Coverversionen, schon gar nicht, wenn versucht wird, den Originalen möglichst nahe zu kommen (Sinn?!?). Diesen beiden aber sind ganz wunderbare Interpretationen der Originale gelungen. Sämtlich akustisch (manchmal mit ein wenig, nur ganz wenig Strom), sind diese mal kraftvoll, mal zart, mal gar intim geraten, und man merkt beim Hören, dass diese Songs für Mau und Schnella echte Herzensangelegenheiten sind.

Die Songauswahl ist klasse, und dass hier oft die Genres gewechselt werden (Rock - Prog - Pseudomittelalter - Pop), macht angesichts des einheitlichen Klanggewands nichts aus. Für Überraschungen sorgen einige Überraschungen, wie etwa die Coverversionen von ganz jungen Tracks z. B. der Neal-Morse-Band, der Flying Colors oder Ed Sheerans.

Die Gästeliste umfasst illustre Musiker, die unter anderem für Toxic Smile, Stern Combo Meissen, Pain Of Salvation, die Scorpions, UFO, Simon Phillips, Marla Glen und Jimmy Keegan gespielt, gezupft oder geblasen haben, alle schaffen es jedoch, sich in den Dienst der Idee Melanie Maus und Martin Schnellas zu stellen, und dabei trotzdem hervorragende Leistungen abzuliefern. Respekt.

"Gray Matters" ist ein tolles Album - und wer mir nicht glaubt, der schaue mal bei YouTube nach, dort finden sich mittlerweile eine ganze Menge Videos der beiden. Was mich auf eine Fortsetzung hoffen lässt. Das Projekt hätte es verdient. Kriegen kann man es übrigens wie alle Scheiben der beiden via Email an martinschnella@gmx.de oder Facebook (per PayPal oder Überweisung). Martin Schnella fährt, wie er mir versichert, täglich zur Post.

Bleibt mir nur die Frage: Warum heißt das Album "Gray Matters"? "Gray Matters" bedeutet "Graue Zellen", bezeichnet also das Hirnoberflächengewebe. Klingt irgendwie nicht sehr gefühlig.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 10.1.2018
Letzte Änderung: 11.1.2018
Wertung: 12/15
Auf dem Cover ist ne Schreinerwerkstatt zu sehen. Sehr sympathisch!

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Melanie Mau & Martin Schnella

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2017 The Oblivion Tales - 1
2017 Gray Matters - Live in Concert - 1

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