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Psion

EP

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Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: Progmetal
Label: Eigenproduktion
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Bryan Ramage Vocals
Jasper Barendregt Drums
Nikolas Wolf Rhythm and lead guitars
Tom MacLean Lead,clean and bass guitars,synths and orchestration

Gastmusiker

Alisdair McAskill Piano on Recoil
Gerald Peter Seaboard solo on Recoil

Tracklist

Disc 1
1. Entranced 3.01
2. Void 8.59
3. Recoil 9.07
4. Tyranny 8.25
Gesamtlaufzeit29:32


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Im Jahre des Prog 2015 gründete der ehemalige Haken- und To-Mera-Musiker Tom McLean sein neues Projekt und nannte es Psion. Um aus dem Projekt eine Band zu machen, hatte McLean noch weitere erfahrene Musiker eingeladen. Nikolas Wolf an der Gitarre, Jasper Barendregt hinterm Schlagzeug (u.a. bei Our Oceans aktiv) und der Sänger Bryan Ramage vervollständigen das Quartett.

War McLean meines Wissens bisher vor allem als Gitarrist und Bassist tätig, übernimmt er auf der EP mehr die Rolle eines Multiinstrumentalisten, der auch für die Tasteninstrumente zuständig ist.

Dass alle Beteiligten als gleichwertige Stückeschreiber genannt werden, halte ich heutzutage für eine Seltenheit bei dieser Art von Projekten. Die Debüt EP bietet zur Eröffnung ein cineastisches Instrumental, in dem der finster-postrockige, bombastisch angehauchte erste Teil den harten Progmetal-Gitarrenriffs weichen muss.

Die übrigen drei Stücke bieten düster eingefärbten, zugleich anspruchsvollen und aggressiven Progmetal, dessen zahlreiche Einflüsse bei Gothic, Djent und Power Metal zu suchen sind. Nachdenklich-melancholische, auf die wenigen Instrumente und die Stimme reduzierten Passagen stehen bei Psion neben den brachialen Wall of Sound-Arrangements, die mich an Devin Townsend erinnern.

Den vom tiefen Bariton, über Growls und den melodisch-kraftvollen Stimmeinsatz bis zu den spitzen Schreien reichenden Gesang von Bryan Ramage empfinde ich als angenehm vielseitig. Die durchdachten Gitarrensolos von Nik Wolf sind für das Gesamtbild ebenso wichtig wie die im Hintergrund groovende Bassgitarre und die kreativ gestalteten Drumparts.

Wer vielseitigen, eine düstere Energie vermittelnden Progmetal hören möchte, der sollte auch Psion eine Chance geben.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 22.1.2018
Letzte Änderung: 22.1.2018
Wertung: 10/15

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