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Kælling

Lacuna

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: New Artrock; Progmetal
Label: Eigenverlag
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

André Oliveira Alle Instrumente, Backing Vocals
João Rodrigues Alle Instrumente, Lead Vocals

Tracklist

Disc 1
1. Duality 05:06
2. Circle 06:25
3. Heritage 06:51
4. Lackluster 04:38
5. Cognition 08:33
6. Living Ghosts 06:51
7. The Bait and the Hook 05:12
8. Reunion 05:51
9. Departure 16:05
Gesamtlaufzeit65:32


Rezensionen


Von: Piotre Walter @


André Oliveira und João Rodrigues sind zwei junge Musiker aus Marinha Grande in Portugal, die in verschiedenen Bands und Projekten tätig waren und sind. Etwas mehr über sie kann man auf ihrer Webseite erfahren, in der sie sich selbstironisch vorstellen. Über die Jahre begannen sie sich mehr und mehr für Progressive Rock und Progmetal zu interessieren. Einer der Auslöser war die bekannte Band „Tool“.

Anfang 2017 gründeten sie ihre Progmetalband/Projekt: „Kælling“ und veröffentlichten im Dezember 2017 ihr Debutalbum „Lacuna“. Ursprünglich sollte es Andres Soloalbum werden; als er aber entschied Gesang zu integrieren, stieß João hinzu und sie ergänzten sich so gut, dass sie als Duo alle Stücke komponierten, spielten und produzierten. Insgesamt schweigen sich die Beiden aber aus, wer welche Instrumente spielt - Gitarre spielen wohl beide.

Ambitioniert entschieden sie sich, ein Konzeptalbum zu kreieren. Lacuna besteht aus 3 Teilen: „Empathy“, „Apathy“ und „Certainty“ das Finale. Es handelt von 2 Personen: Einer extrem Emphatischen (First Chapter) welche die Gefühle anderer so aufsaugt, dass sie irgendwann nicht mehr weiß, was davon die eigenen sind. Die zweite Person ist ein kalter, erfolgreicher Soziophat der keinerlei Gefühle hat (Chapter Two). Beide sehnen sich nach jemand, der das Gegenteil verkörpert und Kapitel Drei handelt so von ihrem Zusammentreffen.

„Lacuna“ bietet feinen Drama-Rock der melodische, schnelle Pianomelodien mit satten Gitarrenriffs kombiniert. Melodische Rock-Parts wechseln sich mit druckvollen Progmetall-Parts ab. Manche Songs sind eher gradlinig (Heritage), andere dagegen komplex gestrickt (Cognition, The bait and the Hook). Eine ordentliche Portion Bombastrock wie bei „Lackluster“ ist aber eigentlich immer dabei. Der finale Longtrack „Departure“ entäuscht ein wenig, da hatte ich nach dem ansprechenden Rest etwas mehr erwartet.

Joãos Gesang ist gefühlvoll, kraftvoll, manchmal wild und erinnert mich an „Muse", wenn auch deutlich gemäßigter in der Intonation. Insgesamt sind sicher auch Einflüsse von Tool zu hören. Trotzdem bieten Kælling einen eigenständigen Kosmos und sind auch ein wenig weicher als dieses Vorbild. Ein schönes Plus sind vereinzelt zweistimmige Gesangsharmonien.

Alles in allem ein neue Progmetal-Band mit Potential und einem durchaus beachtenswerten Debutalbum. Das Album kann über Bandcamp, die eigene Webseite aber auch in Internetshops bezogen werden. Das Artwork von Nuno Sarnadas finde ich im Übrigen sehr gelungen.

Anspieltipp(s): Cognition, The bait and the Hook
Vergleichbar mit: "Muse meets Tool"
Veröffentlicht am: 5.2.2018
Letzte Änderung: 5.2.2018
Wertung: 10/15

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