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A Silent Sound

Compass

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Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: Folk; HardRock; Neoprog; New Artrock; RetroProg; sonstiges
Label: Freya Records
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Tom Luchies concept,music,lyrics,arrangements,guitar,vocals,electric piano,percussion
Christiaan Bruin drums,pitched percussion
Rik van Honk horns,moog synthesizer
Auke Haaksma bass guitar
Linda Baur piano

Tracklist

Disc 1
1. Setting foot on the hills 8.18
2. Lake Okaru 5.16
3. City one 6.49
4. City two 5.33
5. Dark Night's rising 5.54
6. On the Ground 6.07
7. The Road 4.26
8. City Three 6.58
9. Sunset on an Island 1.45
10. Love Song 4.01
11. The Returnee 5.06
12. Home 4.29
Gesamtlaufzeit64:42


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Der Gitarrist und Sänger Tom Luchies ist auf unseren Seiten bereits als Mitglied der Retroprog-Combo Sky Architect vorgestellt worden. Außerdem ist Luchies bei einem „cineastischen Pop-Orchester“ namens Mayra Orchestra tätig. Irgendwann in der jüngeren Vergangenheit (genauer erfahren wir es nicht) hat Luchies eine ausgedehnte Reise durch Länder wie China, Thailand, Australien, Neuseeland, Vietnam und Mongolei unternommen.

An diesen Orten entstand die Musik für die zwölf Stücke seines Projektes A Silent Sound, stilistisch zwischen Folk, Singer/Songwriter, Pop-Rock und dem mitunter leicht ungewohnt arrangiertem Prog angesiedelt. Die Musik lässt jedoch direkte und in diesem Fall naheliegende World Music-Anleihen aus der jeweiligen Region in den meisten Fällen nur sehr dezent (wenn überhaupt) durchschimmern. Nur in „City 3“ sind einige Melodien eindeutig orientalischer Färbung. Die Songtexte schrieb Luchies irgendwo in Schweden.

Neben den nur für die Gitarren und Stimme arrangierten, folkig eingefärbten Einfällen („Home“, „The Road“, erster Teil von „Dark Night’s Rising“) gibt es auch Aufnahmen unter Beteiligung der halben Sky Architect-Mannschaft, mit Christian Bruin hinterm Schlagzeug und Rik van Honk an den Tasten- und Blasinstrumenten. Im ersten Teil von „Setting foot on the hills“ erklingt folkiger Retroprog in der Genesis-Tradition, der anschließend von modernem Prog abgelöst wird, der für mich ein wenig nach einer Begegnung zwischen Tool und Isildurs Bane klingt. Den dritten Teil von „Setting…“ könnte man am ehesten noch dem melancholischen Postrock zuordnen.

Im ersten Teil „Lake Okaru“ gibt es beinahe schon meditativ wirkende Instrumentalmusik mit leichten ethnischen Akzenten, die, als Beispiel für die willkommene Abwechslung, anschliessend einem bedeutend lebhafterem Instrumental-Prog mit führenden akustischen Gitarren weichen muss. Die Arrangements bieten dann eine wahrscheinlich nicht so oft gehörte Verbindung von akustischen Gitarren und den von Rik van Honk beigesteuerten Blasinstrumenten.

„City 1“ und Teile von „City 2“ überzeugen durch eine sanfte, mit jazzigen und nachdenklich anmutenden Akzenten aufwartende Ausführung des Retroprog, während in „City 2“ zusätzlich noch Heavy Prog-Passagen auf Pop-Rock-Einfälle treffen. In „On the Ground“ wechseln sich die folkigen Momente mit etwas ab, was vielleicht mit der US-Schule des Prog im Geiste von Echolyn vergleichbar wäre. Rik van Honk sorgt im letzten Teil des Stückes durch die mehrspurig eingesetzten Blasinstrumente für einen kammermusikalischen Anstrich.

Nach einer musikalischen Weltreise klingt „Compass“ für mich nicht unbedingt. Trotzdem halte ich das Album durch die Vielzahl der Einflüsse, zwischen zahlreichen Schattierungen der melodischen, immer wieder an Poprock grenzenden Variante des „Prog“ und den folkigen Passagen, für auf eine angenehm entspannende Art hörenswert. Schön, wenn eine halbe Weltreise vor allem der Entspannung dienen kann.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 17.2.2018
Letzte Änderung: 17.2.2018
Wertung: 9/15

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