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Steve Moore

Mayhem

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: instrumental; Elektronische Musik; Moderne Electronica
Label: Relapse Records
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Steve Moore Electronics

Tracklist

Disc 1
1. Welcome to TSC 1:56
2. Thank good for coffee 0:27
3. 9 o'clock 1:09
4. Drop of water 1:15
5. Deep shit 1:52
6. File 45A 1:45
7. We are brave 2:23
8. Thumbs turned 1:39
9. The reaper 0:29
10. ID-7 3:35
11. Dead inside 2:25
12. The bull 3:46
13. Loophole 3:56
14. Two pepperoni pizzas 0:41
15. Time to work 1:17
16. Wednesdays 2:28
17. Extreme measures 2:40
18. On the count of ... 0:57
19. Nevil Reed 2:59
20. Allergies 0:54
21. Make your move 0:40
22. Showdown 1:05
23. Can we talk 0:31
24. Negotiations have ended 2:47
25. No more bullshit 0:42
26. Fuck this place 2:58
27. Up to 11 1:09
28. So what now 1:03
29. Irene Smythe 3:01
30. Level 3 2:58
31. Bullets are for cowards 3:37
32. You belong here 2:13
33. Surrender 2:00
34. Mine's bigger 2:56
35. The king falls 3:02
Gesamtlaufzeit69:15


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Und noch ein Soundtrack von Steve Moore. Nach "Cub" und "The Mind's Eye" nun "Mayhem". In dem Film von Joe Lynch aus dem Jahre 2017 geht es offenbar um einen Virus, der die von ihm befallenen Menschen zu unberechenbaren Killern macht. Der blutige Horror-Actionstreifen war wohl nur in den USA in einigen Kinos zu sehen, hatte daher keinen allzu großen Erfolg, wurde aber trotzdem von der Kritikerzunft eher wohlwollend beurteilt.

Moor liefert dazu die nötigen Klänge, den schon auf "The Mind's Eye" zelebrierten retro-orientierten "Post-Carpenter-Horror-Elektroprog", bestehend aus allerlei voluminösen Elektronikmustern, düsteren Tonflächen, sonorem Dröhnen, auf- und absteigenden Synthesizerlinien, kernigen Tastenläufen, luftig-kosmischem Schweben, wogenden Sequenzermustern und dynamisch pulsierenden Rhythmusgeweben. Im Vergleich zu den Vorgängerscheiben arbeiten sich letztere häufiger in den Vordergrund, gibt es hier doch viele mit heftigen (programmierten) Schlagzeugmustern und elektronischem Wummern unterlegte Momente. Auch ein paar Stellen mit giftig jaulenden E-Gitarrensounds sind auszumachen. Ansonsten bietet "Mayhem" more of the same.

Hört man sich Moores Solo-Veröffentlichungen seit "Light Echoes" an, hat er sich mit jedem neuen Album in Bezug auf die elektronischen Retroelemente zeitlich nach Vorne bewegt. Bot "Light Echoes" fast klassische Berliner Retroelektronik, modernisierte Moore seinen Sound schrittweise mit den nächsten Alben. Hatte "The Mind's Eye" einen gewissen 80er-Jahre-Bezug, sind wir mit "Mayhem" nun in den 90ern angekommen. Das ist zugegebenermaßen nicht mehr so ganz nach meinem Geschmack, wummert und umst (und rumst) es hier doch einfach zu oft. Viele Momente glazialen Klangschwebens gibt es natürlich weiterhin.

Sehr fett und voluminös produziert ist das alles aber weiterhin, und Elektronikfreaks ohne Aversionen gegen modernere Rhythmuselemente sollten von der Scheibe begeistert sein. Einzig die starke, filmmusik-bedingte Fragmentierung stört den Musikgenus (wie auch schon beim Vorgänger). Viel nachhaltige Stimmung kann sich bei Tracks die nach oft weniger als 2 Minuten ausgeblendet werden nicht entfalten.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 4.3.2018
Letzte Änderung: 4.3.2018
Wertung: 9/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Steve Moore

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2007 The Henge 9.00 1
2008 Demo 2003 + Bonus Track (LP) 10.00 1
2009 Gutterballs: Original Motion Picture Score 9.00 1
2011 Primitive Neural Pathways / Vaalbara 9.00 1
2012 Light Echoes 11.00 1
2013 Pangaea Ultima 10.00 1
2015 Cub 11.00 1
2016 The Mind's Eye 12.00 1

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