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P'faun

sp'roque

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018 (CD-R,Download)
Besonderheiten/Stil: instrumental; Elektronische Musik; Spacerock; sonstiges
Label: Eigenproduktion
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Tommy Betzler Drums & Percussion
Sammy David Guitars & Bass
Michael Brückner Synths & Electronics

Tracklist

Disc 1
1. sp'roque - part 2 10.17
2. only one life 11.02
3. sp'roque - part 2 12.42
4. at first sight 6.55
5. sequenzer improvisation   (bonus track) 18.40
Gesamtlaufzeit59:36


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Es folgt eine kurze Geschichte darüber, wie nach einem Projekt namens P’Cock - mit einer kleinen Pause dazwischen - ein Projekt P’Faun ins Leben gerufen wurde. Vermutlich um die Tradition der Elektronik-Rock-Formationen mit einem Apostroph im Bandnamen fortzusetzen. (Der Schlagzeuger Tommy Betzler war Gründungsmitglied von P’Cock. Kaum sind ungefähr 35 Jahre vergangen, in denen er unter anderem mit Klaus Schulze und Picture Palace Music spielte sowie eine Catering Firma leitete, gründete er ein anderes Projekt, diesmal unter dem Namen P’Faun).

P’Cock ist eine Art Geheimtipp für Freunde des „angeproggten“ Elektronik-Rock. Die Gruppe veröffentlichte in den 80er Jahren drei Alben bei Innovative Communication, dem Label der Elektronik-Legende Klaus Schulze.

Das Trio P’Faun ist wiederum aus dem Duo Betzler & Brückner hervorgegangen, das Tommy Betzler mit dem auf unseren Seiten schon mehrfach vorgestellten Elektronik-Musiker Michael Brückner seit 2013 betreibt.

Der entscheidende Faktor, der aus dem Duo Betzler & Brückner das Trio P’Faun machte, hört auf den Namen Sammy David und spielt Gitarre und Bass. David und Betzler sind alte Freunde, die beide nach längerer Pause wieder zum Musikmachen zurückgefunden haben.

Die Debüt-EP des Trios trägt den wohlklingenden Titel „sp'roque“, was vermutlich so viel heißt wie sp’roque. Dieser Titel hat schon mal den Vorteil, dass er als eine einmalige Wortschöpfung in einer Internet-Suchmaschine nur einmal auftaucht. Schon ohne den Bonus Track dauert die EP ungefähr 40 Minuten und gehört damit wahrscheinlich zu den längsten EP’s in der Musikgeschichte.

Die beiden Teile vom Titelstück zeigen Brückner als würdigen Klaus Schulze-Nachfolger in der bestimmenden Rolle eines Sequencer-Meisters und kreativen Synthesizer-Improvisateurs. Diese energetischen Elektronik-Space-Prog-Jam-Sessions werden regelmäßig von den - oft durchkomponierten - Beiträgen der elektrischen Gitarre bereichert.

„Only one life“ klingt anfangs nach einer entspannten Rückbesinnung, die Improvisiertes und Durchkomponiertes in sich vereinigt. Nach ungefähr sieben Minuten ist allerdings eine Steigerung im Geiste des atmosphärischen Art Rock zu verzeichnen, zu der auch der stark elektronisch verfremdete Sprechgesang beiträgt.

Der Anfang von „At First Sight“ könnte auch unter Mitwirkung von David Gilmour entstanden und auf einem Pink Floyd-Album zu finden sein. Bis daraus (mal wieder) ein durchaus überzeugender Elektronik-Space-Rock-Jam wird.

Wer also auf die gut gemachte instrumentale Musik zwischen Elektronik und Artrock steht, der sollte auf weitere Veröffentlichungen von P’faun gespannt sein.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 14.3.2018
Letzte Änderung: 14.3.2018
Wertung: 10/15

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