SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
18.8.2018
Space Machine - 3
The Flaming Lips - At War With The Mystics
17.8.2018
Nathan - Era
Between the Buried and Me - Automata II
15.8.2018
Fabio Frizzi - Manhattan Baby
Goad - Landor
14.8.2018
The Muffins - Secret Signals 2
Node - Node Live
Anubis - Different Stories
13.8.2018
Visitor 2035 - Visitor 2035
12.8.2018
Thunkfish - Renegades
11.8.2018
Malady - Toinen toista
Douze Alfonso - Under
The Muffins - Secret Signals 1
Eugen Mihăescu - Guitaromania Part Two
10.8.2018
Influence X - Quantum Reality
Arena - Double Vision
Gargle - Wading in Shallow Waters
ARCHIV
STATISTIK
24841 Rezensionen zu 17016 Alben von 6633 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Cosmic Fall

In Search of Outer Space

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018
Besonderheiten/Stil: HardRock; Spacerock
Label: Eigenproduktion
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Daniel Sax Drums
Klaus Friedrich Bass
Marcin Morawski Guitar

Tracklist

Disc 1
1. Jabberwocky 11.37
2. Narcotic Vortex 8.01
3. Purification 4.13
4. Lumberjam 6.57
5. Spacejam 7.46
6. Icarus 4.50
Gesamtlaufzeit43:24


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Ich darf mal als gewissenhafter Chronist folgendes feststellen: seit dem ersten Album „The First Fall“ hat das Berliner Psychedelic Stoner Rock/Jam Rock/Spacerock-Trio den Gitarristen ausgewechselt und zwei weitere Alben mit einem neuen Gitarristen aufgenommen. Und das erste Album, das mit dem alten Gitarristen, ist nicht mehr auf der Bandcamp-Seite des Trios zu finden. Wieso auch immer.

Mein Eindruck ist, dass der neue Gitarrist klanglich traditioneller als sein Vorgänger agiert und dass sich das Trio in dieser Besetzung lieber in langen und entspannt wirkenden Jams übt, als etwa groovend abzurocken, oder mehrere durchkomponierte Passagen anzubieten. Was in der Besetzung des Erstlings „First Fall“ noch öfter der Fall war. Nur in „Spacejam“ (so aufschlussreich nennt sich tatsächlich ein Stück auf dem vorliegenden „In Search of Outer Space“) entlockt der Gitarrist seinem Instrument sehr ungewöhnliche Klänge.

In „Jabberwocky“ und „Icarus“ erklingt der kosmisch-entrückte und zugleich emotionslos wirkende Sprechgesang. Ansonsten wird der tolerante Hörer mit sehr langen Instrumental-Jams bei Laune gehalten. Die, wie schon erwähnt, wegen ihrer relaxten Grundstimmung eher zum Träumen, als etwa zum Abbau von Aggressionen geeignet erscheinen.

Man könnte sich eventuell fragen, was der eigentliche Anlass für die vielen relaxten Stimmungen sein könnte. Zum Abbau von denkbarer Frustration über zu viel Entspanntes in der Musik wäre dann der etwas energetischer ausgefallene „Lumberjam“ geeignet, dessen Titel das Gebotene zutreffenderweise schon mit dem Abholzen in Verbindung bringt. Eher selten lässt sich das Trio also zu den rifforientierten und straffen Strukturen hinreißen, die man mit dem Stoner Rock in Verbindung bringen würde.

Mir persönlich wäre es lieber, wenn die Musik von Cosmic Fall aktuell öfter zum Bäume fällen, als zum Träumen animieren würde. Aber das ist schließlich nur mein Problem. Wie auch immer, die Fans des spartanischen Spacerock dürfen sich mit „In Search of Outer Space“ wirklich auf einen Trip in die äußersten Winkel des Universums begeben, in denen die denkbar kargen Lebensbedingungen herrschen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 11.4.2018
Letzte Änderung: 11.4.2018
Wertung: 9/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Cosmic Fall

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2016 First Fall 10.00 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2018; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Datenschutzerklärung - Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum