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WEEND'Ô

Time of Awakening

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018
Besonderheiten/Stil: New Artrock; Progmetal
Label: Sonicbond/Nova
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Laetitia Chaudemanche Keyboards and Vocals
Terence N'Guyen Guitar & Programming
Maxime Rami Bass
Nathanael Buis Drums & Programming

Gastmusiker

Alan Reed guest Vocals on Elea
Jeremie Mazan guest Vocals on Elea

Tracklist

Disc 1
1. Time of Awakening - Part I 7.07
2. Time of Awakening - Part II 5.05
3. Time of Awakening - Part III 8.07
4. Angel Dust 8.20
5. Elea - Part I 7.07
6. Elea - Part II 3.22
7. Angel Dust (Radio Edit) 4.20
Gesamtlaufzeit43:28


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Bei den zahlreichen Einflüssen bzw. Bandnamen, die WEEND'Ô für ihre Musik angeben, fällt mir doch glatt der Spruch eines Politikers ein. Seinen berüchtigten Spruch möchte ich hier leicht abgewandelt anwenden: einige Namen auf dieser Liste könnten Sie beunruhigen. Es reicht völlig zu erwähnen, dass WEEND'Ô sich angeblich gleichermaßen von Thrash Metal, Hardrock, Alternative Prog, Pop und Artrock inspiriert fühlen. Allerdings handelt es sich hierbei oft um Inspirationen, die man in der Musik von WEEND'Ô kaum hören kann.

Wohl um es dem interessierten Musikfreund etwas einfacher zu machen, wurde sowohl anlässlich des ersten Albums 2011, als auch im Zusammenhang mit dem 2018 neuen Werk die einfache Formel bemüht: die Musik des Quartetts aus Agen (das liegt in Frankreich) soll im Spannungsfeld zwischen den atmosphärischen Momenten a la Pink Floyd und dem modernen Progmetal von Tool ihre volle Wirkung entfalten. Die Sängerin Laetitia Chaudemanche fühlt sich von Anneke van Giersbergen beeinflusst.

Die Albentitel „You Need To Know Yourself“ und „Time of Awakening“ offenbaren den Anspruch von Frau Chaudemanche in ihren Songtexten Trost zu spenden und Zuversicht zu vermitteln. Auch wenn die Begründungen dafür rein esoterischer Natur sind. So möchte sie auf „Time of Awakening“ mit ihrer Gesangstimme dazu aufrufen, in extrem schwierigen Zeiten keine Hoffnung zu verlieren. Die Sängerin ist der Ansicht, nein, laut Infozettel ist die Band der Ansicht, dass sich die Menschheit in dem Prozess der Evolution befindet. Dabei scheint es sich weniger um die Evolution im Darwin’schem Sinne zu handeln. Vielmehr erfahren wir durch die Texte von WEEND'Ô, dass wir die Frequenzen empfangen, die uns zu einem Paradigmenwechsel führen werden. (Ich fürchte auch, dass wir vor einem Paradigmenwechsel stehen, aber ich würde bei der Band gerne nachfragen, inwiefern es da Anlass zum Optimismus geben kann).

Wie es zu erwarten war, führt der charismatische Damengesang durch die Songs, die auf der instrumentalen Ebene eine kurzweilige Balance zwischen atmosphärischen und Progmetal-orientierten Passagen bieten. Die von Pianoklängen, oder Ambient-artigen Klangwolken bestimmten Einfälle halten sich die Waage mit den gitarrendominierten und gemäßigt rockenden Momenten. Die gelegentlich auftretenden komplexen Progmetal-Übergänge sowie hin und wieder auch ein Stück solider Double Bassdrum-Arbeit können schon mal wohltuend mit den lyrischen Motiven für akustische Gitarren kontrastieren. In „Elea-Part II“ scheint es kurzzeitig mittels The Edge-Gedächtnis-Gitarren in Richtung einer sphärischen U2-Ausgabe zu gehen, aber darüber möchte ich mal großzügig hinwegsehen.

Inwiefern die werte Hörerschaft durch die Musik und die Texte von „Time of Awakening“ ihr Bewusstsein für die neuen, angeblich zum begrüßenswerten Paradigmenwechsel führenden Frequenzen schärfen kann, muss sich noch zeigen. Sicher scheint dagegen, dass das Album eine kurzweilige Synthese aus atmosphärischem Artrock und den Progmetal-Einwürfen zu bieten hat.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 22.4.2018
Letzte Änderung: 22.4.2018
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von WEEND'Ô

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2012 You Need To Know Yourself 9.50 2

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