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Cross & Jackson

Another Day

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018
Besonderheiten/Stil: instrumental; Jazzrock / Fusion; Klassischer Prog
Label: Cherry Red Records
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

David Cross Violine, Keyboards
David Jackson Flöte, Saxophon, Keyboards, Soundbeam
Mick Paul Bass
Craig Blundell Schlagzeug

Tracklist

Disc 1
1. Predator 4:56
2. Bushido 1:22
3. Last Ride 5:57
4. Going Nowhere 4:50
5. Trane to Kiev 3:18
6. Millennium Toll 5:38
7. Arrival 7:49
8. Come Again 6:52
9. Breaking Bad 4:01
10. Mr. Morose 4:31
11. Anthem for Another Day 5:47
12. Time Gentlemen, Please 1:16
Gesamtlaufzeit56:17


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Zwei Urgesteine des Progressive Rock haben sich für dieses Album zusammengetan. David Cross spielte Mitte der 70er Violine bei King Crimson; zwar nur für etwa zwei Jahre, aber nicht nur, dass die Besetzung mit ihm vielen als die beste der Bandgeschichte gilt, es dürfte auch die am umfassendsten live dokumentierte Phase der Band sein. David Jackson schließlich gehörte zur klassischen Besetzung von Van der Graaf Generator, prägte mit seinem typischen Saxophonspiel den Sound der Band kaum weniger als deren Frontmann Peter Hammill (den er auf einer Reihe Soloalben unterstützte). Daneben spielt er Flöte und Soundbeam, letzteres ein elektronischer Klangerzeuger (siehe sein Soloalbum Fractal Bridge).

Im Frühjahr 2018 erschien mit Another Day also das Debüt der beiden Davids. Unterstützt werden sie darauf noch von Bassist Mick Paul und Schlagzeuger Craig Blundell, beide aus der Begleitband von David Cross. Diese halten sich jedoch meist eher zurück und überlassen den beiden Davids die Bühne. Und die harmonieren hier so perfekt miteinander, dass man sich fragt, warum sie nicht schon viel früher etwas zusammen gemacht haben.

Die ganze Vielfalt virtuosen Streichens und Blasens wird auf Another Day geboten. David Cross fiedelt gerne gegen den Strich gebürstet, lässt sein Instrument bisweilen sägen und kratzen wie eine E-Gitarre, hat aber auch lyrische Töne im Programm. David Jackson bringt dazu seine typischen Einsätze am Saxophon bzw. auch mal an mehreren Saxophonen und bringt dabei immer wieder Reminiszenzen an seine Zeit bei Van der Graaf Generator, auch wenn die Musik als Ganzes kaum oder zumindest nicht oft an Jacksons Ex-Band erinnert. Gelegentlich bläst er auch in die Flöte, etwa im asiatisch anmutenden Bushido (das vermutlich nicht nach dem Rapper benannt ist).

Die Stücke selbst zeigen sich überwiegend recht dynamisch, wobei Jacksons Sax-Gebläse, oft in tiefen Lagen brummend und knurzend, fast immer eine gewisse jazzige Note bringt, oft mit Tendenz zum Schrägen. Diese wird zwar in den meisten Fällen durch eine eher melodische (aber durchaus raue) Melodieführung der Violine konterkariert, in Trane to Kiev aber lösen sich die Strukturen streckenweise weitgehend auf. Hin und wieder wird es auch mal etwas entspannter, wobei mir Anthem for a Another Day etwas zu enstpannt und luftig-leicht geraten ist. Das bleibt aber der einzige kleine Schwachpunkt dieses Albums, das Liebhabern der Musik von King Crimson und Van der Graaf Generator empfohlen sei.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 25.4.2018
Letzte Änderung: 25.4.2018
Wertung: 11/15

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