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Minami Deutsch

With Dim Light

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018
Besonderheiten/Stil: Krautrock; Psychedelic; Spacerock
Label: Guruguru Brain
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Kyotaro Miula Gitarre, Gesang, Synthesizer
Taku Idemoto Gitarre
Keita Ise Bass
Go Kurosawa Schlagzeug
Masahito Goda Schlagzeug
Hikari Sakashita Schlagzeug
Yasuhito Lerch Schlagzeug

Tracklist

Disc 1
1. Concrete Ocean 4:53
2. Tangled Yarn 7:16
3. Tunnel 5:47
4. I've Seen a U.F.O. 8:37
5. Bitter Moon 5:01
6. Don't Wanna Go Back 9:15
Gesamtlaufzeit40:49


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Nach etwas über einem Jahr erschien im April 2018 das zweite Album der Japaner Minami Deutsch. Wobei der zeitliche Abstand streng genommen größer ist, denn das Debüt wurde eigentlich bereits im September 2015 als LP veröffentlicht - der einleitende Satz bezog sich auf die CD-Ausgabe.

Nun also With Dim Light. Die Besetzung hat sich ziemlich verändert, neben Bandgründer Kyotaro Miula sind nur Leute dabei, die auf dem Debüt nicht oder nur als Gastmusiker dabei waren. Auch die Musik hat sich verändert, streckenweise zumindest. Gleich die ersten beiden Stücke zeigen sich weniger am Krautrock als an klassischer Psychedelic orientiert: weniger Repetitivität und Monotonie, dafür variableres Schlagzeug und spacig-psychedelische Geflechte der Gitarre.

Erst Tunnel setzt dann wieder auf die typisch maschinenhaften Drums, aber auch hier wendet man sich ab von den repetitiven Strukturen, die das Debüt prägten, lässt stattdessen die Gitarre in kunstvoll verwobenen, psychedelischen Geflechten sich darüber austoben. Am ehesten setzt noch I've Seen a U.F.O. den Stil des Debüts fort: maschinenhafter Rhythmus, pumpender Bass, dazu gelegentlich herausbrechende sägende und kratzige Einsätze der Gitarre. Aber auch in diesem Stück treten Einflüsse klassischer Psychedelic hinzu, wenn auch eher dezent durch den eigenartig ätherischen, geradezu weltentrückt anmutenden Gesang.

Dieser Gesang prägt das nachfolgende Bitter Moon, das zunächst fast nur mit (permanent quietschender) Akustik-Gitarre instrumentiert ist und sich erst in der zweiten Hälfte zu einem Stück entspannten Spacerocks wandelt. Mit Don’t Wanna Go Back gibt es zum Abschluss noch eine Übung in krautrockiger Repetitivität, wieder mit ätherisch gehauchtem Gesang.

Mit With Dim Light haben die Japaner eine gelungene Erweiterung ihres stilistischen Repertoires vorgenommen, wobei sie trotz der nach wie vor vorhandenen Fokussierung auf früheste Spielarten progressiver Rockmusik hier insgesamt weniger „retro“ klingen als auf dem Debüt; manches Stück klingt geradezu zeitlos. Schönes Teil!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 12.5.2018
Letzte Änderung: 12.5.2018
Wertung: 11/15

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Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2017 Minami Deutsch 11.50 2

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