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Senogul

Concierto De Evocación Sonora Para Conjunto Instrumental

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2009
Besonderheiten/Stil: instrumental; Folk; Jazzrock / Fusion; RIO / Avant; Worldmusic / Ethno; sonstiges
Label: Margen Records
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Pablo Canalis Bass, Percussion, Voice
Eduardo G. Salueña Keyboards, Piano, Percussion, Voice
Pedro A. Menchaca Guitars, Didgeridoo, Voice
Israel Sanchez Guitars, Voice
Eva D. Toca Drums, Percusion
Xavier M. Foks Percussion, Clarinet, Khene, Harmonium, Trompa Tibetana, Zyther, Voice
Alejandro Martinez Acordeon
Guzman Arguello Sax, Flute, Piccolo, Sanza, Voice
David Menendez Percussion, Electronics
Dhana Lakshmi Voice
Laura Pire Voice
Anibal A. Menchaca Voice

Tracklist

Disc 1
1. Itamaracá 2:25
2. En permanente estado de vigilia 8:33
3. Mae Floresta

1. La senda verde
2. El espíritu que nos inunda
3. Las almas inmóviles
4. La naturaleza de la vida

11:42
4. Swaranjali (Sangama Mantra) 7:38
5. Siete lunas (la cancion del tomada) 3:38
6. De Nooijer 6:59
7. Terra - terreiro

1. El mar nuestro de cada dia
2. Un canto a los antepasados, la conmemoracion
3. Reflexiones del dia de manana sobre una roca gris
4. Invocancion
5. El poder de la madre tierra

9:51
8. Lughnassad 8:12
9. Itamaraca (acordeon solo) 3:52
Gesamtlaufzeit62:50


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Man könnte kaum glauben, dass es sich hier um dieselbe Band handelt, die auch den Erstling von Senogul eingespielt hat, so anders gibt sich deren zweites Album. Ein Konzert mit Soundimpressionen für Instrumentalensemble gibt es hier zu hören, wie man dem Titel des Zweitlings der Band aus Gijon in etwa entnehmen kann. "Concierto De Evocación Sonora Para Conjunto Instrumental" bietet auch in der Tat eine Art von Aneinanderreihung von Klangeindrücken, eine sehr farbige solche, die irgendwo im Grenzgebiet von jazzigem Rock, Folk, Weltmusik und freiem Tonbasteln angesiedelt ist. Im Vergleich zu "Senogul" rockt es deutlich seltener, und die Weltmusikeinlagen sind neu.

Die weiter oben zu findenden Besetzungsangaben sind im Vergleich zur sehr detaillierten Auflistung im Beiheft ziemlich knapp gehalten (ich war zu faul das alles abzutippen), sind den meisten Mitspielern doch gut ein dutzend Klangerzeuger zugeordnet, deren vermutlich spanische Namen für den Schreiber dieser Zeilen ziemlich kryptisch daher kommen. Es wird sich vermutlich meist um folkloristisch-ethnische Instrumente handeln, Perkussion, Flöten, oder in irgendeiner Form Gezupftes. Dazu kommen die Stamminstrumente der Band (allerlei Tasten, Gitarren, Bass und Schlagwerk), und nicht selten Sax bzw. Klarinette.

Das Ergebnis ist eine ausgesprochen abwechslungsreiche Klangreise, die fast traditionell wirkenden Iberofolk bzw. Worldmusikalisches berührt, dann modernen Prog, Jazzig-Rockiges, aber auch Elektronisches (man höre "En permanente estado de viglia") und recht viel Freiformatig-Avantgardstisches. Die mit dem oben erwähnten klappernden, flötenden, zwitschernden und plingenden Instrumentarium erzeugten Klänge dienen meist als folkig-ethnolastige Grundlage oder Einleitung (iberische bzw. asiatische Atmosphäre erzeugend), über der sich dann recht angeschrägte oder freie Tongefüge entwickeln, reich instrumentiert und bisweilen in rockige Gefilde geratend, nicht selten um allerlei Vokaleinlagen ergänzt (richtig gesungen wird nicht – also geht das mit dem Instrumentalensemble in Ordnung). Bisweilen wird (wie auf dem Erstling) Crimsonesk geprogt, Oldfieldartig klanggemalt (man höre "De Nooijer" - wobei Senogul deutlich kantiger musizieren) oder jazzig gerockt, doch sind die frei-seltsamen Soundgemenge und folkig-ethnoartigen Tonbilder und Klangeindrücke deutlich in der Überzahl. Bisweilen erinnert das Ganze fast ein wenig an die Musik von Jade Warrior, doch sind die Spanier freier, schwebender und jazziger zu Gange.

"Concierto De Evocación Sonora Para Conjunto Instrumental" ist eine sehr gelungene und ziemlich faszinierende Angelegenheit, schafft es die Band eine sehr homogene, eigene und überzeugende Mischung aus Weltmusikalischem, Folk, Prog und freiem Tonbasteln anzubieten, ohne dass es dabei allzu schräg oder wüst zugeht. Fast hat die Musik bisweilen etwas Ambientartiges. Wie auch immer, wer unkommerzielle Tonabenteuer schätzt, und freies Tonbasteln in einem Weltmusikgewand, der sollte sich dieses beeindruckende Album gönnen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 12.5.2018
Letzte Änderung: 12.5.2018
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Senogul

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2007 Senogul 12.00 1
2011 III 12.00 1

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