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Dennis Young

Synthesis

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018 (Aufnahmen von 1984-1988)
Besonderheiten/Stil: instrumental; Elektronische Musik; Krautrock
Label: bureau b
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Dennis Young Analoge Synthesizer, Stimme

Tracklist

Disc 1
1. Ghost Rocket 0:35
2. Steeple Chase 2:31
3. Synthesis 5:21
4. Kimbata 2:39
5. Teotihuacan 5:14
6. Electrovox 2:19
7. Oscillations 4:57
8. Synchestra 2:16
9. Pulsar 3:08
10. Dark Matter 3:58
11. Na Chia 2:32
12. Spirals of the Sun 7:01
13. Guiding Spirit 5:44
14. Sputnik 0:49
Gesamtlaufzeit49:04


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Gut zwei Jahre nach Wave erschien im April 2018 mit Synthesis eine weitere Sammlung elektronischer Musik des New Yorker Musikers Dennis Young. Im Gegensatz zu Wave, dessen Stücke immerhin schon eine Veröffentlichung auf Kassette erlebten, handelt es sich hier um bis dato unveröffentlichte Aufnahmen. Die Entstehungszeit ist wieder die gleiche, die Stücke stammen aus den Jahren 1984 bis 1988.

Dennis Young benutzt hier ausschließlich analoge Synthesizer, gelegentlich noch um ein paar Stimmeinsätze ergänzt. Die sind allerdings selten und stehen dann eher im Hintergrund, so dass man die Musik getrost als instrumental betrachten kann.

Auch wenn die Musik in den 80ern entstanden ist, klingt die doch viel mehr nach 70ern; den frühen bis mittleren 70ern, um genau zu sein. Die Stücke sind deutscher Elektronik aus jener Zeit, etwa Cluster oder auch frühen Werken von Klaus Schulze und Edgar Froese, nicht fern. Die verwendeten Sounds variieren nicht sehr, trotzdem sind die - überwiegend kurzen - Stücke von recht unterschiedlicher Natur, reichen vom hektischen, Sequenzer-artigen Pulsieren von Steeple Chase über kosmisches Zischen und Wabern wie in Oscillations bis zu schräg-sperrigen Stücken wie Synchestra oder gar weitgehend abstrakten Klangkörpern wie Kimbata. Daneben stehen Ausflüge in fast schon erhaben wirkende kosmische Klangwelten wie Pulsar.

Zugegeben, manche Stücke haben etwas den Charakter von „mal schauen, was die Kiste alles kann“. Aber gerade dieses hemmungslose Herumprobieren ohne dabei an Konventionen zu denken macht für mich viel vom Reiz dieser Klänge aus. Wer also elektronische Musik im Geist der 70er schätzt und keine Aversionen gegen Ausflüge in sperrige bis abstrakte Gefilde hat, sollte sich Synthesis zulegen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 16.5.2018
Letzte Änderung: 16.5.2018
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Dennis Young

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2015 Reel to Real 10.00 1
2016 Wave 11.00 1

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