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Sun Dial

Science Fiction, a Compendium of Space Soundtrax

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018
Besonderheiten/Stil: instrumental; Konzeptalbum; Elektronische Musik; Psychedelic; Spacerock
Label: Sulatron
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Tracklist

Disc 1
1. Hangar 13 4:34
2. White Stone 3:34
3. Mind Machine 3:03
4. Saturn Return 3:19
5. Space Travel 2:42
6. Alien X 3:07
7. Rise of the Robots 2:44
8. Airlock 3:32
9. Aftershock 3:25
10. Ghost Ship 3:35
11. Infra Red 3:15
12. Starwatchers 2:47
13. Hangar 13 (long version)   (CD-Bonus) 15:29
Gesamtlaufzeit55:06


Rezensionen


Von: Christian Rode @


„In den mehr als 2 Jahrzehnten der Existenz der Band, wurden etliche ihrer Songs für Soundtracks verwendet. (…) Besonders hätten sie sich aber über eine Filmmusik eines Sci-Fi Films im Stil von „THX 1138“, „2001 A Space Odyssey“ und „Blade Runner“ gefreut. Um diesen Wunsch etwas zu befriedigen, haben sie Songs aus den letzten 20 Jahren selektiert, um ihren eigenen Soundtrack zu produzieren.“ (Presseinfo)

Das rein instrumentale Album beginnt mit einer der finstersten Nummern der eigentlich recht beschwingten Scheibe. „Hangar 13“ setzt mit brummenden, bösen Synthies und monotonen Drums ein. Nach einiger Zeit kommen verhalten schwebende Flötenklänge hinzu. Am Ende des Albums (CD-Ausgabe) findet sich zur Abrundung als Bonus noch die 15-Minuten-Version. Die Stücke sind sonst allesamt recht kurz gehalten und variieren in der Regel ein Motiv. „White Stone“ hat einen klaren Retrotouch im psychedelischen Kleid. Ab „Mind Machine“ wird der Sound dann aber einheitlicher, zuweilen geradezu eingängig und lebt stark von der Wiederholung; insgesamt kommt dieser imaginäre Soundtrack etwas trashig rüber, was aber gerade seinen Charme ausmacht.

Es gibt Songs, die roboterhaft wie eine Maschine vorantreiben und stark elektronisch geprägt sind, mit kleinen Soundgimmicks, eine Art Electro-Space-Pop, mit leichten Anflügen von Kraftwerk („Mind Machine“, „Saturn Return“, „Rise of the Robots“, „Aftershock“), relaxte Spacerocker („Space Travel“, „Alien X“, „Ghost Ship“, „Infra Red“, „Starwatchers“), auch mit indisch-orientalischem Einschlag („Airlock“). Die Songs haben dabei allesamt einen Hang zum Minimalismus, trotz aller elektronischen Sci-Fi-Ornamente.

Insgesamt schaffen Sun Dial es, den Hörer in einen leicht surrealen Space zu versetzen. Abgesehen von dem soundmäßig tief in der Vergangenheit treibenden „White Stone“ gelingt es auch, eine relativ konsistente Atmosphäre zwischen Technizität und Spacegroove zu erschaffen. Dies ist auch umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, dass die Stücke keinesfalls konkret als Album eingespielt worden sind, sondern erst nachträglich zusammen kompiliert worden sind. Reife Leistung!

Anspieltipp(s): White Stone, Saturn Return, Alien X, Airlock
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 11.6.2018
Letzte Änderung: 11.6.2018
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Sun Dial

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2012 Mind Control 11.00 1
2016 Made in the Machine 11.00 2

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