SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
22.9.2018
Time Collider - Travel Conspiracy
21.9.2018
Regal Worm - Pig Views
Tri Atma - Tri Atma
Jean Michel Jarre - Planet Jarre
42DE - Fall of the Moon
20.9.2018
Yes Featuring Jon Anderson, Trevor Rabin, Rick Wakeman - Live at the Apollo
Aaron Brooks - Homunculus
19.9.2018
Svin - Virgin Cuts
Marcello Giombini - Computer Disco
UFO över Lappland - UFO över Lappland
18.9.2018
Mark Wingfield - Tales from the Dreaming City
Blackfield - Open Mind - The Best of Blackfield
17.9.2018
Giant Hedgehog - Die Irrealität der Zeit
16.9.2018
Ángel Ontalva & Vespero - Sea Orm Liventure
Finally George - Life is a Killer
15.9.2018
Dai Kaht - Dai Kaht
OAK (Oscillazioni Alchemico Kreative) - Giordano Bruno
14.9.2018
Antony Kalugin Project (Sunchild) - Messages from afar: The Division and Illusion of Time
ARCHIV
STATISTIK
24903 Rezensionen zu 17072 Alben von 6653 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Galaxy Space Man

Unravel

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018
Besonderheiten/Stil: Independent / Alternative; Mathrock; New Artrock; Postrock; Progmetal; sonstiges
Label: Finaltune
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Mattia Zander Gesang,Gitarre
Till Nafe Bass,Gesang
Sven Sieg Schlagzeug,Gesang
Andreas Beck Gitarre

Tracklist

Disc 1
1. Tempest 5.47
2. Kal 1.34
3. Poles 6.39
4. Resting State 4.38
5. If You 8.09
6. Perspective 3.33
7. Objections 3.55
8. Kaleidoscope 10.25
9. World Citizen Sleep 1.59
10. Nutsy Gsus 2.43
11. Holy Mountain 5.31
Gesamtlaufzeit54:53


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Die offiziellen Beschreibungen zu dem zweiten Werk der Hamburger von Galaxy Space Man fielen nach meinem Eindruck ziemlich vage aus. Ebenso wie die Bezeichnung „moderner Art-Rock“, was bekanntlich vieles bedeuten kann. Den Space Rock spielen Galaxy Space Man schon mal gar nicht. Das erste 2013 erschienene Album „…But Heaven is Clear“ soll demnach sehr verhalten begonnen haben, um sich danach langsam zu steigern, während das vorliegende „Unravel“ schon mit den ersten Noten eindrucksvoll zeigen soll, wohin die Reise geht. Soviel der Werbetexter.

„Unravel“ beginnt mit harten Gitarrenriffs, der allerdings sehr bald von einem melancholischen Unterton abgelöst werden. Und auch auf diesem zweiten Album kann ich eine langsame Steigerung beobachten. Davon aber später mehr. Das Album wird von einer ziemlich abwechslungsreich geratenen Variante des Artrock bestimmt, die wegen des ausgeprägten Temperaments von manchem auch als Alternative Progmetal aufgefasst werden könnte.

Der aufmerksame Hörer kann in der Musik die Elemente von Progmetal sowie von Alternative-, Stoner- und Post-Rock entdecken. Alles ein wenig rau abgemischt und arrangiert, als wollte man ein wenig vom Grunge-, oder Garage-Rock-Flair vermitteln. Zwei bis drei Exkursionen in die dem „klassischen“ Prog nahen Bereiche, oder in folkige Gefilde - mittels spärlichen Arrangements für Gesang und akustische Gitarre - konnte ich auch vernehmen. Die oft komplexen, schon mal an den sog. Math-Rock grenzenden und trotzdem songdienlich wirkenden instrumentalen und den Gesang begleitende Beiträge lassen keine Langeweile aufkommen. Hinzu kommt der überwiegend melodisch orientierte Gesang, was insgesamt ein vielseitiges Klangbild entstehen lässt.

Die meist doch rockig, oder metallisch orientierte Spiellaune wird manchmal von zerbrechlichen oder balladesk ausgerichteten Einwürfen kontrastiert. Die bereits angedeutete langsame Steigerung findet für meine Begriffe in dem zehnminütigen „Kaleidoscope“ ihren vorläufigen Höhepunkt, indem die extremen Kontraste zwischen energetisch-virtuosem Progmetal und den melancholisch-zerbrechlichen Passagen optimal zur Geltung gebracht werden.

Als eine verblüffende Überraschung kommt das schräge „Nutsy Gsus“ um die Ecke, in dem Avant-Prog, Progmetal, Noise Rock zusammen mit Comedy-, Schrei-, und Growlgesang für eine explosiv-experimentelle Mischung sorgen. Darauf folgt, als wäre nichts gewesen, der vergleichsweise konventionelle, ausgeglichene und auf jeden Fall melodieorientierte Artrock des ersten Teils von „Holy Mountain“. Das Stück mutiert dann im zweiten Teil zu einer eigenen Art vom hart rockenden Alternative Prog.

Genau, das Album scheint die ganz eigene Art vom hart rockenden Alternative Prog als Ausgang für diverse stilistische Schlenker zu nutzen. Für Freunde derartiger Klänge sehr empfehlenswert.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 20.6.2018
Letzte Änderung: 20.6.2018
Wertung: 11/15

Zum Seitenanfang

© 1999-2018; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Datenschutzerklärung - Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum