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Lunatic Soul

Under The Fragmented Sky

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018
Besonderheiten/Stil: Elektronische Musik
Label: Kscope
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Mariusz Duda all instruments

Gastmusiker

Wawrzyniec Dramowisz drums on 8

Tracklist

Disc 1
1. He av en 4.03
2. Trials 5.43
3. Sorrow 1.29
4. Under The Fragmented Sky 5.01
5. Shadows 4.30
6. Rinsing The Night 3.55
7. The Art Of Repairing 7.54
8. Untamed 3.23
Gesamtlaufzeit35:58


Rezensionen


Von: Marc Colling @


Mariusz Duda macht da weiter, wo er mit „Fractured“ aufgehört hat. Was mich nicht wundert, denn die Aufnahmen entstanden zur gleichen Zeit. Der Feinschliff erfolgte allerdings erst im Februar 2018 was er damit begründet, dass die Aufnahmen damals gemäß seinem Gefühl nicht zum 2017'er Album passten. Was ich nicht ganz nachvollziehen kann, wenn man die beiden Werke hintereinander hört.

Der Künstler scheint immer mehr zum Einsiedler zu mutieren, denn außer einem einzigen Drumpart wurde absolut alles von Duda selbst eingespielt. Der Fan weiß also in etwa was ihn erwartet, denn obwohl Duda bei Riversides „Eye Of The Soundscape“ seine Vorliebe für sphärische Soundscapes bereits ausgiebig auslebte, ist er mit seinem Soloprojekt Lunatic Soul in ähnlichen Gewässern unterwegs.

Dabei kehrt Duda eigentlich nur zu seinen Wurzeln zurück, denn bereits sein Debüt zeigte doch gewisse Ähnlichkeiten. Abstrakte Momente entstehen neben Ambientklängen, lassen die Musik an der langen Leine und es passiert oft nur sehr wenig, wenn man nur oberflächlich hinhört und all die kleinen Feinheiten verborgen bleiben. Nur manchmal wird der elektronische Klang von einer A-Gitarre oder einem Klavier unterbrochen, was dem Album irgendwie eine tragische Komponente gibt, da diese genau so kühl klingen wie all die Elektronik.

Der wabernde Sound in THE ART OF REPAIRING ist eine Verbeugung vor Kraftwerk und wirkt mindestens so magisch wie es die legendäre Band aus Düsseldorf in den 70'ern schaffte. Duda arbeitet oft mit repetitiven, sich langsam aufbauenden Klängen, streut immer wieder elektronische Töne ein die auch mal eine exotische Atmosphäre erzeugen wie in SHADOWS und RINSING THE NIGHT. Überhaupt ist das Album nicht so melancholisch wie befürchtet. Obwohl es relativ ruhig beginnt, wird es im weiteren Verlauf lebendiger. Natürlich nur für Lunatic Soul-Verhältnisse, denn man muss schon ein gehöriges Mass an Gelassenheit mitbringen um sich auf diese im Endeffekt doch sehr ruhige und minimalistische Musik einzulassen.

Wer Dudas Stimme liebt, sei zudem gewarnt, denn er singt nur auf 2 Tracks. Die restlichen 6 sind instrumental und ich kann mir hier auch keinen Gesang vorstellen. Somit ist das für mich in Ordnung. Resteverwertung ist es auch nicht, weil die Tracks alle qualitativ in Ordnung sind, wenn auch die Spielzeit mit 34 Minuten doch schon recht grenzwertig ist. Deshalb hab ich mir das Vinyl gekauft, da passt das schon von der Zeit her. Ist dennoch den Fans gegenüber nicht korrekt, weil das Teil nicht verbilligt verkauft wird (als EP z. Bsp.).

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 22.6.2018
Letzte Änderung: 22.6.2018
Wertung: 10/15
als Ergänzung zu „Fractured“ zu sehen

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Lunatic Soul

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2008 Lunatic Soul 10.00 2
2010 Lunatic Soul II 9.67 3
2011 Impressions 9.00 1
2014 Walking on a Flashlight Beam 11.67 3
2017 Fractured 12.00 3

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