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42DE

EP

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2015 (Neuausgabe 2018 bei Fluttery Records)
Besonderheiten/Stil: instrumental; Metal; Postrock
Label: Fluttery Records
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Manfredi Anzalone Bass
Sandro Giambruno Schlagzeug
Nicolò Borrometi Gitarre
Valerio Ballarò Gitarre

Tracklist

Disc 1
1. Colours Are Relative 3:00
2. 4th Impact 4:03
3. Fall Of The Moon 4:31
4. Call Of The Giants 3:21
5. Creation Of Something Abstract 5:02
Gesamtlaufzeit19:57


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Das Quartett mit dem eigenartigen Namen 42DE wurde 2014 im sizilianischen Palermo gegründet. Ein Jahr später erschien eine Debüt-EP, die am 13. Juli 2018 von Fluttery Records wiederveröffentlicht wird.

Musikalisch bietet das Quartett auf seinem etwa zwanzigminütigen Debüt einen deutlich von Metal und Hardcore beeinflussten Postrock. Die für das Genre ungewöhnlich kurzen fünf Stücke - das längste übersteigt nur knapp die Marke von fünf Minuten, der Rest liegt zwischen drei und vier Minuten - sind komplett instrumental, die Instrumentierung beschränkt sich auf die rockmusikalische Standardbesetzung mit Gitarre, Bass und Schlagzeug. Entsprechend den kurzen Spielzeiten findet in den Stücken natürlich kein allmählicher Aufbau statt, vielmehr setzt man auf harte Kontraste.

Auf der einen Seite stehen brettharte Riffs, gerne auf eine derb-punkige Art dargebracht, zu der man sich ohne weiteres noch Emo-Gekreische vorstellen kann. Daneben stehen die Postrock-typischen, filigranen Klanggeflechte, in denen sich die nunmehr „clean“ gespielten Gitarren in fein ziselierten Läufen zu dichten Geflechten vereinen. Zwischen beiden Extremen wird recht abrupt gewechselt, so dass die Stücke trotz kurzer Laufzeiten einiges an Abwechslung bieten. Bass und Schlagzeug unterstützen souverän, insbesondere der Bass legt ab und an ein paar nette, knackige Läufe hin.

Prinzipiell gibt es solche abrupten Kontraste auch bei anderen Postrockern, das sizilianische Quartett dreht bei den krachenden Passagen eben mehr auf als üblich, und auch die bei vielen anderen Vertretern des Genres übliche elegische Stimmung findet sich hier nicht. Insofern zeigt diese EP zumindest etwas eigenen Charakter.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 12.7.2018
Letzte Änderung: 12.7.2018
Wertung: 9/15

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