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Malaavia

Frammenti Compiuti

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2014
Besonderheiten/Stil: RetroProg; Worldmusic / Ethno
Label: Ma.Ra.Cash
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Pas Scarpato Gitarre, Mandoline, Mandola, Bass, Gesang
Michela Carobbio Keyboards, Gesang
Jacov Leone Schlagzeug, Keyboards
Shana Stucchi Gesang
Cosimo Nuzzo Synthesizer (1)
Carlo Leone Bass, Effekte (1,2,6,7,12)
Luciano Varnadi Cerielli Stimme (11)

Tracklist

Disc 1
1. Specchi del Tutto 5:21
2. Sabbia che Tocchi 4:16
3. Sideral Theme 3:48
4. Terra di Mohammed 5:14
5. Durrat al Fachira 4:38
6. 'O Mare 4:38
7. Niente di più 7:18
8. Mother Green 2:10
9. Journey to the Stars 1:21
10. Time Is Memory 5:03
11. Sodoma by Night 6:14
12. Canto Sufi 4:28
13. Grey Fragment 4:38
Gesamtlaufzeit59:07


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Die italienische Band Malaavia wurde 1998 von Pas Scarpato, ehemals Sänger und Bassist der Band BlueTango, und weiteren Ex-Mitgliedern dieser Band gegründet. Ihr Debüt Danze d'Incenzo erschien 2004, es folgten bislang Vibrazioni Liquide (2008) und Frammenti Compiuti (2014).

Letzteres ist im Moment das einzige mir bekannte Album der Band. Wer darauf zur festen Besetzung gehört, wird übrigens nicht ganz klar; neben den Besetzungen für jedes einzelne Stück ist im Booklet noch einmal ein „Live Lineup“ angegeben, zu dem teils wieder ganz andere Leute gehören.

Musikalisch ist Frammenti Compiuti jedenfalls einerseits klar vom klassischen italienischen Progressive Rock der 70er beeinflusst, zeigt aber auch deutliche Einflüsse arabischer Musik. Allerdings stehen beide Einflüsse meist eher nebeneinander als dass eine Symbiose beider Stile stattfinden würde. Das heißt, manche Stücke klingen nach typischem Retroprog, der von schwelgerischen Tasteninstrumenten dominiert wird, während die Gitarre nur selten solistisch hervortritt. Gelegentlich wird es dabei auch mal arg schwülstig wird (Time is Memory). Andere Stücke klingen nach orientalischem Ethno-Prog, bei dem dann eher filigran gezupfte Saiteninstrumente und exotisch anmutendes Schlagwerk im Vordergrund stehen.

Etwa die Hälfte der Stücke ist instrumental, ansonsten gibt es männlichen und weiblichen Gesang, meist in Italienisch, gelegentlich auch in Englisch. Der Gesang kommt meist nicht mit der für viele Italo-Bands typischen Theatralik, gleitet allerdings bisweilen in etwas in fast schlagerhafte Gefilde ab. Wohlgemerkt, das gilt nur für die Gesangsmelodien, nicht für die Musik an sich. Trotzdem verursacht das bisweilen leichte Zahnschmerzen (Terra die Mohammed etwa, wobei das auch hier nur einzelne Passagen betrifft).

Die Musik ist nicht übermäßig komplex, besticht dafür mit vielfältigen Klangfarben, speziell in den Stücken mit orientalischer Komponente. Liebhaber retroprogressiver Musik ohne Abneigung gegen nahöstliche Einflüsse können hier ein Ohr riskieren, wobei die gelegentlich ins Schlagerhafte abdriftenden Gesangslinien schon etwas das Hörvergnügen beeinträchtigen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 15.7.2018
Letzte Änderung: 15.7.2018
Wertung: 9/15

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