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Visitor 2035

Visitor 2035

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1978
Besonderheiten/Stil: Jazzrock / Fusion
Label: Hansa International
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Craig Pruess A.R.P. Synthesiser, Trompete, Klavier, Glockenspiel, Vibraphon, Effekte
Ray Deefholts Elektrische und akustische Gitarre
Peter Stroud Bassgitarre und Kontrabass
Nigel Robinson Schlagzeug und Perkussion

Tracklist

Disc 1
1. Don Genaro's Waltz 4:55
2. At The Gates....Of Cosmic Consciousness 4:50
3. Toefunk 4:10
4. Celestial Dream Song 7:05
5. Centre Of The Winds 7:30
6. Cassiopeia 5:48
7. Contemplation 7:25
Gesamtlaufzeit41:43


Rezensionen


Von: Charly Heidenreich @


Ist ja lustig: kaum habe ich mir gestern abend auf meinem neuen, hippen 39-euro-Plattenspieler mit integrierten 1/2" Stereolautsprechern wieder mal diese wunderbar gelungene Eintagsfliege des sich gegen Ende der 70er langsam in die Fahrstuhlmusik verabschiedenden Jazzrock angehört, schon findet sich heute bei den BABYBLAUEN Wünschen eine Anfrage zur Rezension des Albums....dann mach ich das halt mal:

Das offizielle Debut der vom amerikanischen Multiinstrumentalisten CRAIG PRUESS gegründeten Formation VISITOR 2035 erschien 1978 in England und zeitgleich in Deutschland auf dem für solche Musik eigentlich eher nicht bekannten Label HANSA/ARIOLA und tatsächlich sogar in Lizenz bei einem griechischen Label. "Offizelles" Debut deshalb, weil PRUESS bereits zwei Jahre vorher zusammen mit dem FRUUPP-Keyboarder JOHN MASON eine ganz obskure Doppel-LP mit dem Titel CAIN veröffentlicht hat, die angeblich (die Scheibe ist sehr selten und es gibt nirgends Schnipsel zum Reinlauschen) den Soundtrack für ein Musical enthält und inoffiziell auf allen möglichen Portalen unter dem Namen VISITOR 2035 als Interpret läuft. Das hier vorliegende schwarze Kleinod (es gab tatsächlich mal ein inoffizielles Minisleeve-CD-reissue aus Japan) zeigt in sieben Tracks mit einer länge von 4 bis 7,5 Minuten die ganze kompositorische Bandbreite von Mastermind CRAIG PRUESS, der von diversen Klavieren über A.R.P-Synthesiser, Trompete und Vibraphon bis hin zu "orchestral chimes" (wohl sowas wie "Tubular Bells" oder Glockenspiel) den Hauptakteur gibt, technisch versiert unterstützt von Drummer NIGEL ROBINSON (der wohl viel BRAND X gehört hat), dem (englischen) Stand- als auch Elektrobassisten PETER STROUD (ex-PETER-GREEN) und dem nach VISITOR 2035 nur noch als Gitarrenlehrer aktiven RAY DEEFHOLTS. Die recht esoterisch klingenden Titel lassen schon die musikalische Zukunft von PRUESS erahnen, der allerdings, außer selbst Meditationsmusik für yogaabhängige Hausfrauen zu machen, auch als Film- und Fernsehkomponist sowie äußerst erfolgreicher Produzent diverser richtig bekannter Künstler tätig war und ist.

Als Musiker war er dann tatsächlich auch mal 1992 bei der Aufführung von MIKE OLDFIELDs "TUBULAR BELLS II" dabei.

Wer auf verschnörkelt arrangiertes rockiges Uptempo-Jazzrock-Zeugs als auch auf keyboardlastige Instrumentalballaden (da fällt mir immer wieder SHADOW FAXs WATERCOURSE WAY dazu ein) steht, dem ist die Scheibe dringend ans Herz gelegt. So zwischen 30.- und 50.- euro kann man sie bei den üblichen Quellen erstehen...

Mal sehen, ob Herr Pruess sich nicht zu gut dazu ist, sein Placet für eine CD-Veröffentlichung zu geben.

Anspieltipp(s): Don Genaro's Waltz, Centre Of The Winds
Vergleichbar mit: Brand X, Shadowfax
Veröffentlicht am: 13.8.2018
Letzte Änderung: 14.8.2018
Wertung: 12/15

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