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Antony Kalugin Project (Sunchild)

Messages from afar: The Division and Illusion of Time

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018
Besonderheiten/Stil: RetroProg
Label: Caerllysi music
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Antony Kalugin keys,vocals,percussion
Viktoriia Osmachko lead and backing vocals
Nikita Osmachko lead and backing vocals
Olha Rostovska backing vocals
Max Velychko acoustic & electric guitars
Oleg Prokhorov bass
Kostya Shepelenko drums

Gastmusiker

Sergiy Balalayev drums (8)
Maria Baranovska violin (8)
Roman Gorielov acoustic guitar (8)

Tracklist

Disc 1
1. Searching diamonds 4.44
2. Grail and Time 8.00
3. 60 degrees to the 70s 6.48
4. Mystery Train 3.49
5. Dreams from a lonely Town 2.18
6. The Division and illusion of Time 7.36
7. Victory Voyager 20.34
8. Father 10.35
Gesamtlaufzeit64:24


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Wenn man auch in ganz anderen musikalischen Gefilden als Hörer unterwegs ist, vergisst man manchmal, was es damit mit dem Heile Welt-Prog auf sich hat, wie er von Kalugin’s Sunchild fast bis zum Exzess zelebriert wird. Da gilt es zunächst einmal, etwas Gefühl und Verständnis für solche musikalischen Ausschweifungen zu entwickeln, bzw. bei sich neu zu entdecken. Es handelt es sich hierbei nämlich um die betont schöngeistige Musik, zu der bunte Coverbilder mit den Fantasiewelten ebenso gehören, wie auch die Songtexte, die zwar erhebend wirken, aber außer der Aussage „fühlt die Magie des Lebens!“ doch nicht besonders viel zu bieten haben.

Ein Textbespiel zum Thema „fühlt die Magie des Lebens!“ aus dem vorliegenden Sunchild-Album: „Scale the sun, Greet the sky, Caress the wind and fields of rye! Ride the heights…“

Alles schön und gut in der heilen und bunten Welt von Antony Kalugin und seinem Projekt Sunchild, aber es verwundert wohl nicht weiter, dass so viel Eskapismus und scheinbare Weltfremdheit von so manchen belächelt wird. Aber sie lebt weiter, diese Ästhetik, auch wenn es Ende der 70er schien, so etwas hätte sich für immer erledigt. Es lebt weiter, das Retro-Progressive, weil einige Musikfreunde ihren tristen Alltag offenbar dringend vergessen möchten.

Ich höre auf „Messages from afar: The Division and Illusion of Time“ einen beachtlichen Einfluss von The Flower Kings, ein wenig von Yes und von den späten Pink Floyd-Alben. Nur wirkt Sunchild auf mich irgendwie leichtgewichtiger, ja sogar naiver und austauschbarer, als die genannten Vorbilder. Alles von Kalugin Komponierte ist sehr melodisch, fast alles hymnisch und symphonisch und hier mit dem Schwerpunkt auf den Gesangsmelodien, die manchmal von den nicht minder melodischen elektrischen Gitarren nachgespielt, oder von den Tasteninstrumenten hervorgehoben werden.

Als Keyboarder kann Kalugin auch in den kurzen, dazwischen geschobenen Instrumentalparts brillieren. Der Gitarrist kann ebenso einige sehr ästhetische Solos und Melodien beisteuern, die den Gesang mal kurz vergessen lassen. Die vollständig instrumentalen Versionen seiner Retroprog-Hymnen hebt sich Kalugin aber vorzugsweise für die anderen Projekte, allen voran für Karfagen auf.

Das meiste auf dem Album dreht sich um den Gesang, wobei sich Kalugin immer wieder von der Sängerin Viktoriia Osmachko und von dem Sänger Nikita Osmachko unterstützen lässt.

Jeder Prog-Freund hat schon öfters mal vergleichbare Musik gehört, woran er ständig im Laufe von „Messages from afar: The Division and Illusion of Time“ erinnert wird. Ob es noch mehr von solcher Musik braucht, muss ja jeder für sich selbst entscheiden. Wenn es schon keine Überraschungen, keine Ecken und Kanten gibt, wünschte ich mir persönlich auch andere Stimmungen, außer des euphorischen „See the sun, feel the wind“, was als Motto für die gesamte Musik dienen könnte.

Insgesamt eine solide, aber nicht sonderlich aufregende, oder gar innovative Leistung im Bereich des symphonisch-hymnischen Retroprogs haben Sunchild da anzubieten. Mich lässt so etwas mit gemischten Gefühlen zurück.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 14.9.2018
Letzte Änderung: 14.9.2018
Wertung: 9/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Antony Kalugin Project (Sunchild)

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2008 The Gnomon 10.00 3
2009 The Invisible Line 10.00 2
2010 The Wrap 8.00 1
2011 As Far As The Eye Can See 11.00 1
2012 Isolation 11.00 1
2015 Synesthesia 8.50 2

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