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Finally George

Life is a Killer

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018
Besonderheiten/Stil: ArtPop; New Artrock; Rock / Pop / Mainstream; Progmetal
Label: Eigenproduktion
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Finally George All Vocals,Guitars,Bass,Keyboards
Todd Sucherman Drums & Percussion
Erlend Krauser guitar solos on 2 & 8, Additional guitars

Gastmusiker

John Engehausen guitar solo on 2
Ralf Bitterman guitar solo on 6
Fiete Felsch Flute on 7
Matthias Pogoda Piano on 10
Detlef Bösche Hammond A100 on 4,5,8,10

Tracklist

Disc 1
1. Tears of a million lies 5.44
2. Walk with me 7.08
3. She 6.56
4. Ghost 6.10
5. Remember me 7.41
6. I'll be there 7.02
7. Time stands still 5.40
8. Way home 4.58
9. Human 6.35
10. Life is a killer 7.00
Gesamtlaufzeit64:54


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Georg Hahn war laut dem Infozettel in der 80ern in Hamburg als Musiker sehr bekannt. Vermutlich vor allem durch seine Mitgliedschaft bei Cakewalk, einer Musikgruppe, die großartige Musik gespielt haben soll. Nachdem Cakewalk nicht mehr war, war Hahn 28 Jahre lang als Produzent tätig.

Ein eigenes Projekt mit anspruchsvoller Musik war von Hahn schon lange angedacht und 2018 war es dann endlich soweit. Das Projekt von Hahn, bei dem er singt, Bass, Gitarren und Tasteninstrumente spielt nennt sich Finally George, was nach einer endlich erfolgten Selbstverwirklichung klingt. Als Schlagzeuger konnte der erstklassige Styx-Trommler Todd Sucherman gewonnen werden, der neben Styx als Studiomusiker arbeitet und das Debütwerk von Finally George mit einigen erstklassigen Drumparts anreichert.

Für nicht minder hervorragende Gitarrensolos sind auf „Life is a Killer“ die Gastgitarristen Erlend Krauser, John Engenhausen und Ralf Bittermann zuständig. Der Titel des Albums weist darauf hin, dass die Texte die zahlreichen Enttäuschungen und Hindernisse verarbeiten, die das wahre Leben mit sich bringen kann.

Georg Hahn nennt Genesis, Blackfield und Supertramp als seine wichtigsten Einflüsse. Der Name Blackfield wäre schon mal der passande Hinweis. „Life is a Killer“ bietet nämlich einen vielseitigen Artrock zwischen Atmosphärischem und Rockigem, der vielen Steven Wilson-Sympathisanten gefallen dürfte. Den Artrock von Finally George halte ich für sehr geschmackvoll und durchdacht arrangiert, so dass die Arrangements mindestens genauso hörenswert wie die Gesangsmelodien erscheinen können, die auch schon mal mit der AOR-und Pop-Eingängigkeit flirten, ohne ins Banale abzugleiten. Georg Hahn mag gelegentlich auch leichten symphonischen Bombast und einen hohen Gesang.

„Life is a Killer“ hält aber immer wieder auch richtig progressive Passagen parat, die in der Regel sehr kurz ausfallen, wie die rockigen Fragmente mit den krummen Rhythmen und den Synthie-Solos in „She“. Bezogen auf die rockigeren Momente spricht die Webseite des Musikers sogar von Heavy Metal-Riffs. Ich würde das eher Exkursionen in sehr gemäßigte Progmetal-Gefilde nennen. Gegen Ende von „Time Stands Still“ wird dann eher in der Alternative Rock-Manier gerockt und in „Way home“ glaube ich zarte Pink-Floyd-Anleihen zu vernehmen.

Auf dem gesamten Album merkt man direkt die jahrelange Erfahrung eines Musikproduzenten, der es offenbar gelernt hatte, klanglich fast perfekt wirkende Musik für eine Pop-Rock-Besetzung im Studio zu generieren. „Life is a Killer“ profitiert eindeutig von der ausgefeilten Produktion, ohne jedoch steril, oder überladen zu wirken. Der wahre Wiedererkennungswert erscheint zwar noch nicht besonders ausgeprägt, aber vielleicht kann es in diesem Punkt auf den weiteren Alben etwas besser werden. Auf jeden Fall sehr angenehm anzuhören, das Album, dessen Bandbreite von Artrock, über Pop bis hin zu den Progmetal-Exkursionen reicht.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: teilweise wohl mit Blackfield
Veröffentlicht am: 16.9.2018
Letzte Änderung: 16.9.2018
Wertung: 9/15

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