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UFO över Lappland

UFO över Lappland

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018
Besonderheiten/Stil: Spacerock
Label: Sulatron
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Peter Basun synths
Krister Mörtsell guitar
Andreas Rejdvik drums
Christer Blomquist bass

Tracklist

Disc 1
1. Keep on keepin' on Space Truckin' 12:15
2. JaEDeJaE 7:00
3. Podsol 10:37
4. Nothing that lives has... such Eyes! 9:14
5. Lemmy on the Beach 11:21
Gesamtlaufzeit50:27


Rezensionen


Von: Christian Rode @


UFO över Lappland… So cool wie der Name dieser schwedischen Spacerocker ist auch die Musik auf dem gleichnamigen Album. Die vier Hippies aus dem hohen Norden zeigen dabei, wie vielfältig es im Space zugehen kann.

Los geht‘s mit einem trippigen Spacerocker mit leichtem Indietouch. Hier zeigt die Band schon all ihre Tugenden: treibende Drums, pumpender Bass, lange, repetitive Gitarrenläufe, sphärisches Weltraumflirren im Hintergrund. Da ist hypnotische Wirkung garantiert. Ideal für lange Reisen. Aber schon mit „JaEDeJaE“ werden neue Akzente gesetzt. Aus tiefem, kosmischem Knurren heraus schält sich ein griffiges, elektronisches Riff, das von einer einfachen, sanften Synthiemelodie und dreckig verzerrter Gitarre unterlegt wird. Auch die Drums sorgen hier für mehr Turbulenz. Im Anschluss folgt der chilligste Song des Albums, der nach einer Phase des Herantastens aber gleichwohl gut anzieht. „Podzol“ wirkt dabei am floydigsten. Trotzdem hat es hier bei mir etwas länger gedauert, bis ich mit dem Stück warm geworden bin. Aber dann entfaltet es besondere space-schamanische Magie, was nicht zuletzt den urwüchsigen Drums zu danken ist. Die Fahrt geht weiter. „Nothing that lives has... such Eyes!“. Schon im Titel klingt das Mysterium der Tiefen des All an. Und die beklemmende Atmosphäre, die geschaffen wird, spielt mit den finsteren Wundern des Kosmos. Besonders prominent tritt dabei der Synthie hervor, der im Verbund mit grollenden Gitarren düstere Klangwelten hervorzaubert. Hier endet die LP. Die Erlösung kommt auf CD. Die Jungs rocken hart und temporeich mit „Lemmy on the Beach“. Fetter Bass! Grandioses Finale.

Das Album wurde bereits in den Jahren 2012 bis 2015 aufgenommen und 2016 auf Cassette und Digital veröffentlicht. Bei Sulatron auf LP kommt noch der Track „JaEDeJaE“ hinzu und auf CD eben noch „Lemmy on the Beach“. Und jedes Stück ist es wert, gehört zu werden. Der Weltraum lebt! Wieder eine tolle Entdeckung auf Sulatron.

Anspieltipp(s): JaEDeJaE
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 19.9.2018
Letzte Änderung: 19.9.2018
Wertung: 12/15

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