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VAK

Budo

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018
Besonderheiten/Stil: Zeuhl
Label: Soleil Zeuhl
Durchschnittswertung: 13/15 (1 Rezension)

Besetzung

Aurale Saintecroix Vocals
Vladimir Mejstelman Drums, Percussion
Joel Cruzet Bass, Guitars
Alexandre Michaan Keyboards

Gastmusiker

Hader Aga Guitars (Track 3)
Michael Havard Sax (Track 1)
Nora Froger Flutes (Track 3)

Tracklist

Disc 1
1. Budo

1. Part I
2. Part II
3. Part III - Un grand sommeil noir

27:31
2. Hquark

1. Part I
2. Part II
3. Part III
4. Part IV

23:05
3. Au fond des creuses 8:21
Gesamtlaufzeit58:57


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Eigentlich hätte das hier rezensierte Album schon 2016 veröffentlicht werden sollen. So wurde es zumindest 2015 von Band und Label beim Erscheinen des Vorgängeralbums "Aedividea" angekündigt. Aber, gut Ding will ja bekanntermaßen Weile haben, und so hat es doch noch einiges derselben gebraucht, bis "Budo", Album Nummer 2 von VAK, das Licht der Welt erblicken konnte. Oder, eigentlich ist "Budo" sogar das erste Volllängenwerk der Franzosen, war doch "Aedividea" eine Kompilation zweier vorher erschienener EPs.

Zeuhl wird nicht nur in Japan und den USA, bisweilen auch in Schweden, Großbritannien und sogar in Finnland gemacht (siehe das kürzlich von mir rezensierte Debüt von Dai Kaht), sondern natürlich vor allem und wieder verstärkt in Frankreich. Und VAK gehören sicher zu den besten rezenten Vertretern des Genres aus dessen Heimatland.

Die Band hat sich besetzungstechnisch etwas verschlankt, haben doch Flötistin Juliette Drigny und Gitarrist Thomas Bourgenot das Projekt nach der Veröffentlichung von "Aedividea" verlassen. Vielleicht war das ein Grund dafür, dass sich das Entstehen von "Budo" verzögert hat. Man hat aber gastmusikalischen Ersatz gefunden. Zudem bedient nun Bassist Joel Crouzet bisweilen auch eine E-Gitarre.

Verschlankt hat sich auch der Sound von VAK. Man spielt auf "Budo" einen klassischen, dicht und konzentriert aus den Boxen treibenden Zeuhl, bestimmt von Alexandre Michaans Tasten (insbesondere von dessen kernig-jazzigem, hallend-wabernden E-Piano), dem knurrenden Bass Crouzets, und der textlosen, hymnisch-luftigen Vokaldarbietungen Aurelie Saintecroix’. Dazu kommen giftige E-Gitarreneinschübe, Flöten im abschließenden "Au fond des creuses", ein paar elektronische Einsprengsel und verschiedene Saxeinlagen im Titelstück.

Zwei lange, sehr abwechslungsreiche und ausgesprochen dynamisch vorgetragene Suiten bietet das Album, die bisweilen auch in freiformatige, wüste lärmende bzw. spacig-klangmalende Gefilde geraten, ehe die Scheibe im erst etwas getragener dahingleitenden, dann wieder kraftvoller rockenden "Au fond des creuses" ausklingt. Allerlei ruhigere Inseln, bzw. mysteriös schwebende und elegisch wabernde Momente sind auch in "Budo" und "Hquark" zu finden. Ansonsten verströmt die Musik eine sehr hypnotische, bisweilen fast besessen intensive Atmosphäre.

Am ehesten erinnert die Musik an die, die Eskaton auf ihrem hervorragenden Erstling gemacht haben (siehe "4 Visions"), vor allem aufgrund des prägenden Damengesangs (der hier aber ohne Text auskommen muss). Ansonsten bieten VAK ihre eigene Interpretation des Genres. Große Überraschungen wird der Kenner desselben natürlich nicht erleben, doch haben VAK eine sehr kraftvolle, virtuos, sperrig und spielfreudig dargebotene Variante des Zeuhl im Angebot, die dem Rezensenten ausgesprochen viel Spaß macht. Zeuhl-Freaks sollten "Budo" (und natürlich auch den Vorgänger "Aedividae") jedenfalls auf keinen Fall verpassen. Stark!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 22.9.2018
Letzte Änderung: 23.9.2018
Wertung: 13/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von VAK

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2015 Aedividea 12.00 1

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