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Scherzoo

04

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018
Besonderheiten/Stil: instrumental; Canterbury; Jazzrock / Fusion; Zeuhl
Label: Zeuhl Mutant
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Anthony Pontet E-Piano, Organ
Gregoire Plancher E-Piano, Mellotron
Clement Curaudeau Drums
Francois Thollot Bass

Tracklist

Disc 1
1. Three-dimensional disorder 4:46
2. Kangouroo 4:18
3. Crime et châtiment 6:12
4. Chat badin 2:59
5. Vingt-Cinq 5:38
6. L'instabilite de Kelvin-Helmholtz 4:33
7. Funambule 6:27
8. Vortex 8:51
Gesamtlaufzeit43:44


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Scherzoo zum vierten. Und wieder kann man nicht behaupten, dass die Band um den multiinstrumental veranlagten Francois Thollot ausgesprochen andere Musik im Angebot hätte, als auf den drei Vorgängern. Auch wenn sich die Besetzung wieder deutlich verändert hat, machen Scherzoo weiterhin einen zeuhllastigen Instrumentaljazzprog, der sich druckvoll und abwechslungsreich voran arbeitet.

Eine bedeutsame, oder deutlich hörbare Neuerung ist allerdings zu vermelden. Es sind keine Saxophonklänge mehr vorhanden. Klanglich verschlankt, bestimmt von den doppelt besetzten Tasten, kommt die Musik nun ziemlich direkt, kantig und dynamisch aus den Boxen. Kernige E-Pianoklänge dominieren die Musik, schwungvoll begleitet von der Rhythmusfraktion, bisweilen ergänzt um voluminöse Orgeleinlagen und sich eher im Hintergrund aufhaltende Mellotronschübe.

Auch wenn die Musik immer noch oft nach Magma ohne Gesang klingt, gibt es daher vermehrt Canterbury-artige Bezüge, verspielt-jazzige E-Pianolinien und wallende Orgelwogen, die bisweilen an das Softmachine-Umfeld erinnern. Der kernige Bass sorgt aber mit repetitiv-kantigen Mustern immer schnell dafür, dass die stilistischen Wurzeln der Musik nicht in Vergessenheit geraten.

"04" von Scherzoo bietet - wie auch schon die ersten drei Alben - nichts wirklich Neues im Bereich Jazzrock/Zeuhl, präsentiert die Musik aber sehr überzeugend, farbig und virtuos, und auch eine Spur sperriger als auf dem direkten Vorgänger. Fast denke ich, dass "04" das bisher rundeste und gelungenste Album der Formation ist. Man wird von dieser Musik sicher nicht vom Stuhl gefegt (oder bisweilen schon ein wenig - man höre z.B. "Funambule"), aber immer auf hohem Niveau sehr gut unterhalten (ein Faible für Jazzig-rockig-zeuhlige Klänge vorausgesetzt). Wie auch immer, wer dynamischen Zeuhl-Jazzrock mit nun recht deutlichem Canterbury-Einschlag schätzt, der wird hier sicher auf seine Kosten kommen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 23.9.2018
Letzte Änderung: 25.9.2018
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Scherzoo

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2011 01 10.00 1
2012 02 10.00 1
2015 03 10.00 1

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