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Realm

Time Tales

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1983 (CD-Reissue 1988, bei Placer Publishing als Vail)
Besonderheiten/Stil: Klassischer Prog
Label: System Records
Durchschnittswertung: 8/15 (1 Rezension)

Besetzung

Steve Vail Keyboards
David Sears Drums
Darrell Studna Vocals

Tracklist

Disc 1
1. -

1. Continuum VII
2. Atlantis
3. Continuum I
4. Minitaun
5. Continuum II
6. Kundalini
7. Continuum II
8. Slight Oversight
9. Continuum III
10. Space Creators
11. Continuum III

20:42
2. -

1. Continuum III
2. Trek
3. Continuum IV
4. Crypt
5. Continuum V
6. Minds Eye
7. Continuum VI
8. Above And Below
9. Continuum VII

19:47
Gesamtlaufzeit40:29


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Realm kamen offenbar aus Kansas City und entstanden Anfang der 80er-Jahre des letzten Jahrhunderts um den Keyboarder und Synthesizer-Freak Steve Vail. Neben Vail gehörten da der Sänger Darrell Studna und der Schlagzeuger David Sears zur Band. 1983 erschien mit "Time Tales" das Debütalbum des Trios auf Vails Label System Records. 1988 wurde das Album offenbar nochmals veröffentlicht, nun aber unter dem Namen Vails, und diesmal auch auf CD. Letztere liegt mir vor. Soweit man das nach den spärlichen im Weltweiten Netz zu findenden Informationen schließen kann, handelt es sich um dieselben Aufnahmen, und auch das Cover der verschiedenen Versionen war gleich. Nur dass dort, wo auf der 1983 veröffentlichten LP der Name Realm zu finden war, auf der Wiederveröffentlichung nun Vail steht (bzw. Steve Vail auf dem Rücken der CD).

Tasten, Schlagzeug und Gesang steuern die drei Protagonisten bei. Das Ergebnis ist ein noch einigermassen nach den 70ern klingender Tastenprog, dominiert von Vails Keyboards und Synthesizern (er hat auch alle Nummern komponiert), angereicht mit mehr oder minder abwechslungsreichen Schlagzeugmustern, und Studnas Gesang. Derselbe ist recht hochlagig und bewegt sich damit in ähnlichen Regionen wie der von Jon Anderson, ohne aber dessen Volumen zu erreichen. Trotzdem hat das natürlich dazu geführt, dass Realm meist mit Yes verglichen wurden. Da es hier aber weder Bass noch Gitarren gibt, hinkt der Vergleich eigentlich. Eher klingt "Time Tales" so, als hätte Keith Emerson mit Anderson und White Ende der 70er eine Trio-Platte gemacht.

Ein elektronisch-symphonischer Spät-70er-Prog ist hier also zu hören, offenbar inspiriert von allerlei Paläoastronautischem (Däniken, Stichen und Konsorten), der durchaus schwungvoll und voluminös voran gleitet. Zwei lange titellose Suiten beinhaltet die CD (zwei Tracks), die jeweils eine Aneinanderreihung kürzerer Nummern darstellen (die jeweils durch kurze Elektronikspielereien voneinander getrennt werden – die vielen Tracks mit dem Titel "Continuum"). Das ist eigentlich ganz ordentlich gemacht, und wenn man sich an den Gesang gewöhnt hat, auch gut anhörbar. Natürlich ist die Variationsbreite des Gebotenen nicht sonderlich groß; d.h. die Musik klingt immer ziemlich gleich. Aber vor vergleichbaren Tasten-Schlagzeug Duos (z.B. Hansson & Karlsson, Sixty Nine, minus two, Twogether, oder die deutschen Magma) brauchten sich Realm nicht zu verstecken, auch wenn man deutlich später tätig war, was sich natürlich auf die verwendeten Tastensounds ausgewirkt hat.

Das Album ist im Moment (Herbst 2018) immer noch recht problemlos im Gebrauchthandel zu bekommen, und wer die Keyboardklänge der späteren 70er, verwoben mit etwas Elektronischem schätzt, der sollte hier auf seine Kosten kommen, auch wenn man natürlich kaum etwas geboten bekommt, was man nicht schon anderswo gehört hat.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 6.10.2018
Letzte Änderung: 7.10.2018
Wertung: 8/15

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