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Floating Points

Reflections – Mojave Desert

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017 (Kommt mit DVD)
Besonderheiten/Stil: instrumental; Ambient; Elektronische Musik; Postrock
Label: Luaka Bop
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Alex Reeve Gitarre
Matthew Kirkis Gitarre, ARP Odyssey
Leo Taylor Schlagzeug
Susumu Mukai Bass
Sam Shepherd Synthesizer

Tracklist

Disc 1
1. Mojave Desert 02:22
2. Silurian Blue 07:01
3. Kites 03:15
4. Kelso Dunes 12:47
5. Lucerne Valley 03:38
Gesamtlaufzeit29:03


Rezensionen


Von: Fabian Lutz @


Der Elektobastler Floating Points reist mit seiner Band in die Mojave-Wüste und nimmt dort sein zweites Album auf. Dazu gibt es einen Kurzfilm, der die eindrückliche Umgebung eindrücklich einfangen soll. Soweit zum Konzept, aber was darf man erwarten? Zunächst sehr sphärische, weite Instrumentalmusik, die eben in eine weite, leere Umgebung passt. Musik für einen großen Sternenhimmel. Schon führt auch der entsprechend betitelte Opener "Mojave Desert" zwischen sanft schwellender Elektronik vor leisen Field-Recordings in die Wüste. Dort geht es dann mit "Silurian Blue" in bekannte Space-Gefilde: weiche Synthesizer, schwelgende Gitarren und ein sanft perlendes Schlagzeug, alles auf ein kräftiges Gitarrensolo hin, erinnern schon sehr an Pink Floyd im "Crazy Diamond"-Modus. Aber Floating Points ist zunächst vor allem Elektromusiker, so wird "Kites" ein Spiel mit klobigen Synthieklängen zwischen hallender Wüstenatmosphäre und klarem Studiosound. "Kelso Dunes" greift als stolzer 12-Minüter den Hall der Synthies elegant auf und legt ihn über einen dominanten Motorik-Groove bester Krautart. Das ganze nimmt an Fahrt auf, nimmt schwelgend-hallende Gitarren mit sich, die wiederum einen klaren Post-Rock-Sound bringen. Das atmosphärisch pulsende "Lucerne Valley" bildet dann den stillen Schlusspunkt und ja, nicht einmal 30 Minuten hat das alles gedauert.

Etwas kurz, wenn es doch um die Weiten der Wüste, eine gewisse Immersivität geht. Aber immerhin hat es Freude gemacht. Floating Points kombiniert verschiedene Einflüsse organisch miteinander, versteht es Geschwindigkeit aufzunehmen und wieder rauszunehmen und schafft vor allem Atmosphäre, die einer Wüste würdig ist. Nicht originell, aber gut kombiniert und klar hörenswert für Freude der diversen Einflussquellen oder schlicht atmosphärischer Gitarren- und Elektromusik.

Anspieltipp(s): "Silurian Blue", "Kelso Dunes"
Vergleichbar mit: Pink Floyd, Neu!; Post-Rock
Veröffentlicht am: 6.10.2018
Letzte Änderung: 6.10.2018
Wertung: 10/15

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