Sounds like Christmas
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Magna Carta |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (3 Rezensionen) |
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Besetzung
| Robert Berry |
vocals und sämtliche Instrumente, außer auf Track 11 |
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Gastmusiker
| Steve Walsh |
vocals |
| John Wetton |
vocals |
| Trent Gardner |
vocals |
| Mike Baker |
vocals |
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| Jake Livgren |
vocals |
| Gary Wehrkamp |
vocals |
| Lisa Bouchelle |
vocals |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Carol Of The Bells
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6:20
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| 2. |
We Three Kings Of Orient Are
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5:23
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| 3. |
I Heard The Bells On Christmas Day
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5:11
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| 4. |
Silent Night
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5:13
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| 5. |
What Child Is This?
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4:42
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| 6. |
Little Drummer Boy
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5:43
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| 7. |
'twas The Night Before Christmas
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4:46
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| 8. |
Up On The Housetop/deck The Halls
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5:24
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| 9. |
Angels We Have Heard On High/christmas Lullabye
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6:07
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| 10. |
The First Noel
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5:45
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| 11. |
The Light
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3:44
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| 12. |
Merry X-mas (War Is Over)
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6:26
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| 13. |
A Christmas Poem #1
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4:14
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| Gesamtlaufzeit | 68:58 |
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Rezensionen

Eins, zwei, drei im Sauseschritt, eilt die Zeit, wir eilen mit....
Dieses Album ist schon ein Jahr alt und hat daher seinen Charakter als Überraschungsprodukt längst verloren. Doch kaum zu glauben: Schon wieder ist es Dezember geworden, der Nikolaus streicht sich tatendurstig über den Bart und Weihnachten steht unabwendbar vor der Tür. Zeit also für eine Rezension.
„December People – Sounds like Christmas“, das ist der Name für eine Idee von Robert Berry, den man u.a. von den Magna Carta-Tribute-Alben kennt: Was wäre, wenn man die großen Prog-Gruppen wie King Crimson, Yes, ELP, Pink Floyd, Genesis dazu auffordern würde, traditionelle Weihnachtslieder in ihrem ureigenen Stil zu arrangieren und einzuspielen? Nun, vermutlich wäre gar nichts. Oder kann sich jemand vorstellen, daß Robert Fripp sofort begeistert zur Gitarre greifen würde? Nein, wenn man wissen will, wie das Ganze klingt, dann muß man schon selber zur Tat schreiten. Genau das hat Berry getan. Er hat sich in den Stil obiger Bands (und noch einiger anderer wie der Beatles, Queen u.a.) einzufühlen versucht und auf dieser Grundlage englischsprachige Weihnachtslieder neu arrangiert, auch die eine oder andere Passage hinzukomponiert.
Wenn ich die sparsamen Angaben im Booklet der CD richtig interpretiere, hat Berry sämtliche Instrumente selbst gespielt, jedoch einige Kollegen für die Vokalparts hinzugezogen. Track 11 als Bonus stammt aus der Feder (und wird gespielt) von Kansas. Aus deutscher Sicht ist die bekannteste Vorlage „Stille Nacht“ (Silent Night), hier sehr treffend aufgenommen im Stile von...., ja, soll ich das nun verraten? Die CD selbst gibt zwar die aufs Korn genommenen Gruppen preis. Sie verrät aber nicht, welche welchem Stück zuzuordnen ist. Und es wäre wohl dumm, etwaigen Ratespaß hier von vornherein zu verderben. Nur soviel sei gesagt: Wer die Lösungen dennoch haben will, der wird im Internet, z.B. beim Label, fündig werden.
Einige Gruppen sind besser getroffen als andere, das ist natürlich. Die meisten kann man aber recht leicht erkennen. Berry hat seine Arrangeur-Hausaufgaben also gemacht. Nicht ganz so leicht zu beantworten ist die Frage nach dem Zweck des Albums. Wer zum ersten Mal davon Kenntnis erhält - so ging es mir jedenfalls - wird wohl in erster Linie an eine Parodie denken. Aber obwohl der parodistische Gehalt nicht ganz fehlt, ist er insgesamt gar nicht so groß. Zumindest ist die Musik nicht primär auf witzige Effekte getrimmt. Ich wette sogar, sie hat letztes Jahr schon in manchem progsüchtigen Haushalt als ganz reguläre Weihnachtsmusik gedient. Ich hätte es nicht übel gefunden, wenn die Sache ein wenig überdrehter und skurriler ausgefallen wäre. Aber als Weihnachtsgeschenk an Freunde (oder an sich selbst) kann man das Album dennoch durchaus verwenden. Es ist ein ungewöhnlicher Seitentrieb des vielfältigen Proggeschehens. Daß dahinter sicher auch die Hoffnung auf eine funktionierende Geschäftsidee stand, nun, das entspricht einerseits dem Geist der Magna-Carta-Sampler mit ihren vielen Neuaufnahmen sehr alter Progklassiker und andererseits auch dem Geist unserer allerseits ja sehr kassenklingend verstandenen Weihnachtskultur.
Tja, und ein Sommerhit ist diese CD bestimmt auch nicht... In diesem Sinne schließe ich mich dem Booklet an: „Thanks for the guitar, Santa!“ und „Happy Holidays“ auch vom Rezensenten.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
6.12.2002 |
| Letzte Änderung: |
6.12.2002 |
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Na, das wird ja immer besser! Jetzt veröffentlicht MagnaCarta, das Progmetal-Label schlechthin auch noch ein Weihnachtsliederalbum. Aber was ist an der Sache dran?
Sehr viel!
Zunächst einmal handelt es sich laut Presseinfo hier um traditionelle (amerikanische) Weihnachtssongs, die im Stile von alten Classic- und Progressive Rock-Legenden wie „Kansas", „Yes", „Pink Floyd" oder den „Beatles" aufgenommen wurden. Verantwortlich dafür zeichnet sich Robert Berry, der das komplette Album, mit Ausnahme von Track 11, selbst eingespielt hat. Dazu hat er sich, genauso wie Labelkollege Trent Gardner, verschiedene Sänger eingeladen, die neben ihm selbst den Songs das Feeling verleihen sollen. Dazu gehören so berühmte Namen wie „Steve Walsh", „John Wetton", „Jake Livgren", „Mike Baker" und der eben genannte „Trent Gardner" um nur ein paar zu nennen. Sämtliches Material ist gut komponiert, jedoch recht schlecht aufgenommen. Desweiteren erweist sich das Einsetzen von Gastsänger als sehr positiv, denn die Stimme von Robert Berry kann nicht immer 100%ig überzeugen.
Highlights dagegen sind die ultracoole Interpretation von „Little Drummer Boy" (ich hätte nicht gedacht, das man sowas aus dem Original machen kann), „Up On The Housetop / Deck The Halls", gesungen von Jake Livgren (inkl. eingestreuten „Carry On My Wayward Son"-Elementen), „What Child Is This" von Kult-Progger Gardner und natürlich Track 11, ein Bonustrack komplett geschrieben und performed von der guten alten KANSAS-Truppe. Und natürlich überzeugt Steve Walsh auch auf den anderen beiden Stücken „We Three Kings Of Orient Are" und „Angels We Have Heard On High / Christmas Lullaby", die er ebenfalls mit seiner fantastischen Stimme schmücken darf. Dagegen sind die hier von John Wetton gesungen Interpretationen stimmlich recht ausdruckslos. Das letzte Stück ist das einzige Instrumental in Form einer Soundcollage.
Vom Grundsatz her gibt es an diesem Album überhaupt nichts auszusetzen, sieht man mal von der minder guten Aufnahme ab. Auch das Artwork ist sehr schön. Nur stellt sich hier meiner Meinung nach die Frage, ob dieses Album wie im Booklet beschrieben wirklich das ganze Jahr durch gehört werden kann, denn es ist halt ein Weihnachtsalbum. Aber eins ist sicher: Wer nicht die tausendste Aufnahme von „Kommet Ihr Hirten" oder „Es ist ein Ros´ entsprungen haben will, die immer gleich klingt und interpretiert wird oder wer seinen rockinteressierten Verwandten, Bekannten und Freunden ein passendes Geschenk zum Fest machen will, hier ist es.
| Anspieltipp(s): |
"What Child Is This?", "Up On The Housetop..." |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
12.12.2003 |
| Letzte Änderung: |
12.12.2003 |
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Nachdem alle Weihnachtslieder gesungen waren, fand in Ermangelung einer "klassischen" Weihnachts-CD die neueste Veröffentlichung (;-)) der "December people" den Weg in meinen Player: und hat den Lackmus-Test bestanden. Meine Vorrezensenten haben das Wesentliche schon erwähnt. Ich möchte lediglich anfügen, dass die einzelnen Stücke nicht nur stilistisch den Grossen des Prog nachempfunden sind, sondern auch das eine oder andere Original-Thema den Weg in diese Weihnachtsversionen gefunden hat. So meine ich zum Beispiel eine Stelle aus "revealing science of god" (Tales From Topographic Oceans) wiederzuerkennen, dann die "Bohemian Rhapsody" (A Night at the Opera) und schliesslich "Stairway to heaven". "Sounds like christmas" gelingt die perfekte Symbiose zwischen anspruchsvollem Prog und weihnachtlicher Feierlichkeit und Besinnlichkeit.
| Anspieltipp(s): |
...hören, bis die Kerzen runtergebrannt sind! |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
26.12.2003 |
| Letzte Änderung: |
26.12.2003 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von December People
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