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Steve Hillage

Rainbow Dome Musick

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1979 (Remaster-Ausgabe 2007)
Besonderheiten/Stil: instrumental; Ambient; Elektronische Musik
Label: Virgin
Durchschnittswertung: 10.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Steve Hillage lead guitar, glissando guitar, Fender Rhodes piano, Arp & Moog synthesisers
Miquette Giraudy Double Sequencer, Fender Rhodes piano, Arp Omni, Tibetean Bells

Tracklist

Disc 1
1. Garden Of Paradise 23:15
2. Four Ever Rainbow 20:30
Gesamtlaufzeit43:45


Rezensionen


Von: Michael Weinel @ (Rezension 1 von 2)


Ich staunte nicht schlecht, als ich die LP (übrigens in transparenten Vinyl) vor Jahren kaufte, dachte ich bei Steve Hillage doch eher an Gong oder leicht schrägen gitarrenorientierten Psychedelic-Rock.

Nein, das ist Elektronische Musik - und zwar vom Feinsten!

Ganz in der Tradition von Klaus Schulze und Konsorten besteht die LP aus zwei seitenlangen Longtracks. "Garden Of Paradise" beginnt grandios mit einem fetten Moog-Sweep und Hillages berühmter Glissando-Gitarre, die hier voll zum Einsatz kommt. Im Laufe der 23 Minuten tut sich hier recht viel (für EM-Verhältnisse), es kommt nie Langeweile auf.

Der zweite Track fällt dagegen leider etwas ab, wirkt er doch mit seinem Wasserfall-Samples geradezu wie der übliche New Age-Kitsch. Das gibt sich aber zum Glück, und auch hier wissen schöne Synthie-Klänge und feine Gitarrenarbeit zu überzeugen. (Womit bewiesen wäre, dass eine Gitarre auf einer Ambient-Platte nicht ungedingt ein Fremdkörper sein muss!)

Klasse Scheibe!

Anspieltipp(s): Garden Of Paradise
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 25.5.2003
Letzte Änderung: 25.5.2003
Wertung: 11/15

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Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 2 von 2)


Kaum zu glauben, dass diese Platte im gleichen Jahr erschien wie Open. Welten liegen zwischen beiden, sowohl stilistisch als auch qualitativ. Aber auch von allen vorherigen Werken Steve Hillages unterscheidet sich Rainbow Dome Musick deutlich.

Wie der Kollege schon schreibt, wird hier elektronische Musik geboten. Ich würde diese aber nicht als in der Tradition von Klaus Schulze stehend bezeichnen, auch wenn mal ein Sequenzer eingesetzt wird. Vielmehr handelt es sich um stark Ambient-beeinflusste Musik.

Gleich das erste Stück, eine Komposition von Hillages Partnerin Miquette Giraudy, beginnt mit dem Geräusch plätschernden Wassers, dazu plingen E-Piano und Glöckchen. Im weiteren Verlauf treten schwebende Synthie-Klänge und Hillages typisch spacige E-Gitarre dazu, letztere allerdings sehr im Hintergrund gehalten. Insgesamt ein sehr meditatives (nicht im Sinne von "langweiliges") Stück ohne rhythmische Komponente, das eher an spätere Ambient-Werke von David Sylvian als an die Berliner Schule von Schulze & Co erinnert.

Four Ever Rainbow zeigt sich etwas bewegter mit elegischen Synthie-Klangbögen. Hier gibt es dann auch mal einen kurzen Sequenzereinsatz, aber letzten Endes ist auch dieses Stück eher Ambient als Berliner Schule.

Insgesamt eine schöne Scheibe für Ambient-Freunde. Die 2007 erschienene Remaster-Ausgabe enthält übrigens keine Bonustitel.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 9.4.2007
Letzte Änderung: 9.4.2007
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Steve Hillage

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1975 Fish Rising 11.33 3
1976 L 9.00 3
1977 Motivation Radio 8.00 2
1978 Green 10.00 2
1979 Live Herald 8.50 3
1979 Open 3.00 1
1983 For To Next / And Not Or 6.00 1
1992 BBC Radio 1 Live in Concert 10.00 1
2004 Live at Deeply Vale Festival '78 7.00 1
2007 Germany-77 (DVD) 10.00 1
2009 Live at the Gong Family Unconvention 2006 9.00 1

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