Rainbow Dome Musick
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Virgin |
| Durchschnittswertung: |
10.5/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Steve Hillage |
lead guitar, glissando guitar, Fender Rhodes piano, Arp & Moog synthesisers |
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| Miquette Giraudy |
Double Sequencer, Fender Rhodes piano, Arp Omni, Tibetean Bells |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Garden Of Paradise
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23:15
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| 2. |
Four Ever Rainbow
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20:30
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| Gesamtlaufzeit | 43:45 |
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Rezensionen

Ich staunte nicht schlecht, als ich die LP (übrigens in transparenten Vinyl) vor Jahren kaufte, dachte ich bei Steve Hillage doch eher an Gong oder leicht schrägen gitarrenorientierten Psychedelic-Rock.
Nein, das ist Elektronische Musik - und zwar vom Feinsten!
Ganz in der Tradition von Klaus Schulze und Konsorten besteht die LP aus zwei seitenlangen Longtracks. "Garden Of Paradise" beginnt grandios mit einem fetten Moog-Sweep und Hillages berühmter Glissando-Gitarre, die hier voll zum Einsatz kommt. Im Laufe der 23 Minuten tut sich hier recht viel (für EM-Verhältnisse), es kommt nie Langeweile auf.
Der zweite Track fällt dagegen leider etwas ab, wirkt er doch mit seinem Wasserfall-Samples geradezu wie der übliche New Age-Kitsch. Das gibt sich aber zum Glück, und auch hier wissen schöne Synthie-Klänge und feine Gitarrenarbeit zu überzeugen. (Womit bewiesen wäre, dass eine Gitarre auf einer Ambient-Platte nicht ungedingt ein Fremdkörper sein muss!)
Klasse Scheibe!
| Anspieltipp(s): |
Garden Of Paradise |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
25.5.2003 |
| Letzte Änderung: |
25.5.2003 |
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Kaum zu glauben, dass diese Platte im gleichen Jahr erschien wie Open. Welten liegen zwischen beiden, sowohl stilistisch als auch qualitativ. Aber auch von allen vorherigen Werken Steve Hillages unterscheidet sich Rainbow Dome Musick deutlich.
Wie der Kollege schon schreibt, wird hier elektronische Musik geboten. Ich würde diese aber nicht als in der Tradition von Klaus Schulze stehend bezeichnen, auch wenn mal ein Sequenzer eingesetzt wird. Vielmehr handelt es sich um stark Ambient-beeinflusste Musik.
Gleich das erste Stück, eine Komposition von Hillages Partnerin Miquette Giraudy, beginnt mit dem Geräusch plätschernden Wassers, dazu plingen E-Piano und Glöckchen. Im weiteren Verlauf treten schwebende Synthie-Klänge und Hillages typisch spacige E-Gitarre dazu, letztere allerdings sehr im Hintergrund gehalten. Insgesamt ein sehr meditatives (nicht im Sinne von "langweiliges") Stück ohne rhythmische Komponente, das eher an spätere Ambient-Werke von David Sylvian als an die Berliner Schule von Schulze & Co erinnert.
Four Ever Rainbow zeigt sich etwas bewegter mit elegischen Synthie-Klangbögen. Hier gibt es dann auch mal einen kurzen Sequenzereinsatz, aber letzten Endes ist auch dieses Stück eher Ambient als Berliner Schule.
Insgesamt eine schöne Scheibe für Ambient-Freunde. Die 2007 erschienene Remaster-Ausgabe enthält übrigens keine Bonustitel.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
9.4.2007 |
| Letzte Änderung: |
9.4.2007 |
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