Once Again
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Harvest |
| Durchschnittswertung: |
10.5/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| John Lees |
Guitar, Vocals |
| Les Holroyd |
Bass, Vocals |
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| Mel Pritchard |
Drums |
| Stewart Wooly Wolstenholme |
Keyboards, Vocals |
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Gastmusiker
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
She Said
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8.20
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| 2. |
Happy Old World
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4.40
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| 3. |
Song for Dying
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5.01
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| 4. |
Galadriel
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3.14
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| 5. |
Mocking Bird
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6.39
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| 6. |
Vanessa Simmons
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3.45
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| 7. |
Ball And Chain
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4.48
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| 8. |
Lady Loves
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3.57
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| Gesamtlaufzeit | 40:24 |
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Rezensionen

Nach dem Erscheinen ihres Debuts verschwendeten BJH keine Zeit und gingen sofort wieder ins Studio, um gerade einmal acht Monate später ihren Zweitling vorzulegen. Dabei setzten sie ihre Zusammenarbeit mit Produzent Norman Smith und Arrangeur Robert Godfrey fort, der jetzt das "Barclay James Harvest Symphony Orchestra" leitete. Das Cover stellt übrigens eine Detailvergrößerung des Covers ihrer ersten Platte dar.
Der wundervolle Opener "She Said" war ursprünglich als zwei Songs geplant, ehe man diese zusammenlegte. Bemerkenswert ist das Blockflötensolo im Mittelteil. "Happy Old World" ist ein ganz netter Umweltprotestsong, gefolgt von "Song For Dying", einem Antikriegslied mit viel Mellotron, Gitarren und Harmoniegesang. "Galadriel" ist der Song, auf dem John Lees "John Lennon's Guitar" spielte. Ein sehr schöner, melancholischer Song mit verspieltem Orchester unterlegt. "Mocking Bird" ist eigentlich DER BJH-Standard-Livesong, mit sehr einfachem, aber, wie ich finde, ergreifendem Text. Der Song ist hier mit Orchester unterlegt, was mir persönlich vor allem im dritten Teil des Songs nicht so gut gefällt. Ich bevorzuge eher eine der unzähligen Live-Fassungen ohne Orchester. Außerdem scheint das Ganze am Ende ziemlich abgewürgt worden zu sein. "Vanessa Simmons" ist ein Liebeslied, das mehr oder weniger vor sich hinplätschert. "Ball And Chain" hingegen ist wesentlich rockiger. Das beeindruckendste am abschließenden "Lady Loves" ist wohl, das Alan Parsons, der damals in den Abbey Road Studios die Tonbänder bediente, hier Maultrommel spielt.
BJH haben mit ihrer zweiten Platte einen deutlichen Sprung nach vorne gemacht. Die Platte ist nicht mehr so überambitioniert und das Songmaterial ist einfach besser, obwohl aufgrund der zeitlichen Nähe zu ihrem Debut noch deutliche Parallelen zu erkennen sind. Außerdem enthält es mit "Mocking Bird" einen absoluten BJH-Klassiker.
| Anspieltipp(s): |
She Said, Galadriel, Mocking Bird |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
3.6.2003 |
| Letzte Änderung: |
3.6.2003 |
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Das zweite Album ist Barclay James Harvest im Jahr 1971 noch ein wenig besser gelungen, als ihre Debut-Scheibe ein Jahr zuvor. Zwar finden sich auch auf dieser Veröffentlichung erneut sehr schwülstige Nummern („Happy Old World“, „Song For Dying“), Titel, die einfach so vorbeirauschen, sehr „zuckersüß“ sind und irgendwie nicht so richtig zünden. Aber es gibt in den weiteren Stücken nicht nur Abwechslung, sondern auch tolle Melodien zu hören, in die es sich trefflich eintauchen lässt.
„Ball And Chain“ steht dabei für die oben erwähnte Abwechslung. Das Lied ist deutlich rockiger als die restlichen Stücke des Albums und soll wohl auch ein wenig psychedelisch klingen. Funktioniert sogar ein wenig. „Galadriel“ ist eine wunderschön verträumte Nummer, sehr weich und sanft und überaus eingängig. Die Instrumentierung mit Streichern und Bläsern gestaltet das Lied noch „verletzlicher“ und feierlicher. Sicherlich nichts für den Hard-Rocker. Doch wenn man auch den eher ruhigeren Tönen etwas abgewinnen kann, dann wird man damit bei diesem Lied bestens versorgt. Eine schöne Melodie findet sich auch bei dem Stück „Mocking Bird“, eines der bekanntesten Lieder der Band. Und hier gibt es ebenfalls wieder Bläser zu hören, erneut inklusive Streichorchester. Das Stück wird im weiteren Verlauf pathetisch und symphonisch, all das passt perfekt zusammen und die „Spottdrossel“ kann sich so richtig ausleben.
Überaus gelungen ist auch der Opener des Albums „She Said“. Hierbei handelt es sich mit einer Länge von über acht Minuten auch um das längste Stück des Albums. Wieder sehr eingängig und auch abwechslungsreich, wird hier keine Minute Langeweile erzeugt. Nun, den Text muss man dabei allerdings außer Acht lassen, der schmerzt ein wenig…
“Vanessa Simmons” und “Lady Loves“ passen wieder in die Schublade „schöne Popnummer“ mit eingängiger Melodie, wobei letzteres Stück noch deutlich besser ist und sehr viel eher hängenbleibt. Bemerkenswert dabei auch, dass hier Alan Parsons an der Maultrommel zu hören ist.
Bleiben noch die Bonus-Tracks der remasterten Version des Albums. Davon gibt es fünf auf dem Album. „Introduction - White Sails (A Seascape)“ ist eine kurze, rein orchestrale und wieder mal sehr getragene Nummer. Nicht mehr oder weniger als, wie der Name schon sagt, eine Einleitung. „Too Much On Your Plate“ ist dagegen ein rockiges Stück und bildet somit zumindest eine Auflockerung des Albums. Die restlichen drei Titel der Bonus-Tracks „Happy Old World“, „Vanessa Simmons“ und „Ball And Chain“ hat man bereits als „offizielle“ Titel auf „Once Again“ gehört und unterscheiden sich von diesen nur durch die quadrophonische Abmischung.
Fazit: Das zweite Album von Barclay James Harvest enthält mehr Höhepunkte als sein Vorgänger. Hier gibt es jede Menge unaufgeregte und dafür umso eingängigere Musik zu hören, die gerade mit ihren Melodien punkten kann, die nicht selten Ohrwurmcharakter aufweisen. „Once Again“ ist ein schönes Album geworden und enthält so manchen Klassiker der britischen Formation.
| Anspieltipp(s): |
She Said, Galadriel, Mocking Bird, Lady Loves |
| Vergleichbar mit: |
der nächsten Platte |
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| Veröffentlicht am: |
8.7.2012 |
| Letzte Änderung: |
7.7.2012 |
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