SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
2.9.2010
Anyone's Daughter - Adonis
Atrox - Terrestrials
It Bites - The Big Lad In The Windmill
Deformica - Paramo
1.9.2010
Collapse Under The Empire - The Sirens Sound
Demians - Mute
30.8.2010
Frogg Café - Bateless Edge
Kevin Hufnagel - Songs for the Disappeared
Emerson, Lake & Palmer - High Voltage
29.8.2010
OHO - Bricolage (CD+DVD)
Anubis - 230503
28.8.2010
Lye By Mistake - Fea Jur
OHO - Okinawa
The Inner Space - Agilok & Blubbo
27.8.2010
Klaus Schulze - La Vie Electronique 8
Lye By Mistake - Arrangements For Fulminating Vective Details
My Brother The Wind - Twilight In The Crystal Cabinet
CANO - Eclipse
ARCHIV
STATISTIK
16769 Rezensionen zu 10702 Alben von 4015 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Exsimio

Exsimio

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1999
Besonderheiten/Stil: instrumental
Label: Mylodon
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Carlos Pérez Bass, Gesang
Claudio Corcione Gitarre
Juan Ignacio "Iñaki" Varela Gitarre
Fernando Jaramillo Schlagzeug

Tracklist

Disc 1
1. Cigoto 2:42
2. Baretta 3:10
3. Ensueño 4:23
4. Porka Tana 3:38
5. El jucio de Jack y la madre de carneamarga 3:57
6. Empalme 3:48
7. 6 minutos de silencio 6:03
8. Travolta 4:11
9. Tributo 3:05
10. 5mm² 5:24
11. Angelmandinga 3:06
Gesamtlaufzeit43:27


Rezensionen


Von: Kristian Selm @


Stehen die Brasilianer hauptsächlich für die stärker melodische Spielart des Progressive Rocks aus Südamerika, so scheinen Bands aus Chile mehr die skandinavischen Vertreter des Kontinents zu sein. Die Bands von dort sind wesentlich heftiger, abgedrehter, komplexer, vom Sound her düsterer und somit je nach Geschmacksausrichtung auch eine Spur interessanter.

Neben Tryo und Akinetón Retard folgt mit Exsimio eine weitere Band aus den Anden, die die ruppigere Spielart bevorzugt. Musikalisch bewegt sich das Quartett (2x Gitarre, Bass, Schlagzeug) aus Santiago de Chile im verschwommenen Bereich zwischen gitarrendominantem Progressive und komplexem Alternative Rock Einflüsse aus Hard Rock und etwas Funk kommen ebenfalls hinzu. Als weitere Ergänzung gibt es bei zwei Titeln expressiven, anklagenden, stakkatoartigen Gesang, der der Musik noch mehr Schärfe verleiht.

Die elf Titel bewegen sich meistens im Bereich zwischen 3 und 4 Minuten, somit sorgt vor allem das gesteigerte offensive Tempo dafür, dass in dieser recht kurzen Zeit einiges passiert und die Songs stetig vorangetrieben werden. Es sind natürlich besonders die beiden Gitarristen, die der Musik von Exsimio ihren Stempel aufdrücken, mal schreien die Saiten, dann werden sie nur kurz angerissen oder fingerfertige Tonkaskaden duellieren sich mit virtuosen Bassläufen.

Die bei Kritikern so beliebte Schublade bzw. Vergleichsmomente lassen sich nur spärlich finden, bei etwas Grübeln fallen einem zumindest Bands wie Forever Einstein oder die harte Seite von Djam Karet ein, bei etwas Vorstellungskraft kommen vielleicht noch kleine King Crimson-Spritzer aus den 80ern hinzu. Da weiche Keyboardklänge oder Momente zum Ausruhen vollständig fehlen, wirkt die Musik von Exsimio gehetzt, urban, fast schon hektisch. Keinesfalls also etwas zum Ausruhen und keine Liebe beim ersten Anhören, aber man spürt dennoch, dass hier nicht nur schon oft gehörte Phrasen wiederholt wurden, Exsimio kommen direkt aus dem Leben.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 2.9.2005
Letzte Änderung: 2.9.2005
Wertung: 11/15

Zum Seitenanfang

© 1999-2009; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
Design: Ralf Damaschke - Webmaster: Udo Gerhards
RSS 2.0 - Klip - Sidebar
Impressum