The Dangers Of Strangers
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
MSI |
| Durchschnittswertung: |
7.67/15 (3 Rezensionen) |
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Besetzung
| Hew Montgomery |
Keyboards |
| Hugh Carter |
Bass, Acoustic Guitar |
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Gastmusiker
| Dennis Smith |
Drums |
| Alan Reed |
Vocals |
| Paul Kelly |
Vocals, Guitars |
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| Clark Sorley |
Additional Keyboards |
| Al Esis |
Drums on Pick A Window, You're Leaving! |
| Alan Quinn |
Drums on Dangers Of Strangers [bonus track] |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
The Dangers Of Strangers
1. The Dangers Of Stranges Pt.1 7.25 2. The Dangers Of Stranges Pt.2 4.43
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| 2. |
Rain Again
1. Rain Again Pt.1 1.51 2. Rain Again Pt.2 3.27 3. Rain Again Pt.3 2.53
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| 3. |
Hustler 2
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5.57
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| 4. |
Dreamtime
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7.58
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| 5. |
Pick A Window *[You're Leaving]
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4.39
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| 6. |
The Dangers Of Strangers *[bonus track]
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7.12
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| 7. |
Makers Of Strangers *[Video]
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0.01
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| Gesamtlaufzeit | 46:06 |
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Rezensionen
Von: Fix Sadler @ (Rezension 1 von 3)

The Dangers Of Strangers ist der dritte Streich der symphatischen Schotten.
Für dieses Album kam Alan Reed (bereits "erfolgreich" mit Pallas) zu seiner Ur-Band zurück. Da aber auch Paul Kelly weiterhin mit von der Party war, wurde der Gesang quasi aufgeteilt.
Das Titelstück und Hustler 2 wird somit von Kelly, Rain Again und Dreamtime von Reed eingesungen (also Pluspunkt für die Abwechselung). Pick A Window ist ein energisches Instrumental.
Energie ist dann auch das Stichwort für dieses Album... daran fehlt es nämlich ein wenig.
The Dangers Of Strangers Pt.1 bietet hübsche Melodien, jedoch auch fehlenden Biss. Getragen wird der Song durch Montgomerys Keyboards, Carters Bass ist auch zu vernehmen und die Drums klingen sauber - aber Gitarre ist eigentlich kaum zu hören und die Geschichte entwickelt sich doch recht träge. Das ist zwar bestimmt nicht schlecht, aber auch der engagierte Gesang von Keeble sorgt nicht für den entscheidenden Druck. Ab ca. Minute 4 bekommen wir dann doch ein Gitarren-Solo geboten und es folgt ein klassisches Neoprog-Gedudel a la Mark Kelly oder Tony Banks.
Part 2 ist dann ein straighter Melodic-Rocker, der aber auch mit angezogener Handbremse aus den Boxen kommt.
Rain Again ist dann ein "Longtrack", der stilistisch vielleicht an Anderson/Bruford/Wakeman/Howes Quartet erinnert. Soll heißen: die drei Parts haben überhaupt nichts miteinander zu tun, richtige Übergänge gibt es auch nicht und nun ist eigentlich das letzte Quäntchen Prog auf der Strecke geblieben. Es handelt sich also um schöngeistiges Patchwork, das aber sehr gut von Alan Reed gesungen ist auch wenn man sich wünschte, es käme mal ein bisschen Druck auf...
Hustler 2 nimmt geschickt das Thema vom Original (auf Gullibles Travels) auf und bietet wieder die alte Liebe zu Genesis. Hier wirkt der Sound auch etwas wuchtiger, vermutlich weil der Bass lauter als das Keyboard ist. Musikalisch klingt das so, als habe ein verrückter Wissenschaftler Abacab mit A Trick Of The Tail gekreuzt ;)
Dreamtime ist der Höhepunkt der Scheibe. Befreit von den "Clone-Fesseln" (hier hat Alan Reed auch kompositorisch seine Finger im Spiel) entwickelt sich ein symphonischer und atmosphärisch dichter Rocker, der ein bisschen mit damals modernen Sounds "experimentiert"... Ehrlich gesagt, wäre es mir lieber gewesen, wenn Alan Reed diesen Song für Pallas aufgespart hätte, er hätte sich im Gitarren-betonteren Konzept seiner Stammband noch wesentlich besser gemacht. Leider ist auch hier die Fülle, der Druck nicht so wie es sein sollte - nun gut, Abel Ganz Outputs dürfen immer nur als Hobby-Releases betrachtet werden, weshalb ich ihnen das gar nicht übel nehme. Aber dennoch hätte Dreamtime im "richtigen Gewand" sogar Hitambitionen gehabt...
Pick A Window ist, wie angesprochen, das energische Instrumental. Das liegt an der Führungsposition von Bass und Gitarre, der Schlagzeugsound aus der Dose passt dazu. Hier wird auch für mehr Abwechselung gesorgt, und auch wenn Montgomery sein unvermeidliches Keyboardgedudel beisteuert kann man den Song als geglückten Ausklang einer neoprogangehauchtem Melodic-Scheibe betrachten.
Ich mag Abel Ganz, ich mag auch diese Scheibe, aber nüchtern betrachtet ist das dann doch wohl was für die Hardcore-Neoproggies die schöngeistige Momente in Verzückung versetzen. Davon gibt es auf dieser Scheibe mehr als genug - und irgendwie ist das Teil auch kultig.
Ich weiß gar nicht, ob man die Scheibe noch im Original bekommt, aber laut meiner Information gibt es von f2records eine Box mit den ersten drei Studio-Alben (inklusive Dangers Of Strangers) der Kultband. Die kann ich dem Neoprog-Fan durchaus ans Herz legen, auch wenn der Sound 80ies-getränkt ist und Abel Ganz es nie darauf angelegt haben mit eigener Identität zu musizieren; ein Genesis/Marillion Clone halt, aber ein netter.
| Anspieltipp(s): |
The Dangers Of Strangers Pt. 1 |
| Vergleichbar mit: |
Marillion, Genesis, Pallas |
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| Veröffentlicht am: |
14.7.2003 |
| Letzte Änderung: |
11.2.2009 |
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Von: Fix Sadler @ (Rezension 2 von 3)

2008 wiedererscheint dieser "Klassiker" des NeoProg. Remastered, repackaged und überhaupt.
Als 20th Anniversary Edition ist das Teil auf Hochglanz poliert. Das Artwork ist nicht viel ansprechender geworden, aber in gewisser Weise professioneller und auch passender. In einer Kartonage kommt das Digipak daher, bietet nostalgische Bilder und das Booklet hat natürlich alle Texte, die exakten "Credits" für jedes einzelne Stück und Liner Notes auch von Alan Reed.
Inhaltlich ist die Platte auf jeden Fall aufgewertet, denn wo das MSI-Release noch sehr "mumpfig" daher kam, ist nun alles sehr differenziert, klar strukturiert und auch druckvoller. Die Musik wird dadurch aber nicht wirklich besser und die Kritik-Punkte (guckst Du oben) nur etwas abgeschwächt. Das Abschluss-Instrumental bekommt einen längeren Namen spendiert, verändert hat sich aber nichts. Ausserdem gibt es eine durchaus hörbare Demo-Version der Dangers Of Strangers. Das zusätzliche Video verblüfft zunächst mit der Tatsache, dass das ganz schön junge Typen waren... Wirklich sehr jung sehen die da aus. Ansonsten ist es eine 20-minütiges Studio-Filmchen mit sympathischen Musikern, ohne Alan Reed (oder habe ich ihn übersehen?). Die anderen kenne ich nicht gut genug um sie zuzuordnen und da das vermutlich allen so geht, hält sich der Unterhaltungswert der Sache in Grenzen.
Es ist schön, dass man diese CD in vernünftiger Weise wieder bekommen kann, aber ein echtes Super-Highlight ist das letztlich natürlich trotzdem nicht. Abel Ganz gehörten damals zur zweiten, womöglich dritten Garde und da standen sie charmant und sympathisch. Wer ein Fan des typischen NeoProg der 80er Jahre ist, sollte sich dieses Teil durchaus zulegen. Allen anderen sei gesagt; sucht woanders nach Spass!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
11.2.2009 |
| Letzte Änderung: |
11.2.2009 |
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Nach „Gullible’s Travels“ war das Kapitel Abel Ganz eigentlich geschlossen. Umso überraschter war ich, als 1988 in einem holländischen Prog-Magazin (Freya?) die Ankündigung von „The Dangers of Strangers“ zu lesen war. Also sofort einen Scheck in die Post und ab damit nach Schottland. Das Tape, das kurz darauf eintrudelte, hatte selbstverständlich wieder ein Cover Marke „Eigenbau“, das einen bösen Mann zeigte, der im Park kleinen Mädchen auflauerte. Die zwei Cover, die die CD bzw. den CD-Re-Release schmückten, sind dagegen kleine Meisterwerke.
Der erste Teil des Titelstückes wurde in einer ersten Version auf dem von Steven Wilson zusammengestellten zweiten „Exposure“-Sampler mit dem passenden Namen „Double-Exposure“ verewigt. Paul Kelly, der nicht mehr als festes Mitglied der Band auftrat, warnt mit seiner kraftvollen Stimme die kleinen Mädels unter den Hörerinnen, des nächtens doch genau zu überlegen, wen man im dunklen Park sein Vertrauen schenkt. The Dangers of Strangers - sagenhafter Reim. Ein Gitarrensolo (Paul Kelly) gefolgt von einem Quitschekeyboardsolo und ein sanfter Übergang in den zweiten Teil. Wunderbar, der beste Song in der Abel Ganz-Diskografie.
Auch Alan Reed war wieder mit von der Partie. Pallas selbst bereiteten zu dieser Zeit „Voices in the Dark“ bzw. „Sketches“ vor. Die von dem Rückkehrer dargebotenen Stücke („Rain Again“ und „Dreamtime“) sind musikalisch schwächer als das Titelstück und die Fortsetzung der Hustler-Geschichte, die beide von Paul Kelly gesungen werden. Insgesamt gibt es jedoch wieder feinsten Neo-Prog zu hören, der jedem Marillion/Pendragon-Fan jener Tage zusagen sollte. Und der Sound ist (nicht zuletzt auf der 2008er CD-Version) diesmal auch völlig in Ordnung.
| Anspieltipp(s): |
The Dangers of Strangers |
| Vergleichbar mit: |
Marillion, Pendragon |
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| Veröffentlicht am: |
4.2.2010 |
| Letzte Änderung: |
5.2.2010 |
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