Hazy Monet (Live in New York City 1997)
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Blueprint |
| Durchschnittswertung: |
6/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| John Wetton |
lead vocal,acoustic guitar |
| Martin Orford |
keyboards,harmony vocal |
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| Ian McDonald |
flute,harmony vocal |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
The circle of St.Giles
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2.07
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| 2. |
Heat of the moment
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6.02
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| 3. |
Book of Saturday
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4.32
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| 4. |
Sole Survivor
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4.13
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| 5. |
The smile has left your eyes
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4.12
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| 6. |
Thirty years
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3.35
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| 7. |
Hold me now
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6.24
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| 8. |
Rendez-vous 6.02
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5.51
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| 9. |
Quilmes
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3.41
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| 10. |
The Night Watch
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5.05
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| 11. |
Arkangel
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4.54
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| 12. |
Battle lines
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5.52
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| 13. |
Starless
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5.47
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| 14. |
Easy money
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7.36
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| Gesamtlaufzeit | 69:51 |
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Rezensionen

Bezüglich seiner zahlreichen Konzertveröffentlichungen meinte Wetton in einem Interview, er hätte diese Idee von Robert Fripp übernommen, um den bösen Bootleggern das Handwerk zu legen. Im Falle von "Hazy Monet-live in New York city" kann man wegen der relativ bescheidenen Klangqualität tatsächlich von einer offiziellen Bootlegveröffentlichung sprechen. Das bezieht sich aber nur auf die Tatsache, dass das hörbar kleine Publikum unverhältnismäßig laut ist, und es sich daher wahrscheinlich um eine Amateuraufnahme handelt.
Wir haben es hier allerdings mit der Bootlegqualität der 90-er zu tun, immer noch viel besser als die matschigen Bootlegaufnahmen der 70-er. "Hazy Monet" ist in mindestens zweifacher Hinsicht außergewöhnlich: die intime Atmosphäre eines kleinen Klubs erlaubte Wetton zahlreiche Scherze und Kommunikation mit dem Publikum. So stimmt Wetton beispielsweise scherzhaft einige Töne von "Larks' tongues in aspic part 2" oder "Schizoid man" auf seiner akustischen Gitarre an. Als Wetton ankündigt, dass er demnächst "cities of brotherly love, Nuremberg und Munich" besuchen wird, lacht das Publikum...Ouch, Johnny... An anderer Stelle scherzte er auch über King Crimson, es sei ihm also nochmal verziehen...
Zu den Besonderheiten dieser Aufnahmen zählt sicherlich auch die zurückhaltende musikalische Präsenz des ex-King Crimson-Musikers Ian McDonald, die sich in seinem Flötenspiel manifestiert. Die akustische Art des Konzertes hindert Wetton beispielsweise nicht daran, eine außergewöhnlich temperamentvolle Version von "Soul Survivor" abzuliefern. Auch einige Spielereien innerhalb der Songs erscheinen bei diesem Künstler außergewöhnlich. Stimmlich schonte sich Wetton an jenem Tag nicht, bisweilen brüllt er sich regelrecht die Seele aus dem Leib. Ob das auf seine bekannten Probleme zurückzuführen ist, oder seine Stimme einfach überstrapaziert war, kann ich natürlich nicht beurteilen. Manchmal schon unglaublich, wie die akustischen Gitarrensaiten diesen gewaltigen Wetton'schen Bassanschlag aushalten... Nicht selten klingt das alles ungewohnt aggressiv.
Gespielt werden, wie bei Wetton üblich, Asia-, King Crimson-, UK-, und Solosongs, die durch die bereits geschilderten Umstände eine interessante Note erhalten.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
24.12.2003 |
| Letzte Änderung: |
24.12.2003 |
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Ich sag es gleich: Finger weg von diesem Album! Alles, was man von einem solchen Album erwarten könnte, wird sofort zunichte gemacht! Warum? Die Antwort ist ebenso schnöde, wie traurig - dies ist kein offizielles Livealbum, sondern die offiziellen Veröffentlichung eines (audience-recording) Bootlegs. Die Soundqualität ist gelinde gesagt miserabel und einer offiziellen Veröffentlichung (ohne zusätzliche Bemerkung) nicht würde. Punto, basta!
Aber es hätte ein wundervolles Album sein können, ja sein müssen. Der (eigentlich) große Martin Orford von IQ an den Tasten, als Special Guest der King Crimson-Mitbegründer Ian McDonald, dazu John Wetton in einer Stadt, die für ihn, seit Anbeginn seiner Karriere eine besondere Bedeutung haben muss. Ein Set mit einem guten Querschnitt aus dem Material seiner ehemaligen Bands: King Crimson ('Book of Saturday', 'The night watch' und 'Easy money'), U.K. (das unvermeidbare 'Rendezvous 6.02' mit einem erstaunlich schlechtem Martin Orford und 'Thirty years'), Asia ('Heat of the moment', 'Sole survivor', 'The smile has left your eyes'), alles in allem klassisches Material, dass eine angemessene Live-Interpretation verdient hätte. Aber nein - der Sound der CD lässt es gar nicht zu, dass wir objektiv urteilen können, obwohl ich gestehen muss, dass man auch von der Performance selbst enttäuscht sein muss. Außerdem gibt's seine älteren ('Hold me now' und 'Battle lines' - meine Güte, wie viele Versionen gibt es denn nun davon?) und neueren ('Arkangel') Solo-Kompositionen, doch weh, doch ach! Nichts von alledem hat wirklich Relevanz, wenn man sich die Erbärmlichkeit des hier präsentierten Sounds vor Augen, pardon vor Ohren führen muss. Da gibt es nix! Auch kein weiteres Wimmern des Rezensenten, der doch sonst ein so glühender Verehrer der Wetton'schen Kunst ist - diese Scheibe bietet nichts, was man haben sollte, haben muss oder haben will. Wer Wetton live und sogar in guter Vrfassung hören will, der sollte zu Nomansland - Live in Poland May 1998 greifen.
Noch ein paar Worte zum Label Blueprint, dass (zusammen mit seinen Schwesterlabels aus der Voiceprint-Gruppe) John Wetton mit seinen überstürzten und schlecht produzierten Veröffentlichungen einen Bärendienst erweist. Sicherlich liegt es in der Natur des Labels gerade jene Alben zu präsentieren, die bei den großen Plattenfirmen durchgefallen wären, wenn man aber einen Blick auf die letzten Veröffentlichungen aus dem Hause Voiceprint blickt, muss man sich fragen, ob es nicht manchmal für diese Durchfallen gute, ja sehr gute Gründe gibt.
| Anspieltipp(s): |
Lieber nicht. |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
25.12.2003 |
| Letzte Änderung: |
25.12.2003 |
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