Tranzition
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Cuneiform |
| Durchschnittswertung: |
9.67/15 (3 Rezensionen) |
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Besetzung
| Richard Pinhas |
Gitarre, Elektronik |
| Antoine Paganotti |
Drums |
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| Philippe Simon |
Violine |
| Jérôme Schmidt |
Laptop |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Dextro
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10:50
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| 2. |
Moumoune Girl (A Song For)
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10:33
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| 3. |
Tranzition
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9:37
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| 4. |
Aboulafia Blues
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6:48
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| 5. |
Metatron (An Introduction To)
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24:25
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| Gesamtlaufzeit | 62:13 |
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Rezensionen

Auf- und abschwellende, brausende Klangflächen, denen ein melodisches Element nahezu völlig fehlt, bestimmen sämtliche fünf Stücke dieses Albums. Die Mixtur aus Gitarren-, Violinen- und Computerklängen ist für das Ohr nur schwer in einzelne Stimmen aufzuschlüsseln. Lediglich einige gesprochene Worte und das Schlagzeug sind im Klanggeschehen schon aufs erste Hinhören zu identifizieren.
Der Einsatz des Schlagzeuges, das von Antoine Paganotti bedient wird, gehört zu den interessantesten Aspekten der Platte, da sein "akustischer" Charakter teilweise sehr stark betont ist. In Track 1 "Dextro" arbeitet Paganotti offenkundig mit Besen, was einen wirkungsvollen Kontrast zum elektronischen Soundgeflirre ergibt. Beim Titeltrack "Tranzition" implantieren die Drums zudem so etwas wie Tempo in ein musikalisches Geschehen, das die Zeit eigentlich eher als gemächliches Steigen und Sinken denn als rasches Vorwärtsgehen abbildet. Das Schlagzeug bleibt allerdings je länger die Platte läuft, desto mehr zum Schweigen verurteilt.
"Tranzition" gehört zu jener Sparte von Musik, die sich dem menschlichen Gedächtnis weitgehend entzieht. Sie ist da, so lange sie erklingt, aber sie lässt sich nachträglich nur als gleichförmiger, ineinanderfließender Klangeindruck ohne konkreten Ablauf memorieren. Damit lässt sich solche Musik aber auch während des Hörens nur schwer "mitdenken", man kann sich von ihr umspülen und tragen lassen, aber es besteht immer die Gefahr des gedanklichen Abirrens und der Reduzierung auf eine nur noch nebenher wahrgenommene Klangtapete.
Für Elektronikfreunde dürfte das Album von großem Interesse sein, seine klangliche Opulenz, das Schwelgen in tosenden Soundkaskaden macht es aber sicher auch für Hörer konsumierbar, die der Elektronik ansonsten nicht so viel abgewöhnen können. Vorlieben für die progtypische Gestaltung mehrteiliger Abläufe werden hier jedoch nicht bedient. Die Punktzahl vergebe ich unter ausdrücklichem Hinweis auf diesen Umstand.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
14.3.2004 |
| Letzte Änderung: |
19.11.2004 |
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Die Stücke von "Tranzition" basieren wie die des Vorgängers "Event and Repetitions" auf langsam auf und ab wallenden Klangflächen, die teils mit elektronischem Instrumentarium, teils mit Soundscapes-ähnlichen Gitarreneffekten erzeugt werden. Durch die Verwendung von Schlagzeug in den ersten vier Stücken wirken die Klangkaskaden hier jedoch nicht so schwer und statisch. Schlagzeuger Antoine Paganotti, ansonsten Sänger der aktuellen Magma-Besetzung, lockert mit seinem variablen Spiel, das sich keineswegs auf bloße Rhythmusarbeit beschränkt, die Sperrigkeit der Musik auf, eine faszinierende Kombination.
Wie Kollege Ralf schon beschreibt, tritt das Schlagzeug im Laufe der Zeit immer mehr in den Hintergrund, bis es bei "Metatron" schließlich ganz fehlt. Dafür finden sich in diesem Stück einige elektronische Klänge, die an Pinhas' monolithische Frühwerke wie "Iceland" erinnern.
Insgesamt ein beeindruckendes Werk für Elektronik-Freunde.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
9.5.2004 |
| Letzte Änderung: |
9.5.2004 |
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Dies ist die einzige Pinhas-CD, die ich bisher kennenlernen durfte, wenn man mal von Stand By der Band HELDON absieht.
Nun empfinde ich solcherart Musik oft als sehr spannend, kann sie mitdenken oder nach dem Hören im Gedächnis halten, verstehe aber auch Ralfs Einwürfe sehr gut.
Die ganze CD ist eine Mischung aus Fripps "Soundscapes" oder "Frippertronics" mit Drums und Klaus Schulzes Ideen. Es gibt an- und abschwellende Soundwände, mal vom Synthie, mal von Gitarrenloops. Nur dass hier ein Schlagzeuger mitmacht und der Musik etwas mehr Leben einhaucht (was mir wirklich gut gefällt). Die Frage, die sich aber stellt: was unterscheidet sie von anderen CDs in ähnlicher Machart?
Wenig, lautet da die Antwort. Läge sie irrtümlich im Cover von. z.B. Fripps "Soundscapes Vol. 3" - der Unterschied würde nur ausgesprochenen Kennern auffallen. So bleibt mir zu sagen: mir gefällt es, besonders auf Reisen in der Bahn oder Nachts kann ich sie sehr gut anhören, aber es ist doch nichts wirklich Neues - solcherart Musik gibt es inzwischen zu viel, um hier in die höheren Punkte zu greifen. Für Proggies warscheinlich ungeeignet.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
28.12.2004 |
| Letzte Änderung: |
28.12.2004 |
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