I, Claudia
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Cuneiform |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| John Hollenbeck |
drums, composition |
| Drew Gress |
acoustic bass |
| Matt Moran |
vibraphone, percussion |
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| Chris Speed |
clarinet, tenor saxophone |
| Ted Reichman |
accordion |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
just like him
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6:37
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| 2. |
Opening
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6:40
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| 3. |
"arabic"
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8:23
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| 4. |
The Cloud of Unknowing
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6:08
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| 5. |
Adowa (for gra)
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5:28
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| 6. |
"...can you get through this life with a good heart?"
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7:38
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| 7. |
Misty Hymen
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5:45
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| 8. |
couch
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8:59
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| Gesamtlaufzeit | 55:38 |
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Rezensionen

Eine Besetzung, die u.a. von Vibraphon, Akkordeon und Saxophon dominiert wird, wartet vermutlich nicht gerade mit hartem Rock auf. Wer das aus der oben angegebenen Musikerliste geschlossen hat, der - ja, der liegt ganz richtig. Dachte jemand etwas anderes? Das Claudia Quintet bewegt sich auf der jazzig-akustischen Seite des musikalischen Spektrums. Aber es ist weder Swing noch Bebop noch Freejazz noch sehr typischer "Jazzrock", der hier gespielt wird. Der kammermusikalische Ton, die vielen verschachtelten Rhythmen und das nicht ganz so große Gewicht, das auf der solistischen Improvisation liegt (die allerdings nicht völlig fehlt), nähern die Sache stattdessen bestimmten Spielarten des Avantprogs an.
Mir sind als Vergleichspunkt sofort die kanadischen Miriodor in den Sinn gekommen, die ebenfalls bei Cuneiform veröffentlichen. Einige der Tracks auf "I, Claudia" erinnern deutlich an die Art und Weise, wie die Kanadier ihre Stücke aufbauen. Die Umsetzung erfolgt allerdings anders als bei Miriodor rein akustisch und ist kompositorisch weniger stark festgelegt. Zudem fehlt der humoristisch-parodistische Anteil.
Der Sound des Claudia-Quintetts ist voll und rund, die fehlende Elektrifizierung lässt sich sicher nicht als Mangel ausmachen. Das Schlagzeug (und Schlagzeuger John Hollenbeck ist wohl etwas mehr als nur primus inter pares in der Gruppe) ist deutlich an Rockrhythmen orientiert. Wenn die Band riffig und akzentuiert loslegt, dann "kracht" es zwar nicht gerade, aber es ergibt sich ein packendes Zusammenspiel. Track 5 und 7 liefern dafür exzellente Beispiele, die beträchtlich über das hinausgehen, was ich nach dem sehr verhaltenen Beginn der Platte erwartet hatte.
Würde die Gruppe ihre Zurückhaltung öfters ablegen und auf das eine oder andere für meinen Geschmack allzu duftig-schwebende Klanggespinst verzichten, wärs mir recht. Aber trotzdem eine Empfehlung.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
15.3.2004 |
| Letzte Änderung: |
15.3.2004 |
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