...and the curse of the universe
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Anders Becker |
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| Timo Lommatzsch |
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| Sebastian Horn |
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| funkster t-xc9 missullis |
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| On Trial |
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| Liquid Sound Company |
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| e.stonji |
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| Colour Haze |
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| Vibravoid |
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| Al Kelsner |
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| Intrauterin Alliance aka baze.djunkiii + Homebass |
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| Paul Lamb |
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| Sula Bassana |
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| Matmopshere |
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| Cactus Cooper |
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| Lunatic's Head |
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| Cyman Lee |
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| Jay & Kay |
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| The Electric Pimp |
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| U17 |
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| Alia X. Navarro de la Paz |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
In which the Silver wing leaves the solar system, starts its old, tremendous metagrav drive and jumps into hyperspace
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10:18
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| 2. |
The sub-techmeric wave reaches the Nimbus system
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0:28
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| 3. |
A dreadful suspicion
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0:51
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| 4. |
A daring escape through the asteroid fields of the Jugon
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3:21
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| 5. |
The discovery of the lost transdimensional time-space vortex on the icplanet of Vistar 7
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3:19
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| 6. |
In which the young space pilot Lex Hunter finds out, that a beat booster sound system, two teenage psycho nymphs from Bebulas 5, three orgasmatron pills and zero gravity can make a pretty good party
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3:09
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| 7. |
Trapped beneath the silverdome of the undead teenage lesbian mutant vampire queens from Veneris Prime
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5:45
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| 8. |
Mistress Saya
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5:18
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| 9. |
The Decterian factory planet of Kraam Crezuum
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4:13
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| 10. |
An ordinary evening on board of the Silver Wing on one of those cold and lonely interstellar nights
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4:16
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| 11. |
Inside a Bruzzceegurian kitchen strange things can happen to a man with short legs
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3:07
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| 12. |
The wedding of the Zygmeterian princess Liliane the 2nd
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3:21
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| 13. |
Past the red suns of the Nerverian Nebula, beyond whom only loneliness lies
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9:15
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| 14. |
In which the Decterian Blood Demons take bloody revenge
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6:13
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| 15. |
The curse of the universe
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6:01
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| 16. |
In which death has silver wings
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7:13
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| Gesamtlaufzeit | 76:08 |
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Rezensionen

Wie beginnt man die Rezitation einer solchen CD ? Am besten mit der Selbstbeschreibung auf dem Backcover:
" This is the first psych-o-phonic, in-head science fiction b-movie for inner-eye-listening pleasures, which is being transvisualized via the soundtrack to your very own imaginary space, psych, teen, mutant, love, trash, porn, noize sci-fi movie."
Das stimmt, alles klar;-)) ?!
Sehr viele Musiker aus diversen Bands, von denen ich nur "Mandra Gora Lightshow Society" kenne, zelebrieren hier ihre Vorliebe für Sci-Fi der nicht ganz so anspruchsvollen Art. Allein das Wort "Metagrav" im ersten Titel verrät die Nähe zur Serie "Perry Rhodan", die ausdrücklich als Inspiration genannt wird. Einer der momentanen Titelbildszeichner der Serie gestaltete auch das Cover dieser CD. Der Bandname verrät ebenfalls die Nähe zur englischen Serie "The Avengers" aus den 60ern, bei uns unter "Mit Schirm, Charme und Melone" bekannt. Wir sind mit dieser Musik also mittendrin in den fröhlichen "Swinging Sixties".
Obwohl der Metagrav eigentlich geräuschlos ist, start die "Silver Wing" mit langsam hochfahrenden, dröhnenden Maschinen, warscheinlich des Effektes wegen, es beginnt eine zehnminütige Spacerock-Reise in bester Krautrockmanier, mit modernen Sounds und Beats angereichert, man nehme die frühen CAN und kreuze sie mit Hawkwind (ist zumindest meine erste Assoziation gewesen) und nehme ein deutsch gesungenen Refrain aus der NDW-Zeit "Ich bin mein eigener Raumschiffkomandant, ich reise reise reise in das Unbekannt" - hypnotisch, freakig, klasse!.
Weiter geht es mit zwei kurzen Soundspielreien am Synthie bzw. Mellotron (?). Dann kommt wieder so ein freakiges Stück mit hypnotischen Beats und Spacegitarren, um danach gleich in bester Elektronik-Manier den Eisplaneten zum klingen zu bringen inkl. knirschendem Eis unter den Schuhen.
Eines meiner Lieblingsstücke ist Track 6, sanft wogen die Soundwolken der Synthies in bester Ambientmanier hin und her, verweben sich mit metallisch klingenden maschinenhafte Rhythmuseinlagen und in der Ferne hört man, das die beiden Nymphen auch ihren Spaß haben - "Barbarella" läßt grüßen. Auch der nächste Titel beginnt sanft schwebend, eine Frauenstimme erklärt den Astronauten, wer sie ist (eine "undead teenage lesbian mutant vampire queen" und dann geht es mit schnellen Maschinenbeats zur Sklavenarbeit.
Ich will jetzt nicht alle weiteren Titel durchgehen, im Stil der beschriebenen Stücke geht es bis zum Ende durch, eine wunderbar bizarre, lustige Mischung diverser Klangvorstellungen. Was mir z.B. auch sehr gut gefallen hat, war die "Nachtsendung" eines Radiosenders mitten in der Einsamkeit in einem verlorenen Winkel der Milchstrasse. Eine klasse Persiflage auf diverse Countrysendungen in der tiefster Nacht mit schnulziger Ballade für einsame Herzen (und sägenden Gitarren). Auch sehr schön der vorletzte Titel, verhallte akustische Gitarre mit rauchigem Sprechgesang, Streichern und anderen Schnickschnack. Pathetisch wie Eloy, zart wie manche Floyd oder Porcupine Tree-Stücke.
Fazit, wer Psychedelic mag, Elektronik oder Bizarres aus anderen diversen Ecken, gern vergnüglich im Kosmos rumreist und das Ganze auch noch mit einem Schmunzeln, höre hier rein. Für mich quasi die akustische Umsetzung der "Sterntagebücher" des Ijon Tichy ;-)) Viel mehr davon.
| Anspieltipp(s): |
durchhören, wirkt nur als Gesamtkunstwerk |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
6.6.2004 |
| Letzte Änderung: |
11.3.2006 |
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"The first psych-o-phonic in-head science fiction b-movie for inner-eye listening pleasures" nennt sich ganz unbescheiden die Veröffentlichung des Mega-Projektes The Psychedelic Avengers. Nicht weniger als Musiker von 21(!) quer über den Globus verteilten Underground-Formationen werkelten hier mit, um einen unbeschreiblich intensiven Psychedelic Trip eines imaginären, hauptsächlich von Perry Rhodan inspirierten Films zu generieren. Ziel des Konzeptes war es, den Hörer auf eine ganz eigene Reise mitzunehmen und gänzlich seine Umwelt vergessen zu lassen.
Eine Idee, die aufgeht, sofern man natürlich bereit und offen ist, sich einem sehr weiten Feld von Science-Fiction-Musik sowie sehr viel Experimentierfreudigkeit auseinander zu setzen. Kein New-Age-Geblubber zieht hier durch den Äther, sondern mannigfaltige Soundexperimente; 60s-Gitarren-getriebener Space / Psychedelic Rock, bis hin zu mechanisch-sterilen Beats machen das Klangerlebnis zu einer einzigartigen Reise durch Raum und Zeit. "Richtiger" Gesang spielt nur eine sehr untergeordnete Rolle, meist sind es im Raum verhallende Stimmen oder ein fast unverständliches Gemurmel.
Die "Gebrauchsanleitung" zur CD empfiehlt dem Hörer eine mehrmaliges, konzentriertes Anhören in entsprechender Lautstärke bzw. mit dem Kopfhörer, um die volle Tiefe der Aufnahmen zu durchdringen. Auch wenn hier eine Unzahl an Bands beteiligt sind, so entsteht erstaunlicherweise kein reines Flickwerk, obwohl sich die Titel teilweise stilistisch stark untereinander unterscheiden. Irgendwie werden sie jedoch durch eine gemeinsame Atmosphäre, das gleiche Lebensgefühl von unendlicher Weite zusammengehalten.
Vor allem ziemlich oft eingesetzte Fuzz-Gitarre sowie schwebende, orientalisch angehauchte Sounds bzw. scheinbar drogendurchtränkte Rhythmen prägen diesen Trip in die eigene Vorstellungskraft. Einfach mitkommen und schwerelos mitfliegen!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
25.7.2006 |
| Letzte Änderung: |
25.7.2006 |
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