NIITTOAIKA
|
|
Informationen
Allgemeine Angaben
|
|
| Label: |
Silence |
| Durchschnittswertung: |
11.5/15 (2 Rezensionen) |
|
Besetzung
| Olli Kari |
Drums, Percussion, Vibraphone, Marimba |
| Heikki Puska |
Guitar, Piano, Percussion |
| Lassi Kari |
Bass |
| Tuure Paalanen |
Cello |
|
| Lauri Kajander |
Guitar |
| Hanne Eronen |
Flute |
| Inka Eerola |
Violin |
|
Gastmusiker
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Soft Machine I
|
5:09
|
| 2. |
Soft Machine II
|
8:00
|
| 3. |
Soft Machine III
|
3:22
|
| 4. |
Afrodite I
|
5:18
|
| 5. |
Afrodite II
|
7:32
|
| 6. |
Drontti I
|
2:49
|
| 7. |
Drontti II
|
7:59
|
| 8. |
Drontti III
|
6:25
|
| Gesamtlaufzeit | 46:34 |
|
|
Rezensionen

Schön, einfach nur schön ist die Musik auf "Niittoaika", der zweiten CD der finnischen Gruppe UZVA. Melodischen Kammerrock machen die Finnen, getragen von den Klängen einer Vielzahl dicht und komplex ineinander verwobener, meist akustischer Instrumente.
Elegisch-getragen geht die Scheibe mit dem ersten Teil von "Soft Machine" los, bestimmt vom Vibraphon und den beschaulichen Klängen der Streichinstrumente. Im zweiten Teil steigert sich das Tempo und die Nummer entwickelt sich zu einem beschwingten Jazzrocker, in dem es durchaus Anklänge an die Namensgeber aus Canterbury gibt. Fluffiger Jazzrock ist das, angereichert mit einigen folkloristischen Einsprengseln. Die Melodieführung wechselt munter durch die Instrumente, und Vibraphon, Flöte, Violine und E-Gitarre streuen kurze jazzige Soli ein. Gegen Ende von Teil 3 steigert sich das Stück dann noch deutlich, wird etwas lauter und krachig (insbesondere die E-Gitarre) und erreicht damit fast mahavishnuartige Gefilde.
Mit "Afrodite" folgt dann eine elegische, sehr ruhige Klangmalerei, die im zweiten Teil in einen entspannten jazzigen Jam mit folkigem Westcoast-Flair übergeht.
Mit "Drontti" kommt dann der Höhepunkt der Scheibe. Im Prinzip wird hier der Ablauf von "Soft Machine" wiederholt. Teil 1 geht wieder sehr ruhig und getragen los, dominiert von Vibraphon, der Flöte und den Streichern. Teil 2, der mit dezenten Akustikgitarrenklängen beginnt, steigert sich dann langsam aber deutlich, und ab der Mitte des Stücks erreicht die Musik erstmals symphonische Klanggewalt. Es rockt und geht ziemlich zur Sache. Die Instrumente werden auch einmal durch Effektgeräte gejagt, die Streicher legen los, Pauken sorgen für heftige Rhythmen und das Vibraphon für vorantreibende Hektik. Mit Teil 3 wird es dann fast schräg: Das Cello knarzt, das Akkordion jault, die Violine nörgelt, die E-Gitarre kracht und der Bass wummert. Das immer wilder werdende Stück endet schliesslich in einem wüsten Tutti-Finale. Klasse!
Ein wenig erinnert mich "Drontti" an Isildurs Bane, an die kammerrockigen Nummern auf "MIND Volume 1" und "MIND Volume 2". Wer Isildurs Bane schätzt, sollte eigentlich auch mit "Niittoaika" keine Probleme haben, auch wenn es hier meist ruhiger, aber auch ein wenig jazziger zugeht! Schönes Cover!
| Anspieltipp(s): |
Drontti |
| Vergleichbar mit: |
stellenweise Isildurs Bane |
|
| Veröffentlicht am: |
23.8.2004 |
| Letzte Änderung: |
14.9.2004 |
|
|
|
Zum Seitenanfang

Das ist wirklich eine feine Scheibe. Luftig, flockig und entspannt - trotz des für deutsche Ohren und Augen ganz und gar nicht entspannenden Plattentitels...
Achims Vergleich mit Isildurs Bane trifft stellenweise, wenn man sich Isildurs Bane kammermusikalischer, akustischer vorstellt. Hervorheben möchte ich aber noch "Drontti II", das meines Erachtens vor allem nach einer - sehr sympathischen und weit weniger ausufernden - Low Budget Version von Mike Oldfields Incantations klingt! Das ansatzweise schräge "Drontti III" hingegen erinnert mich mit seiner Verbindung von Rock-Energie und kratzigen Streichern mehr an die belgisch-englischen 70s-Progger Esperanto.
| Anspieltipp(s): |
|
| Vergleichbar mit: |
|
|
| Veröffentlicht am: |
17.9.2004 |
| Letzte Änderung: |
13.11.2004 |
|
|
|
Zum Seitenanfang
Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von UZVA
Zum Seitenanfang
|