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Pekka Pohjola

Keesojen lehto

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1977
Besonderheiten/Stil: instrumental; Jazzrock / Fusion; Klassischer Prog
Label: Love Records
Durchschnittswertung: 10.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Pekka Pohjola Bass, Keyboards, Spinett

Gastmusiker

Mike Oldfield Guitars
Pierre Moerlen Drums
George Wadenius Guitar
Vesa Aaltonen Drums
Sally Oldfield Vocals
Wlodek Gulkowski Synthesizer, Piano

Tracklist

Disc 1
1. Oivallettu matkalyhty 5:03
2. Kädet suoristavat veden 4:38
3. Matemaatikon lentonäytös 7:14
4. Pääntaivuttelun seuraukset

1. Osa 1. Sulamaan jättey kipu 4:30
2. Osa 2. Nykviä keskustelu tuntemattoman kanssa 11:18

5. Varojen varaslähtö 1:50
Gesamtlaufzeit34:33


Rezensionen


Von: Kristian Selm (Rezension 1 von 2)


Einer der bekanntesten und besten Musikers Finnlands zeigt hier hauptsächlich auf allerlei Flyygeli und am Basso eindrucksvoll, dass er wirklich zu den Grossen der Zunft zählt. Um dem ganzen noch die Krone aufzusetzen, spielen auf "Keesojen lehto" als Gäste Mike Oldfield, sowie Pierre Moerlen bei vier der fünf Lieder mit. Bei einem Song säuselt zusätzlich Sally Oldfield wunderschön im Hintergrund. Somit ist wohl eindeutig klar sein, in welche Richtung dieses Album geht. Da bis auf ein Lied nur Mike Oldfield in die Saiten greift, ist dies schon fast ein reines Oldfield Album. Doch eben nur fast.

Pekko Pohjola's Kompositionen sind für meinen Geschmack wesentlich abwechslungsreicher, da leicht jazzig angehaucht und weil er sich ausschließlich für Keyboards und Bass zuständig fühlt, ist auch die Gitarre nicht ganz so omnipräsent. Alle Titel sind zwar in finnisch, aber bis auf das Hintergrund "lalala" von Sally Oldfield, benutzt niemand seine Stimmbänder und so bleibt es ein reines Instrumentalalbum.

Prägnant ist zwar zum einen die typische Oldfield Gitarre, jedoch sorgen verschiedene Keyboardklänge für einen Ausgleich. Die Soli sind absolut virtuos und geben den Kompositionen den letzten Schliff. Da die Länge der Stücke sich normaler Songlänge bewegen Maß und es nur einen Longsong gibt, ist auch eine schnellere Entwicklung vorhanden, im Gegensatz zu den Oldfield'schen Kompositionen aus dieser Zeit. Dies tut dem Album besonders gut, leider ist die Gesamtspielzeit leider etwas zu kurz geraten, doch wird dafür fast auf Gesamtlänge gleichbleibend sehr gute Niveau gehalten.

Vom musikalischen tendiere ich zu den kürzeren Liedern, der zweigeteilte Longsong "Pääntaivuttelun seuraukset" ist jedoch das Kernstück der Platte. Er beginnt sehr verhalten mit einem Bass Solo, um sich jedoch sehr jazz-rockig zu entwickeln und in einem fulminanten, bombastischen Solospektakel abwechselnd von Keyboard, Gitarre und Bass zu enden. Für mich das beste Mike Oldfield Album, welches nicht vom ihm selbst stammt.

Anspieltipp(s): Oivallettu matkalyhty, Matemaatikon lentonäytös
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 28.9.2004
Letzte Änderung: 30.4.2012
Wertung: 11/15

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Von: Udo Gerhards (Rezension 2 von 2)


Kristian hat die Musik schon soweit treffend beschrieben. Ich möchte nur noch anmerken, dass ich - obwohl i.A. "Keesojen lehto" am meisten gelobt zu werden scheint - Pohjolas erste zwei Solo-Alben noch besser finde. Klar, "Keesojen Lehto" hat zum einen Mike Oldfields stets präsente jaulend-hymnische Gitarre als Pluspunkt, und ist zum anderen einfach ein sehr nobles, gediegenes Instrumentalalbum zwischen verspielter Symphonik und leichtfüssigem Jazzrock mit ganz saftem Folktouch.

Aber "Harakka Bialoipokku" und vor allem der Erstling "Pihkasilma Kaarnakorva" sind etwas vielfältiger, wirken abenteuerlustiger und haben einen bizarren Hang zur zappaesken Schrägheit, der auf "Keesojen Lehto" erst im kurzen Schlußstück "Varojen varaslähtö" zum Tragen kommt, mir die beiden Vorläufer-Alben etwas sympathischer macht, auch wenn sie nicht so gediegen und poliert, sondern kratziger, rauher wirken.

Ansonsten sollte man noch auf die diese LP umgebenden Namensverwirrungen hinweisen: "Keesojen Lehto" ist wohl auch schon unter den anderen Namen "Skuggornas Tjuvstart", "Mathematician's Air Display" und "The Consequences of Indecision" (sic!) veröffentlicht worden. Soweit ich weiss, war der musikalische Inhalt aber jedesmal der gleiche.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 25.12.2004
Letzte Änderung: 25.12.2004
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Pekka Pohjola

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1972 Pihkasilmä Kaarnakorva 12.00 1
1975 Harakka Bialoipokku 10.50 2
1979 Visitation 11.00 1
1980 Kätkävaaran Lohikäärme 10.00 1
1992 Changing Waters 9.00 1
1997 Pewit 10.00 1

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