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Pekka Pohjola

Harakka Bialoipokku

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1975
Besonderheiten/Stil: instrumental; Jazzrock / Fusion; Klassischer Prog
Label: Love Records / Virgin
Durchschnittswertung: 10.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Pekka Pohjola Bass, Piano, E-Piano

Gastmusiker

Tomi Parkkonen Drums, Percussion
Eero Koivistoinen Sax
Pekka Pöyry Sax
Paroni Paakkunainen Sax, Piccolo
Bertil Löfgren Trumpet
Coste Apetrea Guitar

Tracklist

Disc 1
1. alku - the beginning 2:12
2. ensimmäinen aamu - the first morning 5:31
3. huono sää/se tanssi - bad weather/Bialoipokku dances 6:49
4. ...ja näkee unta - Bialoipokku's war dream 4:36
5. hereilläkin uni jatkuu - Bialoipokku's war 5:42
6. sekoilu seestyy - the madness subsides 4:17
7. elämä jatkuu - life goes on 7:47
Gesamtlaufzeit36:54


Rezensionen


Von: Achim Breiling @ (Rezension 1 von 2)


" Harakka Bialoipokku" (der englische Titel des auch von Virgin veröffentlichten Albums war "B The Magpie") ist die zweite Solo-LP des ehemaligen Bassisten von Wigwam. Hier wird die Geschichte von B erzählt, der Elster Bialoipokku, oder besser gesagt das was Bialoipokku an seinem ersten Lebenstag erlebt und träumt. Die etwas abstruse Geschichte wird rein instrumental dargebracht von Pohjola an Bass (E- und Kontrabass) und Piano, Tomi Parkkonen am Schlagzeug und einer Ladung Saxophonisten.

Ein recht gemächlicher, angenehmer Jazzrock wird hier geboten, dominiert vom Klang diverser Saxophone (gelegentlich auch einer Trompete und einer Piccolo-Flöte) und grundiert von Pohjolas Pianospiel und seinem warmen und verspielten Bassläufen. Überhaupt, verspielt ist wohl eine gutes Adjektiv um diese Musik zu beschreiben. Nicht seicht, aber auch nicht zu komplex wird hier musiziert, die Stücke sind sehr gekonnt arrangiert, bunt, abwechslungsreich, gleichzeitig aber in keiner weise schräg, anstrengend oder laut. Eine Art Soft-Brassrock ist das, mit deutlich jazzrockigem Einschlag, aber auch gelegentlichen folkloristisch-mittelalterlichen Ausflügen und kirmesartigen Eskapaden. Sehr schön auch das entspannte Trio für E-Piano, Bass und E-Gitarre "Sekoilu seestyy - the madness subsides" (das einzige Stück, in dem kein Saxophon zu hören ist), in dem der Samla-Gitarrist Coste Apetrea seinen Gastauftritt hat. Einzig mit der Geschichte scheint die Musik nicht all zu viel zu tun zu haben. "Bialoipokku's War" z.B. ist ein fröhlich beschwingter Jazzrocker, der eigentlich gar nichts kriegerisches an sich hat.

Wer mit dem Saxophonklang nicht klarkommt, sollte wohl einen Bogen um diese Scheibe machen. Allerdings wäre diese Platte vielleicht auch gut geeignet, um sich an diesen Sound zu gewöhnen. Kurzum: Eine angenehme, erstaunliche warme Platte aus dem hohen Norden.

Anspieltipp(s): egal
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 28.9.2004
Letzte Änderung: 29.6.2013
Wertung: 11/15

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Von: Kristian Selm (Rezension 2 von 2)


Pekka Pohjola war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung von „B the magpie” („Harakka Bialoipokku“ in der finnischen Originalversion) gerade mal 24 Lenze jung. Zusammen mit dem einige Jahre später veröffentlichten „Keesojen lehto“, bei dem u.a. Mike & Sally Oldfield, sowie Pierre Moerlen mitwirkten, gehören diese beiden Soloalben sicherlich zu den Highlights in der umfangreichen Diskografie des viel zu früh verstorbenen Finnen.

„B the magpie“ baut von der Stimmungstiefe auf jene Merkmale, die man von vielen anderen skandinavischen Alben kennt. Mit pastoralen Anklängen, einem leicht melancholischen Unterton werden auch gelegentliche Elemente der einheimischen Folklore, sowie etwas auflockernder Kirmes Charme aufgegriffen. Dominierend ist aber in erster Line ein leicht kammermusikalischer bisweilen Brass-Jazz-Rock-artiger Ansatz, bei dem jede Menge Blasinstrumente von Saxophon, Trompete bis hin zu Flöte zum Einsatz kommen und für eine Verbindung von Rockinstrumentarium und klassischen Einflüssen sorgen.

Trotz aller durchkomponierter Ernsthaftigkeit bewahren sich die Kompositionen dennoch so etwas wie eine gewisse innere Leichte, wodurch Sinfonischer Rock, Brass Jazz und moderne Klassik eine gekonnte Verbindung eingehen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 18.3.2013
Letzte Änderung: 19.7.2013
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Pekka Pohjola

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1972 Pihkasilmä Kaarnakorva 12.00 1
1977 Keesojen lehto 10.50 2
1979 Visitation 11.00 1
1980 Kätkävaaran Lohikäärme 10.00 1
1992 Changing Waters 9.00 1
1997 Pewit 10.00 1

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