Moonmadness
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Deram |
| Durchschnittswertung: |
11.67/15 (3 Rezensionen) |
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Besetzung
| Andy Latimer |
Gitarre, Flöte, Gesang |
| Peter Bardens |
Keyboards, Gesang |
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| Douglas Ferguson |
Bass |
| Andy Ward |
Schlagzeug |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Aristillus
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1:56
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| 2. |
Song within a Song
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7:12
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| 3. |
Chord Change
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6:43
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| 4. |
Spirit of the Water
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2:06
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| 5. |
Another Night
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6:55
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| 6. |
Air Born
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5:01
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| 7. |
Lunar Sea
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9:07
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| 8. |
Another Night
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3:22
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| 9. |
Spirit of the Water
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2:12
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| 10. |
Song within a Song
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7:06
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| 11. |
Lunar Sea
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9:50
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| 12. |
Preparation
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3:48
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| 13. |
Dunkirk
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5:26
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| Gesamtlaufzeit | 70:44 |
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Rezensionen

Ein sehr sphärisches, von weit ausladenden Keyboardflächen getragenes, äußerst ruhiges, aber niemals auch nur ansatzweise in seichtes New-Age-Gesäusel abdriftendes Album präsentierten Camel 1976 mit "Moonmadness". Fast hektisch erscheint da der erste, kurze Titel "Aristillus", das folgende "Song within a Song" kommt dann aber schon breit und gemächlich fließend daher.
"Chord Change" und "Another Night" sind in etwas rockigerem Tempo gehalten, das schönste Stück aber ist das federleicht daherschwebende "Airborne" mit seinem herrlichen Flötenspiel. Auch dieser Titel profitiert wieder von Andy Latimers unaufdringlicher Stimme (die auch hier wieder nur zu Beginn und Ende des Stückes eingesetzt wird).
Der lange Instrumentaltitel "Lunar Sea" beendet dieses Album mit schwebenden Klängen, bei denen man sich sehr gut irgendwo auf dem Mond vorstellen kann.
Fazit: Steht auf einer Stufe mit dem ebenfalls genialen "Mirage". Liebhaber sphärischer Keyboardklänge sollten "Moonmadness" diesem vielleicht vorziehen.
| Anspieltipp(s): |
Air Borne, Lunar Sea |
| Vergleichbar mit: |
Genesis, aber ruhiger |
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| Veröffentlicht am: |
28.4.2002 |
| Letzte Änderung: |
29.4.2002 |
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Nach dem recht erfolgreichen Album "The Snow Goose" wollten Camel wieder eine traditionelle Platte, also ohne zugrundeliegendes Konzept machen.
Der in der Nähe des Landepunktes von Apollo 15 gelegene und mit bloßem Auge zu sehende Mondkrater "Aristillus" war Inspiration für den kurzen Opener, der allerdings mit seinen Plastikkeyboards ein wenig nervt. "Song within a song" beginnt doch arg bedächtig, ehe er zur Hälfte ein wenig Fahrt aufnimmt und in ein sehr schönes Keyboardsolo mündet. "Chord change" und "Another night" sind rockiger und von der Gitarre dominiert. Dazwischen gibt es noch das wunderschöne "Spirit of the water", das Pete Bardens melancholisch zu Klavier und Flöte vorträgt. "Air born" hat wiederum tolle Gitarren und Flöten, ist aber im Mittelteil etwas zu bedächtig. Das Mare Imbrium, direkt neben Aristillus gelegen, war passenderweise Inspiration für den instrumentalen Abschlußtrack "Lunar sea", in dem Andrew Latimer sich noch einmal an der Gitarre austoben darf.
Auf der im Jahre 2002 remasterten Fassung gibt es als Bonus noch eine Single-Version, ein Demo sowie bisher unveröffentlichte Liveaufnahmen, insgesamt über 70 Minuten Spielzeit.
Sicherlich ist "Moonmadness" eine schöne, gediegene Platte geworden, die jedoch nicht ganz an "The Snow Goose" und "Mirage" heranreicht.
| Anspieltipp(s): |
Air born, Spirit of the water |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
30.3.2004 |
| Letzte Änderung: |
30.3.2004 |
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Von: Gün Schote @ (Rezension 3 von 3)

Camel sind halt so'n Ding: grundsätzlich supi, aber irgendwie eben doch nur zweite oder dritte Reihe. Also doch nicht so richtig supi. Ein toller Song hier, eine brauchbare Platte da. Zwischendrinne aber auch immer mal Ödes und wenig Mitreißendes.
„Moonmadness“ ist wohl in seiner Gesamtheit das stimmigste Album der Band um Andy Latimer und (damals noch) Peter Bardens. Schwache Songs gibt’s nicht und der verträumte, symphonische Sound stimmt hinten und vorne.
Mit „Song Within A Song“ folgt auf das einleitende „Aristillus“ gleich der Höhepunkt. Camel näherten sich in dieser Phase dem Sound von Genesis schon arg an, ohne diesen jedoch auch nur annähernd das Wasser reichen zu können. Das Problem der Band war, dass sie die Handbremse immer schön angezogen ließen. Auf „Song Within A Song“ spielen sie schon geradezu entfesselt. Aber gut, wenn ich Camel einlege erwarte ich ja auch keinen wilden Punkrock. Trotzdem kommt mir beim Camelhören immer der Gedanke, dass da mehr drinne gewesen wäre. So war dann eben die ruhige Seite des Prog die starke Seite des Kamels. „Spirit of the Water“, eine stilvolle Piano/Vocal-Nummer, bestätigt dies. Wäre mein Herz das Herz eines Romantikers würde ich nun etwas von wunderschön jauchzen. Ach!
„A Trick of the Tail“ und „Wind & Wurthering“ sind sehr ähnliche Alben jener Zeit, Camel kommen aber leider niemals an die zeitlose Qualität dieser zwei Meisterwerke heran. Trotzdem ist keine Prog-Sammlung ohne Werke wie „Mirage“ oder eben „Moonmadness“ komplett. Ein bisschen supi ist das Wüstenschiff dann halt schon.
| Anspieltipp(s): |
Song Within A Song |
| Vergleichbar mit: |
Genesis 76/77 |
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| Veröffentlicht am: |
19.8.2012 |
| Letzte Änderung: |
19.8.2012 |
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