III
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Virgin |
| Durchschnittswertung: |
12.5/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Peter Gabriel |
Vocals, Piano, Synthesizers, Percussion |
| David Rhodes |
Guitars |
| Larry Fast |
Synthesizers |
| John Giblin |
Bass |
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| Jerry Marotta |
Drums, Percussion |
| Paul Weller |
Guitar |
| Dave Gregory |
Guitar |
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Gastmusiker
| Tony Levin |
Stick |
| Phil Collins |
Drums |
| Robert Fripp |
Guitar |
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| Morris Part |
Percussion |
| Dick Morrisey |
Saxophone |
| Kate Bush |
Vocals |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Intruder
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4:52
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| 2. |
No selfcontrol
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3:52
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| 3. |
I don't remember
1. Start 2. I don't remember
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5:55
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| 4. |
Family Snapshot
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4:35
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| 5. |
And through the Wire
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4:55
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| 6. |
Games without Frontiers
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4:02
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| 7. |
Not one of us
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5:20
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| 8. |
Lead a normal Life
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4:13
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| 9. |
Biko
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7:25
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| Gesamtlaufzeit | 45:09 |
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Rezensionen

Es ist vollbracht. Der PG, wie wir ihn kennen und lieben (?) hat die Bühne betreten. Mit seinem dritten Solowerk hat Gabriel nach einer Orientierungsphase seinen Stil gefunden. Vielleicht ist es weit hergeholt zu sagen, dass er das innere Gefühl von Fremdheit in Solidarität mit den Unterdrückten der Welt transformiert hat und ab hier "Weltmusik" macht. Aber ich sag's einfach mal. Es ist ein Album wie aus einem Guss und präsentiert sogar zwei Hits: "Games without frontiers" mit Kate Bush und das Anti-Apartheidslied "Biko". Ab diesem Album ist es die Kombination von treibenden Rhythmen, ins Ohr gehenden Melodien und perfekten Arrangements, die anspruchsvolle, in Ansätzen progressive, Popsongs schaffen. Unterstützt wird Gabriel neben den alten Bekannten (s.o.) diesmal auch von seinem Genesis-Kollegen Phil Collins am Schlagzeug. Mindestens genauso prägend aber die Percussions von Morris Pert.
Das Album hat mit "Intruder" einen beklemmenden Opener und erfährt mit "No self-control" sogar noch eine Steigerung. Zusammen mit den Hits der beste Song. So eine Wahnsinns-Percussion. Das war damals neu und aufregend und lässt sich heute immer noch hören. Ausfälle gibt es keine. Alle Songs haben Rhythmus und Melodie und Anspruch in Wort und Ton. "Not one of us" variiert wie "Games without frontier" und "Biko" das Thema Fremdenfeindlichkeit. Hervorgehoben werden sollte sonst vielleicht noch "Normal Life", das der ruhigste Song der LP ist. Es gefällt mit ruhigen Percussions - wie bei "No self-control" wieder von Pert und wundervoll gequältem Saxophon von Dick Morisey. Lead a normal Life? Nachdenklich stimmend vor der Hymne "Biko".
Starkes Album eines zu sich selbst gekommenen Gabriel. The path is clear.
Ah, ein Wort noch zum Cover (weil es mir immer solchen Spaß macht): Vorne ein Gabriel, dessen Gesicht wie Wachs zerfließt, auf der Rückseite ist es jedoch die Umgebung, die vor einem zuversichtlich dreinschauenden Gabriel zerfließt. (Will ja nichts hineingeheimnissen, aber vielleicht denken sich die Leute bei ihrer Covergestaltung ja doch was? Was auch immer...)
| Anspieltipp(s): |
Intruder, No self-control, Not one of us, Biko |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
28.4.2002 |
| Letzte Änderung: |
17.2.2006 |
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Mein Vorredner hat III schon als "Durchbruch" gewürdigt. Gabriel hat hier endlich "seinen" Stil gefunden, der sich wie ein roter Faden durch alle Stücke hindurch zieht. Er wirkt in seinem ganzen Ausdruck sicherer, bestimmter, ja fast trotzig. Als wolle er sagen: "So, das bin ich. Und jetzt kommst Du!" Packend sind die perlenden Marimbas in "No Self-Control", die herrlich von Collins` Concert-drums unterstützt und von quäkenden tiefen Keyboard-Akkorden kontrastiert werden.
Die Platte wird ausserdem vom tollen Bassspiel Tony Levins mitgeprägt (so zum Beispiel in "I don`t remember"). Das nächste Highlight ist "Games without frontiers". Tolle Percussion, toller Bass, tolle Komposition. In den Credits finden wir auch Kate Bush aufgeführt. Für mich wird ihre tolle Stimme hier aber klar verschenkt. Mehr als dünn den Refrain mitsingen darf sie nicht. In Don`t give up wird dies dann korrigiert.
Abschließender Höhepunkt ist die Anti-Apartheids-Hymne "Biko". Mit ihr setzt PG sich selber ein Denkmal.
Wirkliche Ausfälle gibt es nicht, wenn mir auch "and through the wire", "not one of us", und der Schluss von "family snapshot" wegen ihrer etwas zu einfachen und recht ähnlichen Art weniger gut gefallen.
III ist ein Album wie aus einem Guss. Sehr dicht, sehr authentisch, sehr gut. Die Melodien und Grooves finden leicht den Weg ins Ohr und graben sich in den Hirnwindungen fest. Und das ohne simpel oder mainstreamig zu sein.
Aller guten Dinge sind III.
| Anspieltipp(s): |
No Self Control, Biko |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
8.3.2010 |
| Letzte Änderung: |
28.6.2011 |
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