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Bandvivil

Junaokissei

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2004
Besonderheiten/Stil: instrumental; HardRock; Jazzrock / Fusion; Progmetal; RetroProg
Label: Musea Parallele
Durchschnittswertung: 7/15 (1 Rezension)

Besetzung

Issei Takami Guitar & Guitarsynth
Naoki Sawada Bass
Jun Isobe Drums

Tracklist

Disc 1
1. Jemah & She 3:35
2. Afro 5:41
3. Eat Triplet 4:17
4. W.P. 5:01
5. To King Rush 3:00
6. Get Up 3:04
7. e.g.f. 6:04
8. Chili Mens Ballade 3:10
9. Seven Spices 3:58
10. Abraham Bee 4:31
11. San-Byou-Shi 4:50
12. Hane 4:02
13. Strange Smoke 1:42
14. Zoo Zoo Da Juju 4:24
15. Shuffle De Go 6:51
16. Zoo Zoo Da Juju (Slight Return) 5:18
Gesamtlaufzeit69:28


Rezensionen


Von: Dennis Egbers @


Mit "Junaokissei" (offensichtlich ist der Albumtitel aus den Vornamen der Mitglieder entstanden) legen die drei Japaner von Bandvivil ihr Debütalbum vor. Dabei bezeichnen sie auf ihrer Homepage ihren Stil als Melange aus so unterschiedlichen Genres wie "Rock, Funk, Blues, Jazz, Fusion, Hard Rock, Heavy Metal, Progressive Rock and more". Dieser Selbsteinschätzung kann und will ich auch nicht widersprechen, denn tatsächlich bieten Bandvivil einen Stilmix, der sich aus vielen verschiedenen Quellen speist.

Würde mich jemand nach einer konkreten Einordnung fragen, fiele mir am ehesten noch die Kategorisierung "Rush auf dem Jazz-Trip" ein, aber auch das sollte nur als sehr vage Einordnung verstanden werden. Ich will aber dabei nicht unbedingt verhehlen, dass dies auch daran liegen könnte, dass ich mich nicht gerade als Experte im Fusion-Bereich bezeichnen würde und dementsprechend nur die etwas bekannteren Bands aus dieser Ecke kenne. Wichtig ist im Prog wie auch in Jazz und Fusion ja die kompetente Beherrschung der Arbeitsgeräte und in diesem Punkte wissen die drei Herren aus dem Land der aufgehenden Sonne durchaus die Anforderungen zu erfüllen, denn während Issei Takami mit seiner Gitarre meist im Vordergrund soliert und ab und auch mal gepflegt losbratzelt, liefern Naoki Sawasa und Jun Isobe an Bass und Schlagzeug einen tighten und oft funkigen Hintergrund. Weiterhin ist es auch durchaus so, dass die beiden letztgenannten beileibe nicht nur als Rhythmussklaven herhalten müssen, sondern sich ab und an auch in den Vordergrund spielen dürfen. Unterstützt wird dies durch die wirklich gelungene Produktion, die zum einen alle Musikinstrumente gleichberechtigt nebeneinander stellt und nichts unterschlägt und zum anderen durch einen wirklich guten Klang zu überzeugen vermag.

Nichts ändern kann dieses Lob allerdings an der Tatsache, dass meiner Meinung nach dem Album im allgemeinen wie auch den einzelnen Stücken im speziellen oft so etwas wie ein roter Faden fehlt. So ist man zwar über die gesamte Laufzeit nie wirklich genervt - zumindest nicht, sofern man etwas mit der Musikrichtung anfangen kann -, aber es bleibt auf der anderen Seite so gut wie nichts hängen. Sicher kann man im Grenzbereich von Prog und Jazz nicht gerade Mitsingrefrains erwarten (nun ja, ohne Gesang kein Wunder ;) ), trotzdem wäre es nicht von Nachteil, wenn sich beim wiederholten Hören zumindest eine Mehrzahl der Stücke in den Ohren festsetzen könnte. Für meinen Teil gelingt dies Bandvivil an zu wenigen Stellen, so dass sich als Folge daraus auch ein Eindruck der Gleichförmigkeit ergibt. Genau aus diesem Grunde lasse ich auch eine Einzelbesprechung zumindest einiger Stücke bleiben, da überspitzt gesagt doch das Motto "Kennste einen, kennste alle" zutrifft.

Trotzdem möchte ich dies nicht so verstanden wissen, als ob "Juniokissei" schlecht sei. Nur haben Bands wie das Mahavishnu Orchestra oder auch Weather Report bewiesen, dass es auch im Fusion-Bereich durchaus möglich ist, in Alben einen roten Faden einzuweben. Gelingt es Bandvivil bei ihren nächsten Aufnahmen, an diesem Kritikpunkt zu arbeiten, kann man hier sicherlich noch einiges erwarten, denn einzelne Tracks wissen auch auf ihrem Output schon sehr gut zu gefallen.

Anspieltipp(s): Eat Triplet, e.g.f., Zoo Zoo Da Juju
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 6.2.2005
Letzte Änderung: 6.2.2005
Wertung: 7/15
nahe an der 8

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