Prime Mover alias Drivkraft
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Dennis Nordell |
vocals |
| Michael Karlsson |
guitar, background vocals |
| Sebastian Teir |
keyboards, bouzouki, background vocals |
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| Roger Nyman |
bass |
| Kenneth Lagerström |
drums |
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Gastmusiker
| Tomas Högväg |
violin (3, 6) |
| Karl Sandqvist |
trumpet (1, 6) |
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| Olivia Sarelin |
background vocals (3) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Vykort från södern
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4:08
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| 2. |
Några bagateller
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4:50
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| 3. |
Utbränd
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11:08
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| 4. |
Öppen
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4:05
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| 5. |
Begagnat liv
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3:18
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| 6. |
Folk är inte kloka
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10:45
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| Gesamtlaufzeit | 38:14 |
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Rezensionen

Die zweite (dritte, wenn man das Demo von 1999 mitrechnet) Veröffentlichung der finnischen Band Prime Mover ist schon bemerkenswert. Dies beginnt damit, dass die Band auf schwedisch singt. Wenn man allerdings weiß, dass ein geringer Prozentteil der finnischen Bevölkerung auf schwedische Ahnen zurückblickt, dann erklärt sich diese Seltsamkeit. Bemerkenswert auch das Cover von Aija Lumme, das ein Ölgemälde in kraftvollen Farbtönen abbildet.
Die Musik lehnt sich stark an die proggigen 70-er Jahre an. Sowohl die schwedische Sprache als auch die Gesangsmelodien sorgen für einen folkigen Touch. Hinzu kommt der gelegentliche Einsatz von Geige und Bouzouki. Eine weitere Besonderheit sind jazzige Passagen. All dies zusammen lässt das Album diese 70-er-Jahre-Schweden-Prog-Atmosphäre atmen. Da denkt man vielleicht auch an Swedish Family mit ihrem Album „Vintage Prog“. In der Tat erzeugen beide Bands – bei allen konkreten Unterschieden - eine ähnliche Stimmung. Und möglicherweise ist es auch kein Zufall, dass die Band auf ihrer Homepage ihre Musik als „Vintage Prog“ bezeichnet.
Vykort från södern eröffnet das Album locker rockig in der Art wie man es vielleicht von Rush her kennt, der die Band wohl auch ihren Namen zu verdanken hat. Mittendrin wird ein jazziges Trompetensolo platziert. Auch das Piano klingt im Kontrast zu den Gitarren eher jazzig. Doch die Stilmixtur passt gut zusammen. Da ist man ja von einigen Exoten ganz andere Kombinationen gewohnt. Bei Prime Mover geht aber alles locker ins Ohr. Några bagateller rockt noch mehr ohne auch nur im entferntesten metalig zu klingen. Schön angefrickelt, melodisch und gekrönt von einem hübschen 70-er-Jahre Synthie-Solo. Das Piano hat was von Keith Tippett auf Crimsons “In the Wake of Poseidon”.
Hiernach wird es beim Longplayer Utbränd zunächst ruhiger, was dem Gesamteindruck des Albums auch gut tut. Anfangs singt Keyboarder Sebastian Teir. Und das klingt schon sehr urig folkloristisch bevor der Song ins beschwingte Midtempo übergeht. Der Folk-Touch bleibt jedoch erhalten, was nicht zuletzt der Fiedelei geschuldet ist. Das anschließende Öppen kontrastiert hierzu mit elegischen Mellotronsounds und einschmeichelnd versponnener Melodie.
Der Rockdrive zieht mit Begagnat liv wieder deutlich an. Nach diesem kurzen Rocker beschließt Folk är inte kloka das Album. Gitarrist Michael Karlsson bezeichnet das Stück, das er aus allerlei Ideen zusammengebastelt hat als „progressive suite“. Die Verknüpfung weist einige Brüche auf, was dem Spaß an der Musik aber keinen Abbruch tut. Sehr hübsch etwa das Zusammenspiel von Gitarre und Orgel. Vermittelt stellenweise sogar ein bisschen 60-ies-Feeling. Auch hier kommt wieder wie beim Opener die jazzige Trompete zum Einsatz.
Hat man sich erst mal an die eigensinnige Verbindung von leicht rauem, aber doch warmem schwedischem Folklore-Gesang und melodischem Retroprog ganz eigener Spielart gewöhnt, gehen einem die Songs richtig gut ins Ohr und machen ne Menge Spaß.
| Anspieltipp(s): |
Några bagateller, Öppen |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
3.4.2005 |
| Letzte Änderung: |
3.4.2005 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Prime Mover
| Jahr |
Titel |
Ø-Wertung |
# Rezis |
| 2007 |
Imperfekt |
12.00 |
1 |
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