Trajectories
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Music Boheme |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Alexei Rybakov |
Vocals |
| Vassily Soloviev |
Flute, Guitar (4) |
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| Alexander Akimov |
Keyboards, Percussion, Sound Engineering |
| Andrii Didorenko |
Guitar, Bass Guitar, Electric Violin |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Trajectory 1
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3:36
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| 2. |
Trajectory 2
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4:12
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| 3. |
Trajectory 3
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3:37
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| 4. |
My Heart Was Crushed
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3:35
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| 5. |
Splinters
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1:42
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| 6. |
Birds
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3:39
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| 7. |
There's Day Here's Night
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3:23
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| 8. |
The Two
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2:45
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| 9. |
The Yesterday Night
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3:30
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| 10. |
Sirius
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5:04
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| 11. |
Hills Are Breaking...
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2:42
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| 12. |
Trajectory Z
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6:48
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| 13. |
The Day Has Come
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3:46
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| 14. |
The Curtain
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3:35
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| Gesamtlaufzeit | 51:54 |
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Rezensionen

Erstaunlich was man so alles zu Ohren bekommt. Meine Kenntnis über osteuropäische Progbands beschränkt sich nahezu auf After Crying und ein paar Neoprog-Combos aus Polen. Ich bin ziemlich sicher, dass ich bisher noch keine Mucke aus Russland zu hören bekommen habe, um so beeindruckender nun mein erster Kontakt mit dieser Szene.
Lost World ist eigentlich ein Trio aus Instrumentalisten mit klassischem Background. Für 5 Stücke dieses Albums wurde ein Vocalist Teil der Band. Da die Gesangsstücke aber eher wie Ruhepole zwischen den Instrumentalstücken wirken, relativ eingängig und durch die für mein empfinden ziemlich gewöhnungsbedürftige Gesangssprache (ich finde das klingt alles wie "Schneufdischneuf") nicht wirklich überzeugend rüberkommen, möchte ich dieses Album in die Kategorie "Instrumental-Musik" packen und mich auch um diese Stücke vornehmlich "kümmern". Bitte nicht missverstehen; der Gesang von Herrn Alexei Rybakov ist weder schlecht noch schief oder so. Vermutlich werden Kenner des osteuropäischen Progs seinem Gesang eine Menge abgewinnen können - ich finde es halt seltsam und auch nicht so toll (aber wirklich nerven tut es auch nicht).
Die Instrumentalstücke bieten hingegen hochenergischen Prog in der Schnittmenge von King Crimson (ein bisschen der Wetton-Phase, aber auch ein bisschen der 80er Crimsos), vielleicht ein wenig Änglagård im stimmungstechnischen Bereich, wozu auch federführende Flötentöne beitragen und bietet durch ausgiebige "Violinen-Gelage" wiederum auch einen Fingerzeig auf so schöne Sachen wie KBB...
Dabei soll diese Aufreihung keineswegs dazu veranlassen zu glauben, dass Lost World ein lauer Aufguss genannter Bands sei. Die Truppe klingt völlig eigenständig, modern, dennoch den 70ern verpflichtet, hat osteuropäische Folklore im Sound, wirkt manchmal verspielt jubilierend, manchmal düster, rockig, extrem abwechslungsreich, hervorragend gemacht und überhaupt: begeisternd!
Am deutlichsten ist sicherlich der Crimso-Bezug, worauf auch die "Trajectory" Teile hinweisen. Sozusagen das Larks Tongues in Aspic des Ostens... Dabei hat der geneigte Hörer keineswegs hochkomplexe Experimente zu erwarten, sondern durchkomponierte, teils rasend schnelle, teils relaxed solierende Shorttracks, die sich auf das "Wesentliche" konzentrieren.
Eine feine Produktion, vielfältiger Einsatz von interessanten Sounds (Percussion, gelungener Keyboardeinsatz, natürlich Flöte und Geige), spannende und stimmungsvolle Kompositionen und geschmackvolle Arrangements runden das Bild ab. Mich "stören" eigentlich nur die "Schneufdischneuf-Einlagen".
Lost World ist eine tolle Endeckung, und den Aufwand den man mit kyrillischen Marktplätzen (siehe Homepage der Band) zum Kauf der Scheibe hat auf jeden Fall wert.
| Anspieltipp(s): |
Trajectory Z |
| Vergleichbar mit: |
King Crimson mit stimmungsvollen "Folk-Momenten", oder so... |
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| Veröffentlicht am: |
22.5.2005 |
| Letzte Änderung: |
22.5.2005 |
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